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Vegan

Was bedeutet eigentlich “vegan”? Am besten nähert man sich dem Begriff und der Bedeutung von vegan ausgehend von der vegetarischen Ernährung. Vegetarier essen pflanzliche Lebensmittel und solche, die von lebenden Tieren stammen. Fleisch, Geflügel und Fisch sind tabu. Vegan geht weiter.

Die Vegan Society wurde 1944 vom Engländer Donald Watson gegründet. Er und seine Anhänger kreierten den Begriff vegan aus dem englischen Wort “vegetarian”: Sie fügten die beiden Anfangs- und Endbuchstaben zusammen – das neue Wort “vegan” entstand. Schon die Kürze des Wortes sollte deutlich machen, dass vegan einen Schritt weiter geht.

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Das kleine ABC: Welche Lebensmittel sind vegan, wie bereitet man sie zu? Vegan einkaufen: unser Ratgeber!

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Vegan zu kochen ist genussvoll: Es gibt frisches Gemüse, feine Saucen, duftende Pasta-Gerichte, knuspriges Brot und vieles mehr.

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30 Rezepte – rein vegan

Die vegane Ernährung schließt alles aus, was tierischen Ursprungs ist. Neben Fleisch, Geflügel und Fisch sind auch Eier, Milch, alle Milchproduke sowie Honig und Gelatine vom Speiseplan gestrichen. Wer sich vegan ernährt, achtet darauf, nichts zu sich zu nehmen, was andere Lebewesen ausbeutet. Als Ei-Ersatz bieten sich Chia-Samen in Gelform an, die Zutaten sehr gut binden.

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Einsteiger brauchen einen Leitfaden, Fortgeschrittene neue Anregungen: vegan kochen mit diesen ausgewählten Kochbüchern!

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Vegan leben: die Gründe

Die Entscheidung, vegan zu leben, erfolgt meist aus ethischen Gründen. An erster Stelle steht dabei der Schutz und die Achtung der Tiere. Kein Tier soll leiden, ausgebeutet oder getötet werden. Die Rechte der Menschen sollen nicht über die Rechte der Tiere gestellt werden. Auch der Blick auf die Welternährung, den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit unserer Lebensweise kann den Ausschlag geben, vegan zu leben. Kurz gesagt sind dies ethische, ökologische und politische Beweggründe.

Daneben gibt es gesundheitliche Aspekte, die es nahe legen, vegan zu leben und besonders auch, sich vegan zu ernähren. Unverträglichkeiten, Allergien, Hautkrankheiten, Verdauungsprobleme und chronische Beschwerden führen oft zu einem Umdenken und einer Umstellung der Lebens- und Essgewohnheiten.

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Vegan zu essen bringt Vorteile für die Gesundheit – aber manche Blutwerte soll man dennoch im Auge behalten.

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Vegan leben ist mehr als vegan essen

Vegan zu leben heißt nicht nur, vegan zu essen. Ein veganer Lebensstil umfasst alle Bereiche des Lebens wie zum Beispiel auch die Kleidung. Da Veganer alle Produkte tierischen Ursprungs ablehnen, gehören Leder, Pelze und auch Wolle und Seide nicht mehr in den Kleiderschrank.

Warum sind Seide und Wolle nicht vegan? Die Vegane Gesellschaft Deutschland sagt: “Wer genauer hinsieht, wird feststellen, dass die Wollindustrie ebenso wenig harmlos ist wie die Eier- und Milchindustrie.” Schafe, Ziegen oder Kaninchen hätten oft ein leidvolles Leben zu ertragen. Daher sollte man Wolle, Mohair oder Kaschmir meiden. Auch Seide sei nicht vegan. Bei der industriell hergestellten Seide würden die Raupen getötet, bevor sie sich in Schmetterlinge verwandeln könnten, kritisiert die Vegane Gesellschaft.

Veganer achten neben der Kleidung auf viele weitere Aspekte und Bereiche, um komplett vegan zu leben. Putzmittel oder Kosmetikartikel dürfen nicht mithilfe von Tierversuchen getestet und hergestellt werden, manche Saiten von Musikinstrumenten sind nicht vegan, weil sie aus Därmen oder Haaren von Tieren gemacht wurden, und Fliegenklatschen oder Insektensprays werden nicht verwendet, weil das Töten aller Lebewesen nicht mit einer veganen Lebensführung im Einklang steht.