Low Carb Leichter essen: Pasta mit wenig Kohlenhydraten genießen!

Pasta schlemmen ohne Kohlenhydrate zu zählen? Das geht! Das Prinzip ist ganz einfach und trotzdem köstlich. Ausgetauscht wird die herkömmliche Pasta aus Hartweizen gegen drei Leichtgewichte. Und zwar: Konjaknudeln, Gemüsespaghetti und Reisnudeln.
Thainudeln

Konjaknudeln sind eine von vielen Pastasorten, die ihren Ursprung in asiatischen Ländern haben und dort schon seit Jahren in vielen Gerichten zum Einsatz kommen.

In diesem Artikel
Gesund ernähren und Kohlenhydrate reduzieren
Konjaknudeln - die glutenfreien Sattmacher mit wenig Kohlenhydraten
Rezept für Thailändischen Nudelsalat mit Konjak-Nudeln
Rezept für Sommernudelsalat mit Hähnchen & süßem Senf-Dressing
Rezept für vegane Kajnok-Spaghetti mit gerösteter Paprika
Gemüsespaghetti - die feine Pasta aus knackigem Gemüse
Reisnudeln - die asiatischen Alleskönner

Gesund ernähren und Kohlenhydrate reduzieren

Kohlenhydrate sind wichtig, damit der Körper ausreichend mit Energie versorgt ist. Schnell werden sie jedoch zu Dickmachern, wenn der Körper die zugeführte Energie nicht verbraucht. Automatisch wandelt er die Kohlenhydrate dann direkt in Fett um. Vor allem Abnehmwillige streichen Kohlenhydrate daher weitestgehend vom Diätplan. Auf Sattmacher wie zum Beispiel Pasta, Brot und Kartoffeln muss bei der "Low-Carb"- oder "Atkins"-Diät verzichtet werden - bisher! Denn aus Asien kommt die fast kalorienfreie Konjaknudel. Sie gehört wie Gemüsespaghetti und Reisnudeln zu „Slim-Pasta“ oder „Low-Carb-Pasta“. Diese drei sind ein toller Ersatz für diejenigen, die ihre Kohlenhydratzufuhr etwas drosseln möchten, auf Pasta jedoch nicht verzichten wollen. Wir zeigen Ihnen, was sich hinter diesen drei Pastasorten verbirgt und welche Vorteile sie haben.

Konjaknudeln - die glutenfreien Sattmacher mit wenig Kohlenhydraten

In Asien schon längst bekannt, sorgt die Konjaknudel hierzulande gerade für eine kleine Revolution auf dem Pasta-Markt. Mit nur ca. 8 g Kohlenhydrate pro 100 g ist sie nicht nur um einiges ärmer an Kohlenhydraten, sondern auch eine vegane und glutenfreie Alternative zur herkömmlichen Pasta aus Hartweizen. Aus der Konjakwurzel (die Knolle der Teufelszunge) wird das Mehl gewonnen, anschließend wird das Konjak-Mehl mit Wasser vermengt und der Teig zu Nudeln verarbeitet.

In Japan sind Konjak-Nudeln auch als Shirataki-Nudeln im Handel erhältlich. Das besondere an der Pasta ist das sogenannte Glucomannan, welches im Konjak-Mehl enthalten ist. Glucomannan ist ein natürlicher und unverdaulichen Ballaststoff, der sich mit Wasser um ein Vielfaches binden kann. Sobald Glucomannan im Magen aufquillt, setzt das Sättigungsgefühl ein und unterdrückt auf natürliche Art und Weise für längere Zeit das Hungergefühl.

Zubereitung: Konjaknudeln können einen leicht fischigen Geruch haben. Deswegen die Pasta vor der Zubereitung gut mit Wasser spülen. Zudem sind würzige Begleiter ein Muss, denn die Konjaknudel an sich ist geschmacksneutral! Ähnlich wie bei Glasnudeln ist die Garzeit sehr gering und beträgt etwa 2 Minuten. Anschließend sollte die Nudel etwa 3 Minuten in der jeweiligen Soße ziehen, damit sie das Aroma vollständig aufgenommen hat. Köstlich schmeckt die Nudel auch in Suppen, asiatischen Gerichten und Salaten.

Erhältlich sind Konjaknudeln in Asialäden oder auch im Internet, zum Beispiel über www.konjak-shop.com.

Rezept für Thailändischen Nudelsalat mit Konjak-Nudeln

Rezept: Thailändischer Nudelsalat

200 g kajnok®-Nudeln (Konjak-Nudeln der Marke "Kajnok") aus der Packung in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser abspülen und kurz abtropfen lassen.
 3 Schalotten und 3 Frühlingszwiebeln schälen, 1 Stange Sellerie putzen. Alles in schmale Spalten schneiden. 1 kleines Stück Ingwer und 1 Knoblauchzehe fein hacken und in 1/2 El Öl andünsten. 3 El Limettensaft, 2 El Sojasauce und 1/2 El Chilipaste verrühren, über die Nudeln gießen und etwa 10-20 Minuten ziehen lassen. 
In der Zwischenzeit 1/2 Salatkopf (z. B. Lollo Bianco) putzen, Salatblätter auf zwei Tellern anrichten. Nudeln und Gemüse mischen und auf die Salatblätter geben. Nach Wunsch mit gehacktem Chili, 40 g Erdnüssen und/oder Granatapfelkernen bestreuen und Korianderblättern garnieren.

Tipp: Wer dem Dressing mehr Süße verleihen möchte, gibt zusätzlich Agavensirup hinzu.

 

Rezept für Sommernudelsalat mit Hähnchen & süßem Senf-Dressing

Rezept: Sommernudelsalat mit Hähnchen & süßem Senf-Dressing

200 g kajnok®-Penne (Konjak-Nudeln der Marke "Kajnok") aus der Packung in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser abspülen und kurz abtropfen lassen.
 1 kleine Zucchini waschen, in schräge Scheiben schneiden und mit
 etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten. Herausnehmen und abkühlen lassen. 50 g Pinienkerne in dieser Pfanne im Zucchini-Öl rösten. 80 g Rucola putzen, 100 g Tomaten abgießen und das Öl für das Dressing beiseite stellen.
 2-3 El Tomaten-Öl mit 1 El Balsamico-Essig, 1 Tl Dijon-Senf und 1 Tl Agavendicksaft zu einem Dressing verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dressing über die Penne geben und ca. 10-15 Minuten ziehen lassen.
 In der Zwischenzeit 2 Hähnchenbrustfilet (à 150 g) abspülen, abtrocknen, in Streifen schneiden und würzen. In der Pfanne garen. Penne mit den übrigen Zutaten in einer großen Schüssel verrühren.
 Auf einem Teller anrichten und nach Belieben Parmesan über den Salat streuen.

Rezept für vegane Kajnok-Spaghetti mit gerösteter Paprika

Rezept: Vegane kajnok Spaghetti mit gerösteter Paprika

200 g kajnok®-Spaghetti slim (Konjak-Nudeln der Marke "Kajnok") aus der Packung in ein Sieb geben, unter fließendem Wasser abspülen und abtropfen lassen mit einem Schuss Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Ziehen lassen. Währenddessen Backofen auf 250 Grad (Umluft nicht empfehlenswert) vorheizen und 2 rote Paprikaschoten 25-30 Minuten rösten, bis die Haut schwarz wird. Paprika aus dem Ofen nehmen, mit Aluminiumfolie abdecken und dämpfen lassen. Danach die Haut, Stiel und Kerne entfernen. Während die Paprika rösten 2 Schalotten und 4 Knoblauchzehen schälen und klein hacken. In einer kleinen Pfanne 4-5 Minuten in Olivenöl anbräunen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, beiseite stellen. Schalotten, Knoblauch und Paprika in einen Mixer geben und mit 350 ml Mandel- oder Sojamilch, etwas Chili- und 2 El Hefeflocken und 1,5 El Stärke zu einer cremigen, glatten Soße pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abschmecken. Pürierte Soße in einer großen Pfanne so lange köcheln bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Spaghetti auf Tellern anrichten, Paprika-Sugo dazugeben und mit etwas gehackter Petersilie und Chiliflocken garnieren.

Gemüsespaghetti - die feine Pasta aus knackigem Gemüse

Gemüsespaghetti - besser gesagt Pasta aus Gemüse - können aus jedem Lieblingsgemüse (wie zum Beispiel Möhren, Kürbis, Rote-Bete oder Kohlrabi) hergestellt werden. Dazu eignet sich am besten ein Spiralschneider, den es mittlerweile von verschiedenen Herstellern gibt. Mit dem Küchenhelfer schneidet man im Handumdrehen ganz feine Gemüsestreifen, die nicht nur als Pasta, sondern auch als kalorienarmer Snack, Suppeneinlagen und im Salat schmecken.

Rezept: Kohlrabipasta

Gemüsenudeln sind eine tolle Alternative zu Teigware! Schnell gemacht und unglaublich vielseitig.

Tipp: Wer sich keinen Spiralschneider anschaffen möchte oder gerade keinen zur Hand hat, kann problemlos einen Sparschäler verwenden und breite Gemüsestreifen abschälen.

Reisnudeln - die asiatischen Alleskönner

Vor allem in der thailändischen Küche sind Nudeln in jeglicher Form, Textur und Variation heiß geliebt. Ganz egal ob Suppe, Salat oder im Wok-Gericht: Die meisten asiatischen Nudeln lassen sich schnell und einfach zubereiten. Ein paar Minuten in heißem Wasser oder in Brühe eingeweicht, müssen sie meist noch nicht einmal gekocht werden. Es gibt verschiedene Nudeln aus Reismehl, die in der asiatischen Küche in verschiedenen Gerichten eingesetzt werden.

Vietnamesische Nudelsuppe

Schon gewusst? Viele asiatische Gerichte wie zum Beispiel Pho Bo oder Bun Bo sind nach der enthaltenen Nudelsorte benannt.

Reisnudeln werden, wie der Name schon verrät, aus Reismehl hergestellt und sind in Asien neben Reis ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Die Thailänder lieben ihr sogenanntes Pad Thai mit Reisnudeln und die Vietnamesen ihr Pho Bo. Beides sind schnelle Reisnudel-Gerichte, die inzwischen Liebhaber auf dem ganzen Kontinent haben. Würzige Saucen, verquirltes Ei, Tofu und Sprossen sind unter anderem die Zutaten. Pho Bo hingegen ist eine Suppe mit Rindfleisch, Rinderbrühe, vielen Kräutern und Gewürzen wie Ingwer, Zimt und Kardamom.

Vegetarische Rezepte