Für die einen ist Fingerfood ein Modewort, für die anderen ein köstliches Party-Vergnügen. Eines ist auf jeden Fall sicher: Fingerfood liegt absolut im Trend! Und: Fingerfood passt zu vielen Gelegenheiten.
Einweihungsparty, kleiner Umtrunk im Büro, DVD-Abend mit guten Freunden, Geburtstage, Hochzeiten: Fingerfood ist der perfekte Snack für Feste und Partys! Der Aufwand für die Gäste wird so gering wie möglich gehalten: Beim klassischen Fingerfood ist kein Besteck nötig.
Fingerfood mit Brot
Eine extrem wandelbare und unkomplizierte Zutat für Fingerfood ist Brot. Viele Leckereien lassen sich mit Brot zaubern: vielfältig belegte Tramezzini, Röllchen mit Weißbrot oder Stangenbrot zu selbst gemachten Dips. Natürlich können Sie auch das klassische Fingerfood wählen: belegte Brot-Häppchen. Schwarzbrot mit einem Löffelchen Krabbensalat, kleine Türmchen mit verschiedenen Ebenen aus Brot, Cremes und Gemüse, köstliche Varianten des italienischen Klassikers Bruschetta und Canapés mit leichten Cremes lassen sich schnell für die Party mit Fingerfood selber machen.
Unsere Extra-Tipps für Fingerfood: Auch warmes Fingerfood lässt sich aus Brot machen. Überbackene kleine Schnittchen mit aromatischem Käse, Kräutern und frischem Gemüse schmecken wunderbar und passen besonders in die kühlere Jahreszeit. Toll für Partys ist auch Fingerfood aus kleinen Partybrötchen! Daraus zaubern Sie gerade auch für Kindergeburtstage Fingerfood, das allen schmeckt. Zwischen die beiden Brötchenhälften kommen kleine Frikadellen, Fischstäbchen oder Gemüsebratlinge – fertig ist der Mini-Burger.
Fingerfood: Trend “Verrines”

Fingerfood im Glas
Neben dem klassischen Fingerfood, für das man kein Besteck benötigt, setzen sich seit einiger Zeit immer mehr die Variationen durch, die in kleinen Glasschälchen gereicht werden. Dieser Trend kommt aus Frankreich und nennt sich “Verrines”, was übersetzt “das Gläschen” heißt. Damit erweitert sich die Palette für Fingerfood um Süppchen, Salate und Cremes. Für die Mini-Portionen benötigen Sie viele kleine Gläschen mit etwa 100 bis 120 Millilitern Füllmenge. Unser Tipp: Geeignet sind auch Teelicht-Behälter, die es in Einrichtungsgeschäften oft für wenige Cent zu kaufen gibt. Auch bunte Espressotassen eignen sich fürs Servieren vom trendigen Fingerfood.
Fingerfood: die Vorbereitung
Je frischer das Fingerfood ist, desto appettlicher sieht es aus. Natürlich können Sie aber auch nicht das Fingerfood erst wenige Minuten vor dem Eintreffen Ihrer Gäste zubereiten. Ein paar Tricks helfen dabei, Fingerfood vorzubereiten und dennoch frisch zu servieren.
- Vorbereitete Brot-Häppchen können unter Folie einige Stunden im Kühlschrank frisch gehalten werden. Fingerfood mit Brot und leichten Cremes sollten Sie jedoch am besten erst ganz frisch zubereiten – das Brot würde ansonsten durchweichen.
- Cremes und Desserts im Glas können Sie wunderbar vorbereiten. Decken Sie die Gläschen mit Fingerfood im Kühlschrank aber auf jeden Fall gut ab, da sie leicht andere Gerüche annehmen.
- Für das Anrichten und Servieren von Fingerfood eignen sich neben den Gläschen auch Fingerfood-Löffel mit gebogenem Griff und Schälchen mit Griff.
- Um Suppen unfallfrei in die kleinen Gläschen und Tassen zu bekommen, verwenden Sie keine Suppenkelle, sondern einen Messbecher oder eine Kanne mit Schnabel.

Farbtupfer auf dem Fingerfood: frische Kräuter
- Ein Trick fürs Fingerfood: Frische Kräuter sehen appetitlich aus. Dillzweige, Petersiliensträußchen und Basilikumblätter werden in der Wärme jedoch schnell welk. Deswegen wickeln Sie die vorbereiteten Kräuter am besten in ein feuchtes Küchentuch und lagern Sie bis zum Anrichten im Gemüsefach Ihres Kühlschrankes.
- Wunderbares Utensil für die Zubereitung von Fingerfood sind Holzstäbchen. Kleine Frikadellen, gegrilltes Gemüse oder Fischhäppchen werden so im Handumdrehen zum Fingerfood. Vorteil der Stäbchen: Die Hände Ihrer Gäste bleiben sauber. Auch fettigere Snacks können so eine neue Karriere als Fingerfood machen.
Fingerfood: Mengen, Jahreszeiten und Geschmäcker
Die Anzahl für das Fingerfood richtet sich natürlich nach der Zahl Ihrer Gäste und auch nach dem Anlass. Für einen kleinen Umtrunk, der etwa zwei Stündchen dauert, rechnen Sie pro Person fünf Häppchen. Findet das fest mittags oder abends statt, haben alle natürlich mehr Hunger – dann rechnen Sie mit rund 8 Portionen Fingerfood pro Gast. Und wenn Sie ein abendfüllendes Programm planen, sollten Sie in Sachen Fingerfood mindestens 12 Portionen für jeden Gast vorbereiten. Vergessen Sie jeweils auch nicht den kleinen, süßen Abschluss!
Bedenken Sie beim Fingerfood immer den Geschmack Ihrer Gäste. Sind zum Beispiel Vegetarier in der Runde? Gibt es Gäste, die auf bestimmte Lebensmittel allergisch reagieren? Versuchen Sie, eine gute Mischung beim Fingerfood zu wahren und bieten Sie für jeden Geschmack eine kleine Auswahl an. Fingerfood mit Fleisch, Fisch, Käse und Gemüse: Da wird für jeden das Richtige dabei sein.
Nicht unwichtig ist auch die Jahreszeit. Im Sommer sollte leichtes Fingerfood mit frischem Gemüse, leichten Cremes und erfrischendem Obst überwiegen. In der kalten Jahreszeit schmeckt deftiges Fingerfood wie Kürbis-Spießchen, Mini-Frikadellen und kleine Zwiebelküchlein, und auch ein warmes Süppchen sollte dann in der Auswahl fürs partytaugliche Fingerfood dabei sein.
Fingerfood nach Jahreszeit:
Fingerfood: Dekoration
Auch beim Fingerfood gilt der alte Spruch “Das Auge isst mit”. Eine hübsche Dekoration sind frische Kräuter wie Dill, Basilikum oder lange Stängel Schnittlauch. Die Aromaspender sehen appetitlich aus, wenn sie erst kurz vor dem Servieren auf das Fingerfood gegeben werden.
Bei der Deko helfen auch Ausstechformen für Plätzchen: Brot lässt sich so in Form von Sterne, Blüten oder Kreise bringen. Natürlich lässt sich mit den Ausstechfiguren auch salziges oder süßes Gebäck zubereiten, das als Dekoration auf Suppen oder Desserts im Gläschen eine tolle Figur macht.
Wunderbar zum Dekorieren von Fingerfood geeignet sind auch hübsche Spießchen, Bänder und Garn sowie liebevoll beschriftete Schildchen, die rund um die kleinen Gläser gebunden werden und zeigen, welches Fingerfood da genau auf den Gast wartet.
Dekoration und Genuss zugleich sind essbare Schälchen aus Gurkenstücken, Salatblättern oder Teig. Salatgurken zum Beispiel schneiden Sie zunächst in etwa 3 Zentimeter dicke Scheiben und höhlen sie dann mit einem Teelöffel oder einem Kugelausstecher aus. In die Gurkenschale passen Salate und Dips aller Art. Auch Cocktailtomaten eignen sich für das Servieren von Fingerfood: Bei festen, frischen Tomaten erst am Stielansatz einen Deckel abschneiden, dann die Tomate aushöhlen und mit Leckereien füllen. Zum Anrichten von Salaten und Dips eignen sich auch feste Salatblätter wie die des Chicorées, Radicchios oder des Eisbergsalates.

Hingucker: Fingerfood im kusprigen Körbchen
Fingerfood in kleinen, knusprigen Bechern kommt ebenfalls besonders gut an. Sehr gut geeignet sind dafür Blätterteig oder Filoteig. Die Blätter am besten mit einer Küchenschere in Quadrate schneiden, jeweils drei bis vier Blätter dünn mit Butter einpinseln und in die Vertiefungen eines Muffin-Backblechs setzen. Im Backofen sind die Körbchen nach gut 5 Minuten Backzeit knusprig und goldbraun.
Fingerfood: Welche Getränke passen dazu?
Perfekt zum raffinierten Fingerfood sind gut gekühlter Sekt, Prosecco oder Champagner. Im Sommer passen zum leichten Fingerfood wunderbar auch farbenfrohe, spritzige Cocktails oder erfrischende Bwole mit den Früchten der Saison – also zum Beispiel Erdbeeren, Melonen oder Kirschen.
Natürlich sollten Sie zum Fingerfood auch die Klassiker wie Rotwein und Weißwein parat haben. Und zu deftigem Fingerfood passt auch ein frisch gezapftes Bier ganz hervorragend.





































