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Pasta: das italienische Nationalgericht

Ob geschwenkt in leckeren Saucen, überbacken oder gefüllt: Wir lieben Pasta! Von Anellini bis Zitoni, von Rot bis Grün: Es gibt unzählige Sorten. Neben Klassikern wie Spaghetti Bolognese variieren Gerichte mit Pasta von einfach bis raffiniert.

Pasta: Vielfalt in Form und Farbe

Komme, was wolle: In einer italienischen Küche muss immer ein Vorrat an Pasta vorhanden sein. Dort kommt die Pasta fast jeden Tag als primo piatto, als erster Gang, vor dem Hauptgericht auf den Tisch. Längst hat Pasta international Karriere gemacht und ist auch aus deutschen Menüs nicht mehr wegzudenken.

Pasta besteht meist einfach aus Wasser und Hartweizengrieß, bei den Bandnudelsorten Tagliatelle und Fettuccine sowie beo gefüllten Pasta wie Canelloni und Ravioli werden außerdem Eier zum Teig beigemengt. Wer sich vollwertig ernähren möchte, der greift zu Vollkornnudeln, der pasta integrale.

Auch das Aussehen der Pasta varriert: Spaghetti und Linguine sind lang und dünn, Rigatoni und Penne sind kurz und röhrenförmig, und Maccheroni sind lange Tuben, die vor dem Kochen durchgebrochen werden. Farfalle sehen aus wie kleine Schmetterlinge, Stelline wie Sterne und Ruote wie Räder.

Dasselbe gilt auch bei den Farben: So wird die Pasta durch das Zufügen von Spinat oder Kräutern grün, mengt man dem Teig rote Beete oder Tomaten bei, wird die Pasta rot. Schwarze Pasta erhält ihre Färbung durch Sepiatinte, und mit Safran wird werden die Nudeln intensiv gelb.

Ein Klassiker: Pasta mit grünem Pesto und Kirschtomaten.

Pasta: die Klassiker

Pasta schmeckt mit Tomaten- und Sahnesauce, mit Pesto, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten sowie mit Gemüse und Pilzen. Eines der beliebtesten und einfachsten Pastagerichte ist wohl Spaghetti mit Tomatensauce, die mit Basilikum und Parmesan abgerundet werden kann. Auch Pasta mit Pesto ist lecker und schnell in der Vorbereitung – ein gutes Pesto, ob klassisch grün alla genovese oder rot mit getrockneten Tomaten bekommt man auch fertig im Glas. Die Sauce wird einfach auf die gerade gekochte Pasta gegeben und untergemengt. Selbst gemacht schmeckt Pesto natürlich noch besser!

Zu weiteren Klassikern unter den Gerichten mit Pasta gehören Penne al tonno mit Thunfisch, Oliven und Kapern sowie Spaghetti Bolognese mit einer würzigen Hacksauce. Die Frühlingsversion, Spaghetti primavera, wird mit Brokkoli, Möhren und Sauerampferblättern zubreitet und kalt oder warm gegessen.

Fruchtige Tomaten, Knoblauch und Basilikum sind die Grundlagen einer leckeren Tomatensauce für die Pasta.

Nicht ganz kalorienarm, aber umso leckerer ist die Spaghetti Carbonara mit Speck und Ei, die zum Standartrepertoire einer jeden italienischen Hausfrau gehören. Achtung: Weil die Eier roh über die Pasta gegeben werden, ist es wichtig, nur ganz frische Eier zu verwenden.

Auch überbacken oder als Teigtasche ist Pasta ein Gedicht: Für die Zubereitung einer Lasagne verwendet man breite Platten aus Pasta, die in der Auflaufform geschichtet, mit würzigen Saucen bedeckt und schließlich mit Käse überbacken werden.

Cannelloni sind dicke Röhrennudeln, die man pikant oder süß füllen kann; Ravioli oder Tortellini umhüllen mit ihrem Pasta-Teig pikante Füllungen wie Hack, Spinat oder Ricotta. Wer Meeresfrüchte mag, für den ist Spaghetti alle Vongole mit Venusmuscheln, Knoblauch, Oregano und Weißwein der passende Klassiker. Und für hitzige Gemüter gibt es die Pasta all’Arrabbiata, die Sie mit einer beliebigen Portion Chili verschärfen können.

Lecker: selbst hergestellte Pasta

Pasta: Grundrezept mit Weizenmehl

Selbst gemachte Pasta ist ein Gedicht. Das ist gar nicht so schwer, braucht aber Zeit. Für Pasta für 4 Personen brauchen Sie:

- 500 g Mehl
- 5 Eier
- 1 Teelöffel Olivenöl

Wenn Sie kein Ei verwenden möchten, nehmen Sie die gleiche Menge Esslöffel Wasser.

Verkneten Sie alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig, lassen Sie ihn etwas ruhen, und rollen Sie ihn anschließend dünn mit einem Nudelholz aus. Wer eine Nudelmaschine hat, walzt den Teig entsprechend durch. Wenn Sie den Teig manuell zuschneiden, verwenden Sie am besten ein scharfes Messer. Anschließend die Teigstreifen etwas antrocknen lassen, damit sie nicht zusammenkleben. Lassen Sie die Pasta in kochendem Salzwasser 1 bis 2 Minuten gar ziehen.

Eine Alternative zu selbst hergestellter Pasta ist frische Pasta aus dem Kühlregal. Je nach Hersteller gibt es Pasta in 250-Gramm-Päckchen. Besonderheit: Anders als getrocknete Pasta aus der Tüte braucht diese frische Pasta nur wenige Minuten bis sie servierfertig ist. Die frische Pasta muss auf jeden Fall einmal sprudelnd aufkochen!