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Waffeln für alle!

Der Gedanke an frische Waffeln lässt unser Herz höher schlagen. Waffeln sind außen knusprig, innen saftig und einfach lecker. Die Arten der Zubereitung reichen von süß bis pikant. Und damit der Teig für die Waffeln was wird, haben wir ein Rezept, das immer gelingt!

Der Duft von heißen Waffeln lässt uns das Wasser im Munde zusammenlaufen. Zugegeben: Jeder, der Waffeln schon einmal selber zubereitet hat, weiß, dass doch einige Vorbereitungen notwendig sind. Aber es lohnt sich, denn der Geschmack der Waffeln entschädigt doppelt und dreifach!

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Das Grundrezept für süße Waffeln

Rezept für 6 Waffeln – 35 Minuten Zubereitung

150 g weiche Butter
75 g Zucker
½ Packchen Vanillezucker
4 Eier
250 g Mehl
2 Msp. Backpulver
Prise Salz
Etwas abgeriebene Zitronenschale
Fett fürs Waffeleisen
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung der Waffeln

  1. Die Butter mit Zucker, 1 Prise Salz, der Zitronenschale und Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier einzeln einrühren.
  2. Mehl und Backpulver mischen, über die Butter-Zucker-Mischung sieben und unterrühren. Den Teig zugedeckt bei Zimmertemperatur 10 Minuten ruhen lassen.
  3. Das Waffeleisen vorheizen, die Backflächen dünn einfetten. 3 EL Teig in die Mitte der unteren Backfläche geben. Das Waffeleisen schließen. Die Waffeln nacheinander in ca. 3 Minuten goldgelb backen. Auf einen Kuchenrost legen und weitere Waffeln backen, bis der Teig verbraucht ist.
  4. Die warmen Waffeln mit gesiebtem Puderzucker bestäuben und servieren – denn backfrisch schmecken Waffeln immer am besten.

Tipps für besonders leckere Waffeln:

  1. Wenn die Waffeln am Waffeleisen kleben oder sich nur sehr schwer lösen lassen – vor dem nächsten Backvorgang einfach etwas Backtrennspray (erhältlich in gut sortierten Lebensmittelgeschäften) auf die Backflächen sprühen. In beschichteten Waffeleisen backen die Waffeln nicht fest, hier sollte man nur vor dem allerersten Backgang etwas Fett aufs Eisen geben.
  2. Falls Sie Ihre Waffeln luftig-locker mögen, einfach etwas Mineralwasser zum Teig hinzufügen. Dabei aber aufpassen, dass der Teig für die Waffeln nicht zu flüssig wird.
  3. Lassen Sie ihrem Teig für Waffeln unbedingt seine Ruhezeit, damit der “Kleber” im Mehl seine Wirkung entfalten kann. Etwa eine halbe Stunde Ruhezeit sollten Sie einplanen.

Früchte oder Eis? Wieso überhaupt für eins von beiden entscheiden?

Waffeln: die Beilagen
Waffeln schmecken frisch und pur sehr gut. Die passende Beilage ist wie das i-Tüpfelchen und lässt Waffeln zu einem Gaumenschmaus für jeden Geschmack werden.

Puderzucker ist der Klassiker für Waffeln. Er ist geschmacklich nicht aufdringlich, macht die Waffeln etwas süßer und sieht einfach schön aus.

Sahne ist eine nicht ganz kalorienreduzierte Beilage, aber besonders in Belgien ein Muss. Kein Wunder: Sahne schmeckt toll zu noch leicht warmen, frischen Waffeln!

Die warmen Waffeln ergeben mit kaltem Eis einen schönen Kontrast. Besonders gut eignet sich Vanilleeis, aber kombinieren Sie ihre Waffeln im Sommer auch mal frischen Sorbets! Und natürlich schmecken auch Schokoladeneis, Stracciatella, Walnusseis …

Auch Saucen schmecken wunderbar zu frischen Waffeln. Probieren Sie zum Beispiel unsere schnelle Karamellsauce! Für 4 Portionen schmelzen Sie 100 g Zucker langsam in einem Topf. 50 ml Orangensaft und 150 ml Sahne unterrühren, ca. 4 Minuten kochen lassen. Zu den Waffeln servieren.

Gesund und schön säuerlich schmecken zu süßen Waffeln frisches Obst oder Kompott. Servieren Sie zu den Waffeln einen frischen Obstsalat oder ein warmes Kompott aus saisonalen Früchten, wie Äpfeln, Kirschen oder Preiselbeeren.

Rezept:
Kirschkompott

Tipp: Wenn es schneller gehen soll, einfach Marmelade oder Gelee in einem Topf erwärmen und eventuell etwas Sahne hinzugeben.

Waffeln mal anders: Kartoffel-Waffeln mit Lachs und Salat

Waffeln als deftiges Hauptgericht
Es müssen nicht immer die süßen Waffeln sein! Auch als herzhaftes, sättigendes Hauptgericht oder als pikanter Partysnack eignen sich Waffeln wunderbar.
Natürlich verwendet man bei herzhaften Waffeln keinen Zucker, anstelle kommen frische Kräuter, klein gehackte Oliven, Gewürze wie Curry oder Chili und frisch geriebener Parmesan in den Teig für die Waffeln. Dazu kommen auf jeden Fall Eier und Mehl. Dazu – je nach Rezept – Butter oder Öl, Salz, Backpulver, etwas Milch oder Wasser.

Rezept:
Teig-Rezept für pikante Waffeln mit Curry

Auch aus gekochten, gepressten Kartoffeln lässt sich ein Teig für herzhafte Waffeln machen. Dazu kommen Mehl, Eier und Flüssigkeit wie zum Beispiel Sahne.

Rezept:
Pikante Waffeln aus Kartoffelteig

Zu den herzhaften Waffeln passt als Topping (fast) alles: Graved Lachs, knackiger Salat, Geschnetzeltes, gebratene Pilze und vieles mehr.

Tipp: Die herzhaften, fertig gebackenen Waffeln können Sie auch dünn mit etwas geriebenem Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180° (Mitte) überbacken, bis der Käse schmilzt. Zu den überbackenen Waffeln passen verschiedene Dips sowie Kräuterquark oder pikantes Salsa.

Rezepte:
Avocadocreme
Kräuterquark

Paprika-Mango-Salsa

Tipp: Kalte Waffeln im Toaster aufwärmen, schon sind sie wieder knusprig und warm!

Waffeln: Bis zum letzten Krümel!
Falls Sie es doch mal mit der Menge übertrieben haben sollten und ein paar Waffeln übrig geblieben sind, lässt sich mit denen Leckeres anstellen. Zum Beispiel finden sie Verwendung als kurz angebratene Waffel-Croutons auf dem Salat oder werden einfach in einem Gefrierbeutel eingefroren und später im Toaster wieder aufgewärmt.

Waffeln mit Tradition
Belege für Waffeleisen gehen zurück ins 9. Jahrhundert, sie wurden in Belgien und Frankreich gefunden. Es wird angenommen, dass das Backen von Oblaten in Klöstern ein Vorreiter der Waffeln ist. Im 13. Jahrhundert entstand in Frankreich sogar eine eigene Zunft der Waffelbäcker. In Süddeutschland und Österreich waren die Waffeln zunächst nur der gehobenen Küche für Wohlhabende vorbehalten.

In Schweden werden Waffelnseit jeher in Herzform gebacken. Außerdem haben die Waffeln einen besonderen Stellenwert in Schweden. Dort ist am 25. März sogar Waffeltag (Våffeldagen)!

In Norwegen werden Waffeln als traditionelles Kaffeegebäck gereicht. Gerne zusammen mit dem so genanntem norwegischen “Braunkäse”, der eine dunkle Färbung und einen süßlich-karamellartigen Geschmack besitzt.

In Belgien gibt es vielerorts kleine Läden und Stände, in denen die frischen Brüsseler oder Lütticher Waffeln verkauft werden. Diese bestehen aus einem Hefeteig und Kristallzucker und sind in der ganzen Welt bekannt.