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Pfirsiche, Aprikosen & Nektarinen

Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen Pfirsiche, Nektarinen und Aprikosen: Sommerfrüchte, die uns das Wasser im Mund zusammen laufen lassen! Sie schmecken in herzhaften Chutneys ebenso gut wie pur, in Desserts oder Kuchen. Pfirsiche, Nektarinen, Aprikosen: Wir haben Rezepte!

Die Ähnlichkeit der Aprikosen mit den Pfirsichen und Nektarinen kommt nicht von ungefähr: Sie gehören alle zur gleichen Familie (Rosaceae) und Gattung (Prunus). Mandeln und Pflaumen zählen übrigens auch dazu.

Bei uns ist der Anbau von Pfirsichen, Aprikosen und Nektarinen aufgrund von Nachtfrösten nur bedingt möglich. Deshalb fühlen sich die drei in wärmeren Gefilden wie Spanien, Frankreich oder Italien deutlich wohler. Heimische Aprikosen kommen meist aus den klassischen Weinanbaugebieten, in denen häufig die Sonne scheint.

Pfirsiche: Gesund und wahnsinnig lecker - was will man mehr?

Pfirsiche: samtige Schale

Mit ihrer flaumig-weichen, samtartigen Behaarung laden Pfirsiche regelrecht zu Streicheleinheiten ein. Allerdings tut man den Früchten damit weniger gut: Aufgrund ihres hohen Wassergehaltes sind sie sehr druckempfindlich. Aber Pfirsiche sind auch nicht zum Streicheln da, sondern zum Essen! Ihr aromatischer, fruchtiger, saftiger Geschmack sorgt für Erfrischung an heißen Sommertagen!
Ursprünglich kommen Pfirsiche übrigens aus China und gelten dort augrund ihrer gesunden Inhaltsstoffe als Symbol für Unsterblichkeit.

Rezepte: Pfirsiche & Nektarinen
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Pfirsiche: So gesund!

Pfirsiche sind, genau so wie Nektarinen und Aprikosen, eine gesunde Bereicherung unseres Speiseplans! Vitamin A, B1, B2 und C sowie die Mineralstoffe Phosphor, Kalium und Eisen machen sie zu einem richtigen Gesundheitscocktail. Aber es sind nicht nur die Vitamine, die uns gesund und munter machen: Der Verzehr von Pfirsichen soll außerdem entschlackend und harntreibend wirken – quasi eine kleine, fruchtige Detox-Kur von innen.

Pfirsiche: Kauf & Aufbewahrung

Bei der Auswahl der Pfirsiche sollten Sie ruhig ein wenig wählerisch sein: Ein guter, aromatischer Pfirsich muss deutlich duften. Von geruchslosen Pfirsichen am besten die Hände lassen, diese könnten noch nicht reif sein, schmecken dann hauptsächlich wässrig und können sogar für Bauchschmerzen und Durchfall sorgen. Zu viele Pfirsiche sollten ohnehin nicht in den Magen wandern, da sie leicht abführend wirken.

Tipp: Anstatt der gelbfleischigen Pfirsiche sollten Sie auch einmal die weißfleischigen Pfirsiche probieren. Diese sind zwar etwas teuerer, aber deutlich aromatischer!

Für die Lagerung ist hauptsächlich zu bedenken: Pfirsiche sind sehr druckempfindlich – also im Kühlschrank am besten nebeneinander liegend lagern. Auch auf Pilze und Bakterien reagieren Pfirsiche innerhalb kürzester Zeit mit braunen Stellen und Schimmelbefall. Man muss sich also schnell entscheiden, für welche Köstlichkeit die Frucht genutzt werden soll: Ob pur oder in Desserts, Kuchen und Aufläufen – Pfirsiche schmecken immer. Haltbar sind Pfirsiche im Kühlschrank rund drei Tage.

Nektarinen: unbehaarte Verwandte der Pfirsiche

Nektarinen: die “nackten” Pfirsiche

Nektarinen sind die unbehaarten Verwandten der Pfirsiche. Bis heute ist unklar, ob Nektarinen durch das bewusste Kreuzen mit Mandel oder Pflaume entstanden oder einfach eine Mutation des Pfirsichs sind. Sicher ist jedoch, dass Nektarinen lecker, erfrischend und sehr gesund sind!

Kurios ist außerdem, dass Pfirsichbäume manchmal Nektarinen tragen und umgekehrt! Da heißt also, man kann die Bäume nur anhand der Früchte unterscheiden – nicht etwa mithilfe des Baumstammes oder der Blätter. So bleibt es immer spannend, welche Frucht der Baum als nächstes trägt.

Nektarinen: So gesund!

Nektarinen haben einen niedrigeren Wassergehalt als Pfirsiche, somit liegt der Nährwert knapp 60 % über dem des Pfirsichs. 100 Gramm Nekatrinen (das entspricht einer kleinen Frucht) haben etwa 50 Kalorien. Nektarinen haben überdies einen höheren Zuckeranteil als Pfirsiche, sind aber dafür auch reicher an Vitamin C und Carotin. Zusätzliche Nährstoffe der Frucht sind Kalium, Phosphor, Magnesium, Natrium und Calcium.

Nektarinen: Aufbewahrung

Nektarinen ähneln sehr den Pfirsichen, deshalb Obacht: Die Früchte nicht zu eng aufeinander stapeln, das hinterlässt unschöne Druckstellen, die schnell braun und matschig werden. Die Früchte sind ungefähr eine Woche haltbar, wenn sie im Gemüse- und Obstfach des Kühlschranks gelagert werden.

Aprikosen: Gut für die Seele und den Körper!

Aprikosen: Nie mehr ohne!

Flaumig-weich und verführerisch duftend: Wer Aprikosen einmal gekostet hat, wird nie mehr die Finger davon lassen können!
Genau wie ihre Verwandten, die Pfirsiche und Nektarinen, strotzen Aprikosen nur so vor Vitaminen und Nähstoffen. In Teilen Bayerns nennt man Aprikosen auch Mariellen.

Die ersten Aprikosen des Jahres kommen im Mai aus warmen Gefilden, zum Beispiel aus der Mittelmeerregion, in unsere Supermärkte. Das Problem dabei: Diese Aprikosen werden meist unreif geerntet, da sie im reifen Zustand nicht lange gelagert und transportiert werden können. Leider bilden sich Aroma und Saft der Aprikosen aber erst mit der Vollreife am Baum aus. So haben Aprikosen, die bei uns ankommen, häufig nicht immer das gewünschte Aroma. Die importierten Aprikosen können Sie daher am besten zum Kochen oder Backen verwenden.

Für den puren Genuss vollreifer Aprikosen am besten bis August warten! Denn in dieser Zeit werden in Deutschland süße, saftige Aprikosen geerntet. Da Aprikosen viel Sonne und Wärme brauchen, werden sie in Deutschland hauptsächlich in klassischen Weinanbaugebieten wie etwa der Region Rheinhessen kultiviert. Tipp für den Kauf von Aprikosen: Den Reifegrad der Aprikosen kann man nicht an der Farbe erkennen! Stattdessen sollten Sie darauf achten, dass die Haut der Aprikosen schön straff und leicht behaart ist.

Rezepte: Aprikosen
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Aprikosen: So gesund!

Kalium, Phosphor, Eisen und Magnesium und viel, viel Carotin (Provitamin A): Das sind die wichtigsten Nährstoffe, die in Aprikosen stecken. Carotin ist unter anderem wichtig für Augen, Haut und Immunsystem. Der Verzehr von Aprikosen soll unsere Haut außerdem vor den gefährlichen UV-Strahlen schützen und Ablagerungen in den Arterien deutlich verringern.
Besonders viele Nährstoffe enthalten auch getrocknete Aprikosen: Der Gehalt an Beta-Carotin ist fünfmal höher als bei frischen Aprikosen! Weitere Vorteile: Getrocknete Aprikosen sind das ganze Jahr über erhältlich, stecken voller Ballaststoffe und sind ein herrlich süßer und mineralstoffhaltiger Snack für zwischendurch.

Kosmetischer Aspekt: Die Folsäure der Aprikosen regt die Blutbildung und die Zellerneuerung an. Haut und Haar werden dadurch glatter und kräftiger!

Aprikosen: Aufbewahrung

Aprikosen sind bei Zimmertemperatur mehreren Tagen haltbar, im Kühlschrank sogar bis zu fünf Tage. Aprikosen lassen sich auch gut einfrieren, allerdings muss vorher der Kern entfernt werden, da das Fruchtfleisch sonst bitter wird. Getrocknete Aprikosen halten – kühl, dunkel und trocken gelagert – mehrere Monate.

Text: Saskia Menzyk