Spezial: Alles in Butter Wie gesund ist Butter?

Sobald sich diese Frage stellt, geht es immer auch darum, welcher Brotaufstrich nun gesünder sei: Butter oder Margarine? Butter stand lange in der Kritik, einen zu hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren zu enthalten und den Cholesterinspiegel zu erhöhen. In Margarine wiederum wurden die sogenannten Transfettsäuren entdeckt, die sich bei der Härtung der Margarine bilden. Dadurch wird ebenso der Cholesterinspiegel erhöht und das Risiko von Arterienverkalkungen vergrößert. Ob also Butter oder Margarine aufs Brötchen kommt, scheint in Hinblick auf die gesättigten Fettsäuren eher persönliche Geschmackssache und keine Frage der Gesundheit.

Sicher ist: Ernährungswissenschaftler empfehlen eine Tagesration von höchstens 70 bis 80 Gramm Fett pro Tag sowie die Aufnahme von Fett nach der Ein-Drittel-Faustregel: Gesättigte, ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren sollten zu gleichen Teilen aufgenommen werden. Dabei sollte der Fettanteil maximal 30 Prozent der Gesamtkalorienzufuhr betragen. Fazit: Wer sich gesund ernähren möchte, verzehrt Fette aller Art immer nur in Maßen.

Gesättigte Fettsäuren sind meistens in Fetten tierischer Herkunft enthalten, wie beispielsweise in Butter mit 68 Prozent, jedoch auch in ganz durchgehärteter Pflanzen-Margarine. Ungesättigte Fette sind in pflanzlichen Ölen wie Färberdistelöl, Sonnenblumenöl, Soja- und Maiskeimöl enthalten. Den höchsten Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren enthält Olivenöl mit 72 bis 89 Prozent.