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Granatapfel: die paradiesische Frucht

Der Granatapfel sieht nicht nur verlockend aus – er schmeckt auch ganz hervorragend und ist ein wahrer Vulkan an gesunden Inhaltsstoffen. Wir stellen Ihnen den Granatapfel und seine süß-sauren Kerne näher vor. Der Granatapfel, auch Paradiesapfel genannt, stammt aus Persien. Von außen besticht der apfelsinengroße Granatapfel durch seine orange-rote Farbe, seine ledrige Haut und den harten Blütenkelch. Wenn man den Granatapfel aufschneidet, strahlen einem die roten Samen entgegen. Der Granatapfel kommt bei uns im Herbst in den Handel und lässt sich vielseitig in pikanten und süßen Gerichten verarbeiten.

Die roten Kerne sehen in allen Gerichten besonders dekorativ aus. Der französischer Sirup Grenadine wird aus dem Granatapfel hergestellt und ist Zutat in Cocktails wie Tequila Sunrise. Wegen seiner guten Inhaltsstoffe erlebte der Granatapfel, besonders in Form von Saft, einen Boom in den USA, der auch nach Europa herüberschwappte.

Das steckt drin im Granatapfel
Der Granatapfel ist reich an Vitamin C, K und Betakarotin sowie an Kalium, Kalzium und Eisen. Gelobt wird der Granatapfel auch besonders für seine antioxidative Wirkung. Sie soll beim Granatapfel drei- bis zehnmal so hoch sein wie beim als sehr gesund geltenden Grüntee.

Der Granatapfel ist eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Als Lebensbaum im Paradies geltend war die Frucht, der Granatapfel, aufgrund seiner vielen Samen in der Antike Symbol für Fruchtbarkeit.

Über den Granatapfel wurden in jüngster Zeit viele Studien veröffentlicht, was die Frucht verstärkt in die Öffentlichkeit rückte. Der Granatapfel soll praktisch eine Allround-Waffe in Sachen Gesundheit und Schönheit sein: die Inhaltsstoffe sollen sich günstig auf das Herz-Kreislaufsystem auswirken, den Blutdruck senken, Gelenkentzüdungen und der Entstehung einiger Krebsarten sowie dem Alterungsprozess entgegenwirken. Daneben soll sich der Granatapfel tatsächlich positiv auf Potenz und Fruchtbarkeit auswirken.

Wo es eine Wunderwaffe gibt, da sind die Promis nicht weit: Hollywood war im Granatapfel-Rausch, und der “Pomtini”, Granatapfelsaft mit Martini, wurde das IN-Getränk und schon offizieller Begrüßungscocktail bei einer Oscar-Verleihung.

Spinatsalat mit Granatapfel und Puten-Rollbraten mit Granatapfel-Sauce

Granatapfel in der Küche
Der Granatapfel ist reif, wenn der Blütenkelch weit geöffnet ist. Um an die saftig-süßen Kerne im Granatapfel zu gelangen, müssen Sie die Kerne von den weißen Fruchtwänden befreien, die ungenießbar sind. Schneiden Sie hierzu den Kelchansatz am Granatapfel keilförmig heraus und pressen Sie den Granatapfel wie eine Zitrone aus. Das kann allerdings eine spritzige Angelegenheit sein – helle Kleidung ist dabei tabu, denn der Saft ist sehr gerbstoffhaltig und Flecken vom Granatapfel daher nur schwer zu entfernen. Alternative zum Auspressen: Zerteilen Sie den Granatapfel in zwei Hälften, entfernen die weißen Fruchtwände und löffeln den Granatapfel aus.