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Cranberries: fruchtiger US-Import

Cranberries kommen aus Nordamerika und werden zu traditionellen Festen wie Thanksgiving serviert. Auch bei uns wird das rote Früchtchen immer beliebter.

Dank der Pilgerväter sind Cranberries kulinarischer Bestandteil der amerikanischen Küche und werden traditionell zum Truthahn an Thanksgiving oder zu Weihnachten serviert. Mit ihrem herb-fruchtigen Geschmack verleihen Cranberries süßen und pikanten Gerichten eine köstliche Note; so schmecken Cranberries hervorragend in Kuchen, Süßspeisen, Marmeladen und Kompotts sowie zu Fleisch, Fisch oder Salaten. Aus Cranberries lassen sich auch tolle Cocktails zubereiten; ein Schuss Cranberriesaft gehört beispielsweise in den “Cosmopolitan”. Getrocknete Cranberries schmecken zusammen mit Mandeln oder Rosinen im Müsli. Seit geraumer Zeit erfreuen sich Cranberries auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Vor allem Cranberriesaft ist hier wie in Übersee aufgrund seiner gesunden Inhaltsstoffe sehr begehrt.

Cranberry-Avocado-Smoothie und Makronen mit Cranberries

Cranberry-Avocado-Smoothie und Makronen mit Cranberries

Cranberries: Zubereitung und Haltbarkeit
Roh sind Cranberries sehr gewöhnungsbedürftig, da sie sehr sauer sind. Deshalb werden sie in der Regel gekocht oder verbacken. Bei frischen Cranberries entfernt man vor dem Verbrauch sowohl die Stiele als auch die weichen Früchte. Brausen Sie die Früchte anschließend unter kaltem Wasser ab. Ungewaschen halten sich Cranberries im Kühlschrank ungefähr einen Monat, eingefroren ein Jahr. Tiefgefrorene Cranberries brauchen Sie nicht extra aufzutauen – einfach unter kaltem Wasser waschen und wie frische Cranberries gleich weiterverarbeiten.

Vanillecreme mit Cranberry-Karamell und Kräutersalat mit Cranberries

Vanillecreme mit Cranberry-Karamell und Kräutersalat mit Cranberries

Cranberries: Sorten und Herkunft
Cranberries sind wilde Früchte, die in den Hochmooren des nordöstlichen Nordamerikas an niedrigen, immergrünen Sträuchern wachsen. Durch gezielte Züchtung wurde der kultivierte Anbau von Cranberries möglich. Weit über 100 verschiede Sorten Cranberries soll es geben, die rund bis oval, hellrot bis dunkelrot sind. Ende Juni blühen die Sträucher, im Herbst ist Erntezeit. Nach Deutschland werden Cranberries importiert. Indianer zeigten den damaligen Pilgervätern, die 1620 hungerleidend in Neuengland ankamen, dass Cranberries essbare und gesunde Früchte sind. Seitdem sind Cranberries fester Bestandteil der amerikanischen Küche. In Deutschland heißen Cranberries auch Moos- oder Kranichbeeren. Cranberries sind mit den kleineren Preiselbeeren verwandt.

Cranberries: gesunde Früchte
Cranberries besitzen antibiotisch wirkende Inhaltsstoffe, die Harnwegserkrankungen bei regelmäßigem Verzehr reduzieren bzw.  vorbeugen sollen. Verantwortlich dafür ist der sekundäre Pflanzenstoff Proanthocyamid. Zudem beinhalten Cranberries die Antioxidanzien Anthocyamin und Vitamin C, die freie Radikale unschädlich machen und Zellschäden entgegen wirken. Die Samen enthalten Omega-3-Fettsäuren sowie Vitamin E.