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Kürbis: aromatisches Schwergewicht

Kürbis gibt es in vielen Sorten und teilweise in gigantischen Größen. In der Küche ist der Kürbis herrlich unkompliziert und vielseitig in der Zubereitung.

Der Kürbis ist ein beliebtes Herbstgemüse, das sich vielseitig zubereiten lässt. Das süßliche und cremige Fruchtfleisch ist perfekt für Suppen, Eintöpfe, Pürees und Chutneys. Sorten wie der Hokkaido können dabei komplett mit Schale verarbeiten werden. Andere Sorten sind so groß und schwer, dass der Kürbis nur scheibchenweise in den Handel kommt. Die Hauptrolle spielt der Kürbis zu Halloween.

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Kürbis: vielseitig und ein echtes Schwergewicht
Der Kürbis kommt ursprünglich aus Amerika und wird in den vielfältigsten Varianten angebaut. Es gibt über 800 verschiedene Sorten Kürbis in Gelb, Rot oder Schwarz. Dabei ist der Kürbis gestreift oder gesprenkelt, oval, rund oder flaschenförmig. Auch die Struktur vom Kürbis ist unterschiedlich – die Haut kann glatt, geriffelt oder warzig sein. Die Vielfalt an Sorten sowie Form, Farbe und Gewicht ist einfach riesig. Botanisch gesehen, man glaubt es kaum, ist der Kürbis verwandt mit Beeren. Der Kürbis ist also die größte Beere der Welt – und der größte Kürbis der Welt wiegt stolze 766 Kilogramm (USA Weltrekord 2007). Wir unterscheiden den Kürbis grob in Sommerkürbis, Winterkürbis und Moschuskürbis.

Kürbis: der Sommerkürbis
Den Sommerkürbis erntet man unreif in der Jahresmitte. Das Fruchtfleisch ist heller und saftiger als das vom Winterkürbis. Die Schale vom Kürbis ist weich, weshalb man sie meist mit verarbeitet. Zu den Sommerkürbissen gehören die Zucchini, Rondini oder der Spaghetti-Kürbis: Dieser Kürbis hat ein helles Fruchtfleisch und einen nussigen Geschmack. Beim Kochen oder Dämpfen lösen sich bei diesem Kürbis die einzelnen Fasern voneinander und die Spaghetti-Struktur kommt zum Vorschein. Tatsächlich schmeckt zum Kürbis Tomatensauce ganz hervorragend. Insgesamt hat der Sommerkürbis einen angenehmen, milden Geschmack.

Kürbis - die Vielfalt ist riesig, es gibt über 800 verschiedene Sorten.

Kürbis - die Vielfalt ist riesig, es gibt über 800 verschiedene Sorten.

Kürbis: der Winterkürbis
Der Winterkürbis hat eine harte Schale, die man in der Regel nicht mitisst. Dieser Kürbis hat sehr viele Sorten, die ihren Geschmack erst bei voller Reife erhalten. Erntezeit für den Kürbis ist im Herbst. Zu den bekanntesten Sorten bei diesem Kürbis gehört der aus Asien stammende Hokkaido, der sehr aromatisch ist und dessen Schale man mitessen kann. Zu dem Kürbis gehören auch die Hubbard-Typen, deren Karotingehalt rund zwölfmal höher ist der von Karotten. Daher oft die schöne, tieforangene Farbe beim Kürbis. Der Winterkürbis ist im Gegensatz zum Sommerkürbis über mehrere Monate haltbar und für alle Zubereitungsarten geeignet. Der “Gelbe Zentner” ist eine berühmte Sorte des Winterkürbisses und kann bis zu 50 Kilogramm wiegen. Dieser Kürbis kommt scheibchenweise in den Handel.

Kürbis: der Moschuskürbis
Im reifen Zustand duftet der Kürbis leicht nach Moschus. Zur Kürbisgruppe gehören der Butter- und Schlangenkürbis, die meist birnen- und flaschen förmig sind. Der Kürbis hat ein cremiges Fruchtfleisch und zeichnet sich durch seinen nussigen Geschmack aus. Verarbeitet schmeckt der Kürbis in Eintöpfen oder Chutneys. Die Sorte “Buternut” schmeckt auch roh in Salaten.

Kürbis: der Zierkürbis
Viele Speisekürbis-Sorten eignen sich aufgrund ihrer schönen Optik als Zierkürbis. Reine Zierkürbisse enthalten allerdings Bitterstoffe, die sie ungenießbar machen.

Kürbis einkaufen und verarbeiten
Achten Sie darauf, dass der Kürbis beim Einkauf unbeschädigt ist, leicht hohl klingt und einen verholzten Stiel hat. Ein Kürbis ohne Stiel trocknet relativ schnell aus. Ein kleinerer Kürbis ist in den meisten Fällen ausreichend. Zudem hat ein kleiner Kürbis ein festeres und nicht so faseriges Fruchtfleisch und ist im Geschmack intensiver.

Bei den meisten Sorten Kürbis ist die Schale nicht genießbar, weil sie schwer verdaulich ist. Vor der Zubereitung wird der Kürbis gewaschen und abgetrocknet. Je nach Größe und Zubereitungsart lässt man den Kürbis ganz oder zerteilt ihn. Zum Zerschneiden brauchen Sie für den Kürbis in jedem Fall ein sehr scharfes Messer. Die Kerne können Sie mit einem Löffel aus dem Kürbis leicht herausschaben. Der Kürbis ist unglaublich vielfältig und schmeckt in Suppen, Eintöpfen, Aufläufen, als Chutney, gebacken im Ofen oder gefüllt mit Hackfleisch.

Kürbis und Halloween
Der Kürbis ist das amerikanische Halloween-Symbol schlechthin: Aus Riesenkürbissen baut man Lampen, in die man gruselige Fratzen schneidet und Fenster und Terrassen damit schmückt. Halloween feiert man im Oktober und auch bei uns ist das Fest mittlerweile beliebt.

Der Kürbis - das Halloween-Symbol

Der Kürbis - das Halloween-Symbol

Kürbis ist gesund
Der Kürbis liefert viele Nährstoffe wie Beta-Karotin, Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium. Vor allem das Beta-Karotin ist ein wichtiger Schutzstoff für die Zellen, da es antioxidative Eigenschaften besitzt und die Zellen vor dem Angriff freier Radikale schützt. Nachschlag ist beim Kürbis erwünscht: 100 g Kürbis enthalten nur 25 kcal/105 kJ.

Zum Knabbern sind Kürbiskerne eine gute Alternative zu Chips und Co. Kürbiskerne enthalten wertvolles Öl mit einem hohen Anteil an ungesättigten, lebensnotwendigen Fettsäuren, das sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirkt. Kürbiskernöl schmeckt lecker in Salaten und als kulinarisches I-Tüpfelchen in der Kürbissuppe.

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