Rezept Miesmuscheln mit Asiatischen Aromen

Aus Living at Home 12/2002
Rezept: Miesmucheln mit asiatischen Aromen
pro Portion
kcal: 1148
70 Min.
Zutaten
Für: 4 Portionen
  • 2 kg Miesmuscheln
  • 1 Limette
  • 1 Bund Koriandergrün
  • 300 g Delikatess-Mayonnaise
  • Salz
  • Cayennepfeffer
  • 40 g Ingwerwurzel
  • 6 Knoblauchzehen
  • 2 El gelbe Currypaste (Asia-Laden)
  • 600 ml Fischfond
  • 2 El Speisestärke
  • 2 El dunkles Sesamöl
  • 500 g Baguette
  • 4 El Sesam, geröstet
Zubereitung

1. Die Muscheln entbarten. Geöffnete und beschädigte Muscheln aussortieren. Die Muscheln mit kaltem Wasser bedecken.

2. Limettenschale fein abreiben und 3 El Saft auspressen. Koriander fein hacken. Alles mit der Mayonnaise verrühren und mit Salz und Cayenne würzen. Ingwer schälen und sehr fein würfeln. Knoblauch pellen und grob hacken. Ingwer, Knoblauch und Currypaste mit dem Fond verrühren und 10 Minuten im offenen Topf köcheln lassen. Stärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren, in die Sauce rühren und noch kurz kochen lassen. Sesamöl dazugeben und salzen. Das Baguette in lange Stücke schneiden. Kurz vor dem Servieren knusprig rösten.

3. Die Muscheln auf einem Sieb abtropfen lassen. Einen weiten, großen Topf bei starker Hitze sehr heiß werden lassen. Die Muscheln (ohne Wasser) hineingeben und den Topf sofort verschließen. 5Ð6 Minuten garen, dabei einmal gut durchrühren. Die Currysauce dazugießen, nur kurz aufkochen lassen, Sesam darüber streuen und die Muscheln zusammen mit der Mayonnaise und dem Brot servieren.

TIPP: Da der Darm von großen Krustentieren Sand enthält, muss er vor der Zubereitung entfernt werden. Dafür die Rückseite des Schwanzstückes mit einem scharfen Küchenmesser leicht einschneiden. Jetzt ist eine schwarze "Schnur", also der Darm, sichtbar. Mit der Messerspitze den Darm leicht anheben und mit den Fingern vorsichtig herausziehen. Bei Kaisergranat oder Hummer kann man die Schwanzstücke auch halbieren. Falls Sie tiefgekühlte Krustentiere kaufen, sollten Sie diese über Nacht im Kühlschrank in einem Sieb auftauen und gut abtropfen lassen. Die Tiere dürfen dabei auf keinen Fall im Wasser liegen, sonst verderben sie schneller.