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Fit mit dem Rad

Mit Schwung in den Frühling!


Die Sonne lacht wieder, da heißt es nichts wie raus ins Freie. Wie wäre es mal wieder, aufs Rad zu steigen? Ob morgens zur Arbeit oder nachmittags zum Ausflug ins Grüne: Wer regelmäßig Fahrrad fährt, stärkt Herz und Kreislauf.


Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) reduziert regelmäßige körperliche Bewegung wie Radfahren das Risiko für Krankheiten und Beschwerden wie Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Rückenschmerzen und sogar Krebs. Ebenso wird die Psyche positiv beeinflusst. Dabei reicht meist täglich schon eine halbe Stunde Radeln zur Stärkung von Körper und Seele. Radfahren ist also ideal, um fit zu werden und gesund zu bleiben.

"Für eine gelingende 'Work-Life-Balance' kann Radfahren einen wirkungsvollen Beitrag leisten", meint auch Prof. Dr. Stefan Voll, Leiter des Universitätssportzentrums und der Forschungsstelle für Angewandte Sportwissenschaften der Uni Bamberg. Denn das Radwandern findet im Niedrigpulsbereich statt, stellt also nur eine geringe Belastung für den passiven Bewegungsapparat (Knochen Sehnen, Bänder usw.) dar und ist gut geeignet für jedes Alter.


Gut zu wissen: Radfahrer warten bei "Rot" gesünder
Dicke Luft?
Kein schöner Gedanke: am Morgen mit dem Rad an der Ampel neben dampfenden Auspuffrohren zu stehen. Abgase sind im Innenstadtbereich ein leidiger Begleiter aller Verkehrsteilnehmer - und für so manchen ein Argument, das Fahrrad stehen zu lassen und doch lieber das Auto zu nehmen.

Ein Trugschluss, denn: Autofahrer, so zeigen Studien, setzen sich laut ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) bis zu sechsmal höheren Schadstoff-Belastungen aus. Grund hierfür ist die Anreicherung im Inneren des Autos, während sie an der Außenluft viel besser verteilt werden.


Gewissensfrage Helm
Nicht unbedingt jedermanns Sache: Beim Thema Fahrradhelm streiten sich die Geister. Die Rechtslage: In Deutschland, anders als in manch anderen europäischen Ländern, besteht generell keine Helmpflicht, auch nicht für Kinder. Daher gilt bei Unfällen auch kein Mitverschulden. Trotzdem sollten Sie kein unnötiges Risiko eingehen. Hier ein paar Tipps, worauf Sie beim Kauf besonders achten sollten:

1. Passform des Helms
Damit der Fahrradhelm seine wichtige Schutzfunktion auch erfüllt, muss unbedingt auf einen festen Sitz geachtet werden. Die richtige Passform können sie übrigens nach folgender Formel ganz leicht selbst berechnen: Ideale Helmgröße = Kopfumfang (in cm) plus 1 cm. Die Feineinstellung sollte in jedem Fall über einen verstellbaren Kopfring vorgenommen werden, der fest mit dem Helm verbunden ist.


Auch ohne Pflicht: Schlaue Köpfe fahren besser mit Helm
2. TÜV-Siegel
Wer einen Helm kauft, sollte darauf achten, dass er ein Prüfzeichen trägt, am besten das TÜV-Siegel.
Weitere Tipps und Informationen: www.test.de

3. Das Alter des Helms
Nach spätestens einem Jahr sollte der alte Helm gegen einen neuen getauscht werden, da das Material mit der Zeit leidet. Wichtig ist auch den Fahrradhelm nach Stürzen auszutauschen. Häufig kommt es dabei zu nicht sichtbaren Rissen oder Brüchen im Fahrradhelm die schützende Funktion ist nicht mehr gegeben.

Besonders für die Kleinen ist eine geeignete Kopfbedeckung Pflicht. Eine aktuelle Übersicht über sichere Fahrradhelme für Ihr Kind finden Sie im ÖKO-Test Jahrbuch für Kleinkinder 2011. Kostenloser Download des Testberichts: www.oekotest.de