Frische Ananas ist ein Hochgenuss – süß und fruchtig schmeckt sie pur sowie in süßen und pikanten Speisen. Aufgrund der Enzyme und den wenigen Kalorien wurde der Ananas sogar eine eigene Diät gewidmet.
Die Ananas ist eine tropische Frucht und das ganze Jahr über im Handel erhältlich. Sie besteht aus bis zu 200 Einzelfrüchten, die an den schuppenartigen Augen auf der Ananasschale zu erkennen sind. Die Ananas kommt aus Südamerika und ist die Königin unter den Südfrüchten. Der Geschmack der Ananas ist besonders fein, fruchtig und süß und ist pur sowie verarbeitet ein Hochgenuss. Dazu versorgt uns die Ananas mit vielen Vitaminen und Enzymen. In Hollywood war die Ananas-Diät in den 80ern besonders angesagt und ist dort nach wie vor ein Dauerbrenner.
Ananas in der Küche
Die Ananas besticht durch ihr fruchtiges, süßes und dabei sehr feines Aroma. Wer Ananas bisher nur aus der Dose kennt, sollte die Frucht daher unbedingt frisch probieren! Berühmte Rezepte mit Ananas sind der Cocktail Piña Colada aus Ananassaft, Kokosmilch, weißem Rum und Sahne sowie Ananas-Tarte. Ananas schmeckt in Desserts und Kuchen sowie in Shakes und Kompotts mit anderen Früchten. Für Cremespeisen, die Gelatine brauchen, ist Ananas ungeeignet. Das enthaltene Enzym Bromelain verhindert das Erstarren. Hier hilft es, die Ananas kurz zu erhitzen, da das Enzym nicht hitzebeständig ist. Bromelain spaltet Eiweiß, daher sollte man Milchprodukte mit Ananas schnell verzehren – sie können sonst einen bitteren Geschmack annehmen.
Pikanten Gerichten verleiht Ananas eine fruchtige Note – gerade in der asiatischen, südamerikanischen und karibischen Küche wird die Ananas häufig verarbeitet. Ananas harmoniert mit Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten und schmeckt in Currygerichten mit Kokosmilch und scharfen Gewürzen. Unser Extra-Tipp: Wenn Sie Ananas in Marinaden geben, verkürzt sich die Garzeit von Fisch und Fleisch.

Frische Ananas - ein Hochgenuss
Ananas einkaufen und lagern
In den Handel kommt Ananas nach ihrem Herkunftsland. Die Baby-Ananas ist einfach eine kleinere Züchtung, ist geschmacklich aber identisch. Grundsätzlich reift Ananas nicht nach, daher ist beim Einkauf der richtige Reifegrad wichtig. Zu früh geerntete Ananas enthält zu viel Säure und kaum Aroma. Ist die Ananas überreif, ist das Fruchtfleisch glasig, bräunlich und riecht leicht vergoren. Die Farbe der Schale ist kein Hinweis auf den Reifegrad der Ananas, da auch eine grüne Ananas durchaus reif sein kann. Machen Sie beim Ananas-Einkauf folgende Tests:
1. den Geruchstest – der Duft soll angenehm aromatisch sein.
2. den Drucktest – das Fruchtfleisch soll fest und ohne weiche Stellen sein.
3. den Zupftest – die Blätter an der Krone sollten sich leicht lösen. Der Strunk darf keine fauligen Stellen haben.
Verbrauchen Sie reife, frische Ananas zügig. Die Ananas können Sie sowohl bei Zimmertemperatur als auch im Kühlschrank lagern – dann am besten geschält. Ananas hält sich eingefroren ein paar Monate, kann aber nach dem Auftauen matschig sein. Unser Tipp: Bereiten Sie Eiscreme aus pürierter Ananas und Vanilleeis zu.
Ananas schälen: Variante 1
1. Schneiden Sie zuerst die Krone ab.
2. Stellen Sie die Ananas aufrecht hin und schneiden Sie von oben nach unten dünn die Schale ab. Die Augen bleiben sichtbar.
3. Nun die diagonal verlaufenden Augen mit einem Sägemesser in keilförmigen Streifen herausschneiden.
4. Jetzt die Ananas in Ringe schneiden und den Strunk entfernen.

Das Auge ist mit - Ananas gefüllt mit verschiedenen Früchten und dekoriert mit Schirmchen.
Ananas schälen: Variante 2 (dekorativ)
1. Schneiden Sie den Strunk und die Krone ab.
2. Die Ananas mit einem Sägemesser längs teilen, die Hälften dritteln.
3. Das Fruchtfleisch entlang der Schale lösen aber in der Schale lassen.
4. Das Fruchtfleisch der Ananas in mundgerechte Stücke schneiden und gegeneinander versetzt nach außen ziehen.
So serviert bezeichnet man Ananas auch als Schiffchen. Diese sind als Nachspeise und auf einem Buffet sehr dekorativ. Mit Zahnstochern kann man die einzelnen Fruchstückchen aufnehmen und essen. Sie können die Ananas auch einfach halbieren, mit einem scharfen Messer aushöhlen und mit Fruchtsalat oder pikantem Salat füllen. Ausgehöhlt eignet sich die Ananas auch hervorragend zum Servieren von Cocktails.
Die Ananas-Diät
In Amerika war und ist die Ananas-Diät sehr beliebt. Man nimmt ausschließlich frische Ananas und Ananassäfte von insgesamt 1.000 Kilokalorien täglich zu sich. Weil sich die enthaltenen Enzyme (Bromelain) positiv auf den Stoffwechsel und damit auf die Fettverbrennung auswirken und 100 g frische Ananas gerade einmal 59 kcal/247 kJ haben, purzeln die Pfunde anfangs nur so. Auf längere Sicht ist diese Diät nicht empfehlenswert, da sie sehr einseitig ist und ein Jo-Jo-Effekt vorprogrammiert ist.

Ananas schlemmen ist grundsätzlich erlaubt, denn sie hat wenig Kalorien und gute Inhaltsstoffe.
Ananas und ihre Herkunft
Ursprünglich kommt die Ananas aus den Tropen Südamerikas. Die ersten Europäer, die Ananas gegessen haben, sollen Columbus und seine Schiffsbesatzung gewesen sein. Heute ist die Ananas in vielen tropischen Gebieten beheimatet. Neben Brasilien, Costa Rica oder Honduras sind Thailand, Indien, die Philippinen, Südafrika, Ghana und die Elfenbeinküste wichtige Anbauländer.
Ananas und Gesundheit
Frische Ananas ist reich an Vitamin C sowie an Enzymen und Ballaststoffen, weshalb die Ananas gut für die Verdauung ist. Die Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und blutdrucksenkend. Das in Ananas enthaltene Enzym Bromelain bewirkt eine Spaltung von Eiweißstoffen. Es kann bei empfindlichen Menschen die Schleimhäute im Mund und im Magen-Darmtrakt reizen. Auch hier hilft ein Erhitzen der Ananas.


























