Für jeden Geschmack und Anlass gibt es den richtigen Salat: Auf Partys darf Salat nicht fehlen, im Sommer ist er ein leichtes Hauptgericht, und auch Figurbewusste lieben Salat.
Der geschmacklichen Vielfalt sind beim Salat so gut wie keine Grenzen gesetzt! Die Zutaten für Salat variieren von Blattsalaten über Gemüse, Kartoffeln, Nudeln und Reis bis hin zu Fisch und Fleisch. Hinzu kommt ein nahezu unerschöpfliches Repertoire an Saucen und Dressings für den Salat. Zur Verfeinerung greift man beim Salat außerdem gerne zu Croutons, frischen Kräutern, Oliven, Peperoni und anderen würzigen, aromatischen Zutaten.
Salat: die Klassiker
Es gibt beim Salat echte Klassiker. Was wären Partys ohne Nudelsalat? Beim Grillen darf ein leckerer Kartoffelsalat nicht fehlen, zum Brunch oder zu Ostern ist der Eiersalat ein Klassiker, und der Krautsalat schmeckt wunderbar zu Deftigem wie Grillhähnchen oder Schweinshaxe.
Ein Salat mit großer Geschichte ist der Waldorfsalat: Dieser Salat wurde Ende des 19. Jahrhunderts in New York erfunden – im Hotel Waldorf, einem Vorläufer des berühmten Hotels Waldorf-Astoria. Zubereitet wird der Salat aus säuerlichen Äpfeln, Knollensellerie in feinen Streifen, gehackten Walnusskernen und einer leichten Mayonnaise. Auch diesen Salat kann man natürlich ganz nach eigenem Geschmack verändern – zum Beispiel mit zusätzlichen Möhrenstreifen, scharfem Cayennepfeffer oder einem Hauch Ingwer.
Leichter Salat: Blattsalat
Besonders in der warmen Jahreszeit beliebt ist der grüne Salat. Bei diesem frischen, leichten Salat werden verschiedene Salatsorten miteinander kombiniert. Das Prinzip dabei ist eine geschmackliche und optische Ausgewogenheit: knackiger Salat trifft auf weiche Blätter, herbe Sorten verbinden sich mit mildem Salat, sommerliche Farben wie Grün, Rot und Gelb bringen Pepp in die Salatschüssel.

Leicht, lecker, sommerlich: grüner Salat
Die belietesten Zutaten für grünen Salat
- Knackiger Eisbergsalat. Er stammt ursprünglich aus Kalifornien, ist pur relativ geschmacklos und eignet sich aufgrund seiner großen, schalenartig geformten Blätter auch für das Anrichten des fertigen Salates.
- Chicorée und Radiccio sind knackig-frisch und schmecken angenehm bitter. Chicorée eignet sich mit seinen länglichen, leicht gelben Blättern auch wunderbar zum Dippen. Radicchio ist ebenfalls kräftig im Geschmack und bringt mit seiner tief rötlichen Färbung optische Abwechslung in den grünen Salat.
- Farbe in den Salat kommt auch durch roten Kopfsalat, den krausen Lollo Rosso oder die rötliche Variante des Eichblattsalates.
- Rauke erfreut sich wachsender Beliebtheit. Dieser Salat kommt aus dem Mittelmeerraum, hat längliche Blätter und einen pikant-würzigen Geschmack, der an den heimischen Löwenzahn erinnert. Rauke ist die ideale Zutat für einen herzhaften Salat mit Speck und Käse, schmeckt aber auch wunderbar im Kontrast zu süßen Früchten wie Mango und Melone.
- Feldsalat ist strenggenommen gar kein Salat. Die Pflanze gehört, botanisch berachtet, zu den Baldriangewächsen. Feldsalat ist unempfindlich gegen Frost, wird deswegen als Salat meist im Herbst und Winter zubereitet.
- Grüner Salat kann wunderbar mit frischen Kräutern wie Kresse, Basilikum, Schnittlauch oder Petersilie verfeinert und gewürzt werden. Auch Oliven, Radieschen, Croutons, Paprikastreifen, Salatgurke und Tomaten werden gerne in den grünen Salat gegeben.
Grüner Salat hat – abhängig vom gewählten Dressing – meist wenig Kalorien. Alle Blattsalate enthalten kein Fett und kein Cholesterin. Chicorée, Kopfsalat oder Rauke bringen es bei 100 Gramm maximal auf 20 Kalorien.
Leichter Salat: Tomate, Gurke, Paprika & Co.
Nicht nur Blattsalate sind echte Leichtgewichte, wenn es um Salat geht. Auch die Varianten mit Tomaten, Paprika, Bohnen oder Salatgurken bringen zwar viele Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe in die Schüssel, aber nur wenige Kalorien. So haben 100 Gramm Tomaten beispielsweise unter 20 Kalorien, und Salatgurken bestehen zu einem großen Teil nur aus Wasser, sind daher sehr erfrischend im Salat und echte Leichtgewichte.
Die Kombinationsmöglichkeiten sind bei diesen Zutaten schier unendlich: ein klassischer Salat mit Gurken und reichlich Dill, ein sommerlicher Salat mit Tomaten und mediterranem Dressing oder frische Bohnen im Sommer bunt gemischt zu einem Salat, der perfekt zu gegrilltem Fleisch oder knusprigem Baguette passt.
Natürlich hänt die finale Kalorienmenge auch bei so einem leichten Salat am Ende vom Dressing und von den weiteren Zutaten ab. Croutons, Mayonnaise-Dressing oder Nüsse machen den Salat natürlich gehaltvoller. Aber auch lecker!

Salat: Vielfalt der Zutaten im Sommer
Salat: alles ist möglich!
Gerade im Sommer erweitert sich die Liste der möglichen Zutaten für einen leckeren Salat: Ab etwa Mitte April gibt es frischen Spargel, ab Juli kommen heimische, aromatische Tomaten auf den Markt, auch Paprika und Salatgurken sind im Sommer besonders frisch und kräftig im Geschmack. Raffiniert sind auch Kombinationen mit dem Obst der Saison: Erdbeeren zum Salat mit Spargel oder frischem Spinat, Birnen im Kartoffelsalat, Melone zum grünen Salat, Heidelbeeren im Dressing – Experimentieren ist beim Salat ausdrücklich erlaubt!
Sättigend wird der Salat, wenn er aus “Sattmachern” wie Nudeln, Kartoffeln oder Reis gemacht wird. Zu diesen klassischen Zutaten gesellen sich mittlerweile viele neue Zutaten: Salat mit Couscous, Bulgur oder Hirse sind sehr beliebt. Die Getreide-Grundlagen wie Couscous und Bulgur werden häufig kombiniert mit Tomaten, Paprika, Koriander, Fetakäse, Joghurt und anderen geschmacksintensiven, leichten und mediterranen Zutaten.
Dressing für den Salat
Auch bei den Saucen für den Salat zählt in erster Linie der eigene Geschmack. Die klassische Vinaigrette, die man besonders zu grünem Salat reicht, wird aus Essig, Öl, Salz und Pfeffer angerührt und kann nach Belieben vmit Zitronen- oder Limettensaft, Senf, Kräutern, Zwiebelwürfeln, Frühlingszwiebeln und anderen Zutaten verfeinert werden.

Dressing: Aroma für den Salat
Zu sättigenden und geschmacklich kräftigen Salaten passt auch eine herzhafte, warme Sauce. Feldsalat oder Kartoffelsalat verstehen sich prächtig mit einer Speck-Zwiebel-Mischung: Öl in einer Pfanne erhitzen, Speckwürfel anbraten und über den Salat geben. In reichlich Öl Schalotten und Knoblauch in der Pfanne andünsten und ebenfalls über den Salat geben.
Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Saucen für den Salat, die auf Basis von Mayonnaise hergestellt werden: Cocktailsauce, Tousand-Island-Dressing, French-Dressing und Co. Diese Saucen enthalten viel Fett und Zucker, sie sollten deshalb nur sparsam verwendet werden.
Generell gilt: Das Dressing sollte bei grünem Salat erst kurz vor dem Servieren in die Schüssel gegeben werden, da die zarten Blätter sonst einfallen und unansehnlich werden. Bei Salat aus Reis, Nudeln oder Kartoffeln sollte der Salat “ziehen”, also eine Zeit lang ruhen, damit sich der Geschmack des Dressings voll entfalten kann.
Salat: Die süße Variante

Salat aus frischem Obst: fruchtige Variationen
Nicht zu vergessen ist natürlich der Salat aus frischen Früchten! Obstsalat aus Früchten der Saison ist zu jeder Jahreszeit ein Genuss und vor allem ein toller Vitaminlieferant. Äpfel, Birnen, Orangen, Weintrauben, Kiwi, Ananas oder auch Mango machen den Obstsalat in den Wintermonaten aus, im Sommer besteht der fruchtige Salat zum Beispiel aus Erdbeeren, Melonen, Nektarinen, Pflaumen und frischen Beeren. Salat aus Obst kann im Sommer wunderbar mit Eis oder Joghurt kombiniert werden und ersetzt dann sogar eine Hauptmahlzeit. Auch beim Brunch ist ein frischer Obstsalat sehr beliebt.
































