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Kinderspiele für’s Geburtstagsfest

Es ist gar nicht so leicht, eine ganze Horde Kinder einen Tag lang bei Laune zu halten. Ein tolles Geburtstagsfest können Sie Ihren Kleinen dennoch ohne großen Aufwand mit den richtigen Kinderspielen bescheren.Die meisten unserer Kinderspiele benötigen wenig Vorbereitung, kaum Material und keine langen Erklärungen. Achten Sie bei Ihrer Auswahl auf den Platzbedarf, das Alter und die Anzahl der Kinder. Mit einer abwechslungsreichen Mischung aus Bewegung, Spannung und Spaß wird das Geburtstagsfest ein voller Erfolg und Sie und die Kinder zufrieden sein.

Topfschlagen ist ein absoluter Klassiker unter den Kinderspielen und sollte auf keinem Geburtstagsfest fehlen. Weitere klassische Spielideen finden Sie hier:

Bewegungsspiele

Kinderspiele für drinnen:

Sehr einfach umzusetzen ist der „Limbo-Tanz“. Man braucht lediglich einen Besen, Wischmob oder etwas anderes mit langem Stiel. Zwei Personen müssen diesen waagerecht zwischen sich halten, während die Kinder nacheinander unter der Limbostange hindurch tanzen müssen. Dabei darf sich nur nach hinten gelehnt und in die Knie gegangen werden. Nach vorne oder zur Seite wegbücken ist nicht erlaubt. Wer die Stange berührt oder hinfällt, scheidet aus. Nach einer Runde, in der alle einmal unter der Stange hindurch getanzt sind, wird die Schwierigkeit erhöht und der Besen ein Stück abgesenkt. So geht es weiter, bis der Sieger gefunden ist.

Wer verbiegt sich am weitesten? Beim Limbo haben auch die Älteren Spaß.

Auch toll ist die “Reise nach Jerusalem“, bei der jeweils Stühle mit den Rückenlehnen aneinander in der Reihe aufgestellt werden. Solange die Musik läuft, werden die Stühle von allen Mitspielern umrundet. Stoppt die Musik, gilt es, sich so schnell wie möglich einen Platz zu sichern, denn es ist ein Stuhl weniger als Kinder an dem Spiel beteiligt. Derjenige, der keinen Platz mehr abbekommt, scheidet aus. Es wird ein Stuhl entfernt und die nächste Runde startet. So geht das Spiel weiter bis zur Finalrunde, in der nur noch ein Stuhl und zwei Kinder im Rennen sind.

Beim “Luftballon-Tanz” finden die Kinder sich zu Paaren zusammen und tanzen. Zwischen ihnen eingeklemmt ist der Luftballon, der nicht herunterfallen darf. Selbstverständlich ohne zu Hilfenahme der Hände.

Eine etwas unsanftere Methode, die Luftballons einzusetzen ist das “Luftballon zertreten“. Dafür wird jedem Kind ein Ballon mit einer Schnur ans Bein gebunden. Alle Kinder versuchen nun gegenseitig, die Ballons der anderen zum Platzen zu bringen, indem sie darauf treten. Wer keinen Ballon mehr hat, scheidet aus. Das Kind, dessen Luftballon am längsten heile bleibt, gewinnt.

Beim “Zeitungs-Tanz” werden zunächst Paare gebildet. Jedes Paar erhält dann die ausgebreitete Seite einer Zeitung. Auf diese stellen sich beide Kinder und es wird zu Musik getanzt. Der Boden neben der Zeitung darf nicht berüht werden, ansonsten scheidet man aus. Nach einer Weile stoppt die Musik und alle Zeitungsstücke werden einmal in der Mitte gefaltet, sodass nur noch halb so viel Platz zur Verfügung steht. So geht es immer weiter, bis auch das letzte Paar es nicht mehr schafft, auf seiner Zeitungsinsel zu tanzen.

Kinderspiele für draußen:

Übliche Ballspiele wie Fußball sind für eine Gruppe Kinder natürlich prima. Um aber ein wenig Abwechslung zu erzielen und den Kindern mehr Chancengleichheit zu bieten, wandeln Sie das Spiel doch einfach ab. „Krebs-Fußball“ ist eine witzige Variante, bei der Jungs und Mädchen sich im wahrsten Sinne des Wortes auf Augenhöhe begegnen. Die Kinder spielen auf zwei Tore (am besten mit einem Softball, um Verletzungen oder Angst vor dem Ball entgegen zu wirken), dürfen sich aber nur im Krebsgang fortbewegen und schießen. Dazu rückwärts auf alle Viere, also die Körpervorderseite Richtung Himmel.

Beim “Schwanz fangen” bekommt jedes Kind ein Stück Seil als Schwanz hinten in den Hosenbund oder die Gesäßtasche gesteckt. Nun versuchen alle gegenseitig, sich ihre Schwänze zu klauen, während sie gleichzeitig auf ihren eigenen aufpassen müssen. Aber festhalten gilt nicht! Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, kann man statt dem Seil eine Wäscheklammer hinten an die Hose klemmen, die geklaut werden muss. Für eine andere Spielvariante stellen die Kinder sich hintereinander auf und fassen sich wie bei einer Polonaise an. Das letzte Kind bekommt, wie zuvor beschrieben, einen Schwanz. Das erste Kind in der Reihe muss nun versuchen, diesen zu schnappen, ohne dass die Kette reißt.

Beim “Verkleidungswettlauf” werden zwei Stapel mit je einem alten Rock, Pullover, Gummistiefeln, Handschuhen, Brille, Mütze und Regenschirm vorbereitet. Die Kinder teilen sich auf zwei Teams auf und der Staffellauf beginnt. Dafür ziehen sich die ersten Läufer die Kleider an und laufen mit aufgespanntem Regenschirm einen vorher festgelegten Parcours, so schnell es ihnen in den zu großen Sachen möglich ist, entlang. Hat der erste Läufer das Ziel erreicht, muss schnell der Nächste das Outfit übernehmen und den Parcours absolvieren. Das Team, dessen Mitglieder als erstes alle einmal verkleidet den Parcours durchlaufen haben, gewinnt.

Auch für den „Dreibeinlauf“ benötigt man ein oder mehrere Seile. Jeweils zwei Kinder werden an den Knöcheln zusammen gebunden, sodass sie sich beim Laufen gut absprechen müssen. Entweder Sie stoppen die Zeit und lassen nur ein Paar auf einmal eine festgelegte Strecke laufen, oder Sie lassen gleich zwei Paare gleichzeitig gegeneinander antreten.

Herr Fischer, Herr Fischer. Wie tief ist das Wasser?” ist die Frage, die bei diesem Fangspiel der besonderen Art über das Spielfeld gerufen wird. Ein Kind wird vor Beginn des Spiels zum Fischer ernannt und begibt sich auf die eine Seite des Spielfeldes (am besten mit Stöcken oder Schuhen markieren). Die anderen Kinder stellen sich am gegenüberliegenden Spielfeldrand in einer Reihe auf und rufen: “Herr Fischer, Herr Fischer. Wie tief ist das Wasser?”. Der Fischer denkt sich daraufhin eine Wassertiefe aus und ruft sie den anderen Kindern zu. Diese fragen nun: “Und wie kommen wir rüber?”. Jetzt darf sich der Fischer eine Tätigkeit ausdenken. Zum Beispiel: Zeitung lesen, Fahrrad fahren, rückwärts laufen, hüpfen. Der Fischer läuft los und nimmt dabei eine für die von ihm gewählte Tätigkeit typische Haltung ein. Die anderen Kinder tun es ihm gleich und versuchen, an ihm vorbei auf die andere Spielfeldseite zu kommen. Der Fischer muss möglichst viele Kinder auf ihrem Weg abschlagen. Alle, die abgeschlagen wurden, werden ab der nächsten Runde auch zu Fischern und helfen, die anderen Kinder zu fangen, bis keiner mehr übrig ist. Vereinfachte Variante des Spiels: einfach die pantomimische Darstellung während des Laufens weglassen.

Geschicklichkeits- und Konzentrationsspiele

Kinderspiele für drinnen:

Zum “Brezelbeißen” müssen Sie kleine Salzbrezeln auf eine Schnur aufziehen, die anschließend durch den Raum gespannt oder einfach von zwei Personen fest gehalten wird. Die Brezeln baumeln nun auf Kopfhöhe in der Luft und die Kinder versuchen die Brezeln aus der Luft zu beißen, die Hände dürfen selbstverständlich nicht zu Hilfe genommen werden.

Schokolade essen alle Kinder gern, doch dafür müssen sie diese erst einmal auspacken. Das wird zur Herausforderung beim „Schokoladenwettessen“. Suchen Sie ein dickes Paar Handschuhe, Schal, Mütze, Besteck und einen Würfel zusammen und packen Sie die Tafel Schokolade gut in Zeitungs- oder Geschenkpapier ein. Wenn alle Kinder am Tisch sitzen, wird reihum gewürfelt. Wer eine 6 würfelt, zieht sich schnell Mütze, Schal und Handschuhe an und versucht mit Messer und Gabel die Schokolade auszupacken. Sobald das nächste Kind eine 6 gewürfelt hat, muss die Wintergarderobe weitergegeben werden und der Versuch, die Schokolade zu befreien, wird fortgesetzt. Der Glückliche, der die Schokolade zu Tage fördert, darf anfangen zu naschen, bis die nächste 6 gewürfelt wird.

Beim “Mumien-Spiel” erhält jedes Team, bestehend aus zwei Kindern eine Rolle Toilettenpapier und ein drittes Kind steht als Mumie bereit. Mit dem Toilettenpapier wird nun so schnell wie möglich die gesamte Mumie eingewickelt. Das Team, das als erstes seine Mumie von Kopf bis Fuß einbandagiert hat, hat gewonnen.

Ein witziges Spektakel, vor allem auch für die, die gerade nicht an der Reihe sind, ist die „Raubtierfütterung“. Dafür wird einem Kind eine Regenjacke verkehrt herum übergelegt, sodass ein zweites von hinten in die Ärmel schlüpfen kann. Auf dem Tisch liegen Schokoküsse und andere Leckereien bereit, mit denen der Hintermann das am Tisch sitzende oder stehende Kind nun füttert. Das vordere Kind darf nur den Kopf bewegen, damit das Essen im Mund landet. Die fremden Arme werden ihn dennoch das ein oder andere Mal verfehlen.

Mit Essen spielt man nicht. Umso schöner, wenn es auf einmal erlaubt ist.

Tischmanieren sind beim “Schokokusswettessen” fehl am Platz. Entweder zwei Kinder oder alle auf einmal treten gegeneinander an. Sie knien sich auf den Boden und halten die Arme hinter dem Rücken verschränkt. Vor ihnen steht ein Teller mit einem Schokokuss. Dieser muss nun möglichst schnell ohne die Hände zu nutzen gegessen werden.

Lachen? Bei diesem Spiel Fehlanzeigen. Alle Kinder setzen sich in einem Kreis auf den Boden. Ein Kind ist der Kater in der Kreismitte. Es krabbelt auf einzelne Personen im Kreis zu und versucht mit gequältem Miauen und lustigen Gesichtsausdrücken sein Gegenüber zum Lachen zu bringen. Gelingt es der Person ohne zu Lachen “Armer schwarzer Kater” zu sagen, muss dieser sich an eine andere wenden und es erneut versuchen. Muss das Kind aber lachen, wird es selbst zum Kater und löst den bisherigen ab.

Beim „Süßigkeitenmemorie“ lohnt es sich, genau aufzupassen. Unter Pappbechern versteckt liegen je zwei identische Süßigkeiten, die als Paar gefunden werden müssen. Eben genau wie Memorie, nur mit einer essbaren Belohnung.

Ein lustiger Zeitvertreib ist auch das “Watte pusten“. Hierbei knien die Kinder an der Startlinie und müssen möglichst schnell und geschickt ein vor ihnen liegendes Wattebällchen auf einen Teller in einiger Entfernung pusten. Für die Älteren wird es schwieriger, wenn sie die Watte mit der Luft aus einem Luftballon bewegen müssen, den sie zuvor aufgepustet haben.

Alle Vögel fliegen hoch” ist ein Spiel, bei dem alle Kinder am Tisch sitzen. Mit den Fingern wird vor sich auf die Tischkante getrommelt, während der Spielleiter verschiedene Tiere wählt, die er in folgenden Satz einbaut: “Alle (z.B. Schwalben) fliegen hoch”. Dabei hebt er die Hände in die Luft. Die Kinder tun ihm dies nach, aber Vorsicht. Nicht alle genannten Tiere können fliegen. Dann wird einfach weiter auf der Tischkante getrommelt. Passt ein Kind nicht auf und hebt dennoch die Hände, muss es ausscheiden. Wer als letzter übrig ist, hat gewonnen.

Kinderspiele für draußen:

Bei “Blick in den Spiegel” ist ein gehöriges Maß an Konzentration gefragt. Als Vorbereitung muss ein kurviger Weg mit zwei Kreidestrichen auf dem Boden markiert werden (auf dem Rasen dienen Seile als Begrenzung). Jetzt bekommt das Kind, das an der Reihe ist, einen Spiegel in die Hand. Nun muss es den Pfad rückwärts entlang gehen. Einzige Orientierung bietet dabei der Blick in den Spiegel – ganz schön knifflig, denn alles ist seitenverkehrt.

Ein feuchtfröhlicher Spaß ist das „Apfel beißen“. Eine Schüssel wird dafür mit Wasser gefüllt und ein Apfel hinein gelegt, so dass er schwimmt. Nun kniet sich ein Kind vor jede Schüssel und muss schnellstmöglich versuchen, den Apfel nur mit dem Mund aus der Schüssel zu holen.

Einen schwimmenden Apfel nur mit dem Mund zu ergattern, ist gar nicht so einfach.