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Pizza: Es lebe Italien!

Pizza selber machenPizza ist eines der Lieblingsgerichte der Deutschen. Neben dem leckeren Belag macht der knusprige Boden den Erfolg aus. Wir backen die Pizza selber! Hier sind Rezepte und Tipps.

Pizza – die Deutschen lieben den italienischen Exportschlager. Klassiker wie Pizza Margeritha oder Pizza Salami sind die Favoriten. Eine gute Pizza beginnt beim Boden – ob dünn oder dick ist Geschmackssache. Am besten schmeckt die Pizza aber in jedem Fall, wenn der Boden aus Hefeteig selbst gemacht ist. Nach dem Ausrollen kommt klassisch etwas würzige Tomatensauce auf die Pizza, ein Belag Ihrer Wahl wie frisches Gemüse der Saison und Käse – fertig ist die Pizza!

Pizza – die königliche Margherita

Pizza-Bäcker Raffaele Esposito servierte der Königin Margherita, Gattin des Königs Umberto I., im Jahre 1889 in Neapel eine Pizza in den italienischen Nationalfarben: Rot (Tomaten), Weiß (Mozzarella) und Grün (Basilikum). Seit dem gehört die Pizza Margherita zu den beliebtesten Pizzen überhaupt und ist Grundlage für zahlreiche Pizza-Varianten wie Pizza Salami, Pizza Thunfisch oder Pizza Funghi.

Der Klassiker: Pizza Margherita Schritt für Schritt zubereitet

Pizza: Teig, Sauce und Belag

Traditionell kommen in den Teig der Pizza lediglich Wasser, Mehl, Hefe, Salz und Olivenöl. Nachdem der Teig aufgegangen ist, verteilt man ihn auf dem Backblech.

Die klassische Tomatensauce für Pizza besteht aus Dosentomaten (das Aroma ist konzentrierter), Knoblauch und Gewürzen. Kochen Sie die Sauce so lange ein, bis sie schön sämig ist, und verteilen Sie diese nach dem Abkühlen auf der Pizza. Nehmen Sie nicht zu viel, die Pizza soll nur leicht bestrichen sein. Der Boden kann sonst nicht richtig schön knusprig werden. Anstelle der roten Sauce können Sie auch eine helle Creme mischen auf den Pizzateig streichen: etwa aus Mascarpone und Parmesan oder Creme Fraiche und frischen Kräutern.

Tipp: Backen Sie den Teig mit der Sauce ungefähr 10 Minuten vor, dann kann ihn der Belag nicht so durchweichen.

Pizzateig

Ein Hefeteig ist der Beginn einer perfekten Pizza!

Bereiten Sie, während die Pizza vorbackt, den Belag vor: Gemüse, Schinken, Salami, Lachs – der Vielfalt und Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Belegen Sie die Pizza ausreichend, aber nicht zu dick, damit die Pizza knusprig wird. Lassen Sie deshalb auch Konservenprodukte wie Ananas oder Mais vorher gut abtropfen.

Für Extra-Würze des Belags sorgen klassische italienische Kräuter und Gewürze wie Basilikum, Thymian und Oregano.

Pizza: der Käse

Und zum Schluss: der Käse! Für eine Pizza sollte der Käse mindestens 45 % i.T. haben, damit er schön schmilzt. Es gibt ihn zwar in fertigen Portionspackungen aus dem Kühlregal. Seien Sie aber auch hier kreativ: Nehmen Sie verschiedene Käsesorten für die Pizza – so entsteht ein würziger Mix. Nur den Mozzarella, wie bei der Pizza Margherita oder Pizza Mozzarella, verwendet man solo, weil sein feines Aroma von kräftigeren Käsesorten komplett überdeckt werden würde.

Tipp: Backen Sie Pizza, wenn Sie dringend Käse verarbeiten müssen. Legen Sie sich eine Käsereibe zu, so können Sie Hartkäse perfekt für die Pizza vorbereiten.

Pizza: fix und fertig und gut?

Wie alle Fertigprodukte sollte tiefgefrorene Pizza nur eine Notlösung sein. Wenn Sie einmal eine Pizza selbst zubereitet haben, werden Sie den geschmacklichen Unterschied feststellen. Dazu macht das Backen einer Pizza mit Kindern und Freunden Spaß, weil jeder seine Lieblingszutaten verwenden und nach seinen Wünschen belegen kann.

Kult - Pizza vom Lieferdienst

Pizza vom Lieferservice ist Kult

Tipp: Für häufige Überraschungsbesuche von Freunden gibt es passable Fertigteige für Pizza aus dem Kühlregal. Eine Sauce aus passierten Tomaten ist für eine Pizza schnell hergestellt – für den Belag der Pizza nehmen Sie, was der Kühlschrank hergibt. So können Sie Ihren Gästen ohne großen Aufwand eine frisch gebackene Pizza anbieten.