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Erdbeeren: gesund, fruchtig, lecker

In jedem Jahr warten Obst-Fans sehnlichst auf den Mai, denn dann gibt es endlich die ersten heimischen Erdbeeren! Die leuchtend roten Erdbeeren mag jeder: pur, im Dessert oder Kuchen – Erdbeeren sind einfach immer lecker.

Erdbeeren schmecken herrlich süß, sind saftig und die absoluten Lieblingsbeeren der Deutschen – ob pur, in Torten und Desserts, verarbeitet zu Marmelade oder Saft: Erdbeeren sind in jedem Fall ein Genuss. Sie harmonieren hervorragend mit anderen Beeren und Früchten wie zum Beispiel Himbeeren oder Bananen, ganz klassisch und sehr lecker ist auch die Kombination von süßen Erdbeeren und herbem Rhabarber.

Erdbeeren und Rhabarber

Großartige Kombination: Erdbeeren und Rhabarber - hier im Crumble.

Erdbeeren Rezepte
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Auch zu Herzhaftem wie Schinken, Geflügelfleisch und Käse machen Erdbeeren eine wunderbare Figur, dann sorgen sie für den fruchtigen Kontrast zu den pikanten, salzigen Speisen. Erdbeeren sind generell beliebte fruchtige Begleiter in süßen und pikanten Salaten: Sie schmecken prima zu jungem Spinat, kräftigem Rucola, aromatischem Ziegenkäse oder Fetakäse, feinem Spargel und eben auch in süßen Sommer-Salaten mit allerlei frischem Obst der Saison.

Und noch einen Klassiker mit Erdbeeren lieben alle an heißen Sommertagen – besonders auf Feiern: die Erdbeer-Bowle!

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Erdbeeren: gesund & kalorienarm

Die gute Nachricht in Bezug auf Erdbeeren: Nicht alles was toll schmeckt, muss man sich verkneifen! Erdbeeren sind aromatisch-süß und mit 33 Kalorien pro 100 Gramm überdies wahre Figurschmeichler. Außerdem sind Erdbeeren gesund: Sie sind reich an Calcium, Kalium, Phosphor und Eisen. Erdbeeren liefern die Vitamine A, B1, B2 und C. Erdbeeren sind also ein gesunder, schlanker Snack. Natürlich gilt das nur dann, wenn man sie pur isst. Sobald Sahne, Vanilleeis und andere süße Begleiter ins Spiel kommen, erhöht sich die Kalorienmenge, gesund bleiben die Erdbeeren dennoch!

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Erdbeeren saisonal einkaufen

Von Anfang Mai bis etwa Juli sind Erdbeeren aus Deutschland auf dem Markt. Sie sind besonders fruchtig und saftig. Erdbeeren außerhalb der Saison kommen hauptsächlich aus Italien und Spanien. Diese Erdbereren sind jedoch häufig stark gespritzt, damit die empfindliche Ware den Transport übersteht. Erdbeeren im Winter sollte man sich verkneifen und lieber abwarten, bis die aromatischen, süßen Erdbeeren im Frühling auf den Markt kommen.

Woran Sie frische und aromatische Erdbeeren erkennen:

1. Die Erdbeeren sind prall und leuchten rot.
2. Ein aromatischer Duft ist ein Kennzeichen frischer Erdbeeren.
3. Es sind keine Druckstellen an den Erdbeeren zu sehen.
4. Die Erdbeeren haben ein festes Fruchtfleisch.
5. Frische Erdbeeren sind schön saftig – vielleicht dürfen Sie eine Beere vor dem Kauf probieren.
6. Die Kelchblätter frischer Erdbeeren sind grün.

Beliebt: Erdbeeren selber pflücken

Sehr beliebt: Erdbeeren selber pflücken.

Beliebt und weit verbreitet sind Erdbeeren zum Selbstpflücken – hier kommen die Erdbeeren praktisch vom Feld direkt in den Mund und ins Körbchen. Während der Saison findet man zudem an jeder Ecke die kleinen, roten Erdbeer-Häuschen, in denen frische Erdbeeren und Erdbeerprodukte verkauft werden.

Erdbeeren richtig putzen

Brausen Sie die Erdbeeren vorsichtig mit kaltem Wasser ab. Achten Sie darauf, dass Sie die Erdbeeren dabei nicht beschädigen. Entfernen Sie nach dem Waschen mit einem Küchenmesser vorsichtig die Kelche inklusive Blättern und Stielansatz.

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Erdbeeren richtig lagern und einfrieren

Erdbeeren sind sehr empfindliche Früchte, mit denen man behutsam umgehen sollte. Sie sind vor allem sehr druckempfindlich und faulen schnell an beschädigten Stellen. Zudem verlieren Erdbeeren nach der Ernte relativ schnell an Aroma. Bis zum Verzehr sollten Sie Erdbeeren unbedingt im Kühlschrank lagern und auch nur maximal vier Tage lang.

Wenn Sie zu viele Erdbeeren einkauft haben, können Sie diese auch hervorragend einfrieren. Sie halten sich ungefähr ein Jahr in der Gefriertruhe. Aufgetaute Erdbeeren sind immer noch schmackhaft, nur äußerlich nicht mehr so ansprechend. Die Erdbeeren eignen sich dann wunderbar für Erdbeermarmelade, Säfte oder Kompott.

Erdbeeren pflanzen

Erdbeeren pflanzen: süße Ernte aus dem eigenen Beet.

Erdbeeren pflanzen

Obst und Gemüse aus dem eigenen Beet erfreut sich großer Beliebtheit. Auch Erdbeeren kann man selber anpflanzen. Erdbeersorten, die sich für das Pflanzen im Beet am besten eignen, sind einmal tragende Garten-Erdbeeren. Der Vorteil dieser Erdbeersorten ist unter anderem, dass sie selbstfruchtbar sind. Andere Erdbeersorten brauchen zur gegenseitigigen Bestäubung der Blüten eine zweite Sorte in ihrer Nähe.

Junge Erdbeerpflanzen gibt es meist ab Juli im Handel, die beste Pflanzzeit für Erdbeeren ist der August, die erste eigene, nennenswerte Ernte gibt es dann im nächsten Jahr. Beim Erdbeerenpflanzen sollte man beachten, dass der Standort sehr sonnig ist, das Regenwasser gut abfließen kann, es nicht zu windig ist und der Boden besonders humushaltig ist. Generell kann man sich merken: Je mehr Sonne die Erdbeeren bekommen, desto süßer schmecken sie.

Eine Lage Stroh mögen Erdbeeren übrigens gerne, die Früchte hängen so nicht auf womöglich feuchte Böden herab, was sie faulen lassen würde.

Nach dem Pflanzen brauchen die Erdbeeren viel Wasser und man muss regelmäßig Unkraut entfernen.

Mehrmals tragende Erdbeersorten zeigen die ersten Früchte im Juni oder Juli, machen dann eine kurze Pause und legen im Herbst noch einmal nach – dann allerdings mit deutlich weniger Erdbeeren als beim ersten Durchgang. Ihre Erdbeeren sind klein und aromatisch. Überwintern können diese Erdbeersorten unter einer Schicht Stroh.

Die dritte Erdbeersorte sind die Monats-Erdbeeren, die von der Wald-Erdbeere abstammen. Sie tragen von Mai bis zum ersten Frost immer wieder kleine Erdbeeren. Nach den ersten zwei Jahren lassen die Erträge oft deutlich nach.

Text: Saskia Menzyk