“Wo kommen eigentlich Eure Rezepte her?” Diese Frage bekommen wir immer wieder gestellt. Höchste Zeit also, den Weg unserer LIVING AT HOME Rezepte zu erzählen. Unsere Rezepte sind einzigartig, selbst entwickelt und gelingen prima zu Hause in Ihrer Küche!

Wiebke Schürmann & Jenny Haas
Schritt 1:
Idee & Entwicklung
Am Anfang der Rezepte für LIVING AT HOME steht eine Idee: “Lass uns etwas Leckeres mit Zitrusfrüchten machen.” Wiebke Schürmann, Ressortleiterin Food von LIVING AT HOME und Food-Redakteurin Jenny Haas haben saisonale Zutaten im Blick, feine Geschmacksnerven und den Kopf voller Rezepte in spe.
Nach der ersten, groben Idee geht es an die Rezeptentwicklung. Food-Profis stecken ihre Köpfe zusammen: Köche, Ernährungswissenschaftler und Food-Stylisten machen aus der Idee erste eigene Rezeptkreationen. Die werden noch einmal in großer Runde besprochen. Am Ende stehen die Rezepte fest, die das Zeug zum waschechten LIVING AT HOME Rezept haben.
“Unsere Rezepte haben immer den besonderen Dreh, das gewisse Etwas”, sagt Wiebke Schürmann, “die LIVING AT HOME Rezepte sind nicht rasend kompliziert, sie machen Hobbyköchen keine Angst, sondern gelingen leicht.”
Schritt 2: Kochen, Backen & Probieren
Nun beginnt der wichtigste Schritt in der Entwicklung aller neuen LIVING AT HOME Rezepte: Es wird gekocht und gebacken! Nur wenige Schritte von der Redaktion entfernt liegt die große, professionell ausgestattete Versuchsküche von LIVING AT HOME. Mehrere Backöfen, Herde, unzählige Schüsseln, Töpfe, Backformen und Küchenwerkzeuge warten auf ihren Einsatz. Immer wieder zieht ein verführerischer Duft durch die Flure, manch ein Kollege aus den umliegenden Büros geht extra einen Umweg, um einen Blick in die lichtdurchflutete Küche und auf die dort entstehenden Leckereien zu werfen.

In der Versuchsküche kochen und backen Profis und Laien
Aus der Idee “Leckeres mit Zitrusfrüchten” ist zum Beispiel ein Rezept mit Grapefruit, Nudeln und Schinkenspeck entstanden. Das wird nun in der LIVING AT HOME Versuchsküche von freien Köchen zum allerersten Mal gekocht. Von den Grapefruits kommen sowohl die Schale, als auch das Fruchtfleisch und der Saft zum Einsatz. Die Nudeln werden gekocht, der Schinkenspeck knusprig angebraten. Schließlich kommen noch Ei, Basilikum und Sahne ins Spiel. Nach etwas mehr als 30 Minuten steht das Gericht auf dem Tisch.
Nun wird probiert. “Ich war schon beim ersten Bissen begeistert”, sagt Wiebe Schürmann, “diese Kombination von frischer Grapefruit inklusive ihrer Schale mit den Nudeln und dem aromatischen Speck – das war der Hammer und sofort eines meiner Lieblingsrezepte.” Jenny Haas hat ihren absoluten Liebling schon an einem ihrer ersten Arbeitstage kennengelernt: “Damals sollte ich Vanilleeis mit süßer Tomatensauce probieren. Ich konnte mir das kaum vorstellen und war nach dem ersten Löffel regelrecht verliebt.”
Schritt 3: Fotografieren & Testen
Das neue LIVING AT HOME Rezept mit den Grapefruit-Speck-Nudeln geht nun weitere Schritte: Das Rezept wird noch zwei weitere Male komplett gekocht. Nach dem zweiten Durchgang wird es noch frisch und dampfend fotografiert, damit es später in LIVING AT HOME richtig gut aussieht.
Jenny Haas betont: “Ganz wichtig ist uns zu sagen, dass wir bei unseren Fotos niemals mit künstlichem Spray oder Farben arbeiten. Bei uns wird nur das wahre, echte Gericht fotografiert. Maximal benutzen wir natürliche, essbare Hilfsmittel, wie etwa Olivenöl, um für schönen Glanz auf den knusprig gebratenen Hähnchenkeulen zu sorgen. Aber man könnte das Gericht sofort nach dem Fotoshooting essen.”
Der letzte große Schritt in der Laufbahn eines Rezeptes für LIVING AT HOME ist ein entscheidender: Das Rezept wird von einer Praktikantin nachgekocht. Dabei kommt es zur letzten großen Prüfung für die Grapefruit-Pasta: Gelingt auch einem Hobbykoch dieses Gericht? Tauchen Fragen oder Probleme auf? Stimmt die Zubereitungszeit oder braucht ein Hobbykoch länger als die Profis in der Profiküche?
Bei einigen Rezepten muss während aller Durchgänge des Kochens oder Backens eventuell noch ein wenig nachgebessert werden. Zusätzliche frische Kräuter für mehr Aroma, längere Backzeit für den Kuchen oder mehr Gelantine, damit das sommerliche Dessert fest wird. “Ich erinnere mich an Linsenbratlinge, die ungefähr sechsmal gemacht werden mussten. Zuerst waren sie zu flüssig, später zu bröselig. Aber am Ende waren sie einfach toll, und das ist die Hauptsache”, erzählt Jenny Haas.
Entwickeln, mindestens dreimal kochen und backen, nachbessern – alles hat ein großes Ziel, das jedes LIVING AT HOME Rezept erreichen muss: Das Gelingen der Gerichte zu Hause ist garantiert!
Schritt 4: Veröffentlichung
Schließlich kommen die Rezepte ins Heft mit Bild, Zutaten, klar gegliederten Zubereitungsschritten, Zubereitungszeiten, Kalorienmenge und Portionsangabe. Aus der Idee “Leckeres mit Zitrusfrüchten” sind sechs neue Rezepte geworden – von den herzhaften Grapefruitnudeln bis hin zum saftigen Mandarinenkuchen.
Danach werden alle Rezepte komplett in eine große Datenbank eingegeben und online auf livingathome.de veröffentlicht. Hier sind sie jederzeit und für immer abrufbar.

Was koche ich heute?
Die Rezeptsuche hilft bei der Frage “Was koche ich heute?”: Suchbegriffe führen zu Rezeptvorschlägen, ebenso wie das Stöbern in Zutaten-Kategorien, Kalorienmengen, Zeitspannen oder Rezept-Eigenschaften wie “schnell”, “einfach” oder “vegetarisch”. Über 2800 LIVING AT HOME Rezepte befinden sich derzeit in der Online-Datenbank. Mit jeder Magazin-Ausgabe werden es mehr.
Und noch einen Service bietet livingathome.de: In den Rezeptsammlungen stellt das Online-Food-Team Rezepte zu bestimmten Themen zusammen. Hier kann man sich inspirieren lassen: Die besten Nudelsaucen, Rezepte für den Sonntagsbrunch, Frühlingskuchen oder schnelle Desserts – die Rezepte werden zu saisonalen Zutaten, speziellen Anlässen, Zubereitungsarten und vielem mehr zusammengestellt.
Von der ersten Idee bis zum Rezept in LIVING AT HOME und kurze Zeit später auf livingathome.de können einige Monate vergehen. “Wir haben im August bei 35 Grad im Schatten die Weihnachtsmenüs mit Rotkohl, Braten und Klößen probiert. Oder bei Schnee und Minusgraden im Innenhof unserer Versuchsküche gegrillt”, erzählt Food-Redakteurin Jenny Haas. Bei saisonalen, speziellen Zutaten wie Spargel, Kürbis, Wildkräutern oder Waldbeeren kann der so genannte Vorlauf für die Rezepte ein Jahr betragen.
Bei Fragen oder Anregungen zu den Rezepten von LIVING AT HOME können Sie sich per Mail an den Leserservice des Magazins wenden: leserdienst@livingathome.de
Oder Sie füllen das Kontaktformular auf livingathome.de aus. Wir freuen uns über Ihre Anregungen und werden versuchen, alle Rezeptfragen zu beantworten.

























