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Möhren – gesundes Gemüse mit Tradition

Möhren sind gesund, das ganze Jahr zu haben und machen zu vielen Gerichten eine prima Figur auf dem Teller.

Möhren haben Tradition
Bereits in der Steinzeit wurde der Nährwert der Möhren sehr geschätzt, im Altertum fanden Möhren oft auch Einsatz als Heilpflanze. Unter den heutigen Gemüsesorten zählen die Möhren zu den Superstars. Und das weltweit.

Welche Möhren gibt es?
Die heutigen Kulturmöhren sind wahrscheinlich Kreuzungen verschiedener Wildpflanzen. Die Möhren gehören zu den Doldenblütlern und haben einen zweijährigen Zyklus. Möhren können verschiedene Formen und Farben annehmen.

Kurze, runde Möhren nennt man meistens Karotten. Die Farben variieren vom Gelb bis Violett. Wir kennen Möhren eher in einem knackigen Orange, das durch den Farbstoff Carotin entsteht.
Möhren kann man das ganze Jahr kaufen, allerdings unterscheiden sie sich deutlich in ihrer Vegetationsdauer und Haltbarkeit. Es gibt vor allem Bundmöhren und Waschmöhren. Die Bundmöhren werden im Juni jung geerntet. Sie enthalten besonders viel Zucker (rund sechs Prozent) und eignen sich am besten für den direkten Verzehr. Bundmöhren gibt es als so genannte Pariser Möhren, die klein und eher rund sind und häufig für Konserven verarbeitet werden, und als Finger Möhren. Die schlanken Finger Möhren werden insbesondere in der gehobenen Küche verwendet.

Neben den Bundmöhren gibt es Waschmöhren. Sie enthalten weniger Zucker und werden ab dem Sommer bereits fertig gereinigt und fertig verpackt angeboten.

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Wie lagert man Möhren am besten?
Die geringste Haltbarkeit haben Bundmöhren. Selbst wenn sie optimal rund um den Gefrierpunkt gelagert werden, halten diese Möhren sich nicht länger als zehn Tage. Werden Bundmöhren nicht sofort verzehrt, sollte man sie von ihrem Grün befreien, das erhöht die Haltbarkeit der Möhren.

Die Waschmöhren aus Sommer und Herbst können immerhin schon bis zu vier Wochen gelagert werden, aber das beste “Sitzfleisch” haben die Spätsorten. Hält man sie bei maximal zwei Grad kühl und gönnt ihnen feuchte, frische Luft, können diese Möhren locker einige Monate durchhalten. Übrigens kann man Möhren auch prima einfrieren, dann sollten sie vorher kurz blanchiert und klein geschnitten werden.

Möhren sind auch in Saftform eine echte Vitaminbombe

Möhren: lecker und gesund
Im Inneren der Möhren befindet sich das leicht hölzerne Mark. Dieses enthält am wenigstens Zucker und Geschmacksstoffe, so dass Möhren mit möglichst wenig Mark als qualitativ am hochwertigsten eingestuft werden. Über dem Mark befindet sich das Gewebe der Möhren, welches die meisten Inhaltsstoffe speichert. Hier sammeln sich insbesondere die vielen Vitamine und Mineralstoffe, mit denen Möhren uns versorgen und unter anderem vor freien Radikalen schützen.

Bei all den gesunden Inhaltsstoffen sind Möhren aber auch noch super für die Figur. 100 g Möhren enthalten gerade mal 28 Kalorien und kaum messbare Spuren an Fett. Um allerdings den gesundheitsfördernden Effekt der Möhren voll nutzen zu können, ist es wichtig, sie immer mit ein wenig Fett aufzunehmen. Nur dann kann unser Körper das Provitamin A lösen und somit das Karotin verwerten.

Kraut und Rüben

Kraut und Rüben

Möhren machen sich in der Küche einfach gut
Möhren passen so ziemlich zu allen Arten von Gerichten. Sie machen sich sauer, süß und auch pikant bestens und haben keine Angst, als Kuchen den Nachtisch zu geben. Rohkostplatten würden ohne die Möhren ziemlich blass aussehen, gekocht fühlen sich Möhren in der Gesellschaft von Erbsen besonders wohl. Grundsätzlich schmecken Möhren in jeder Form. Dem einen als Saft, dem anderen geraspelt im Salat, manche lieben Möhren als Suppe, andere als Beilage. Man kann sie blanchieren, kochen, rösten, einlegen oder einfach roh mit oder ohne Dip geniessen.