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Allgemeine Tipps im Oktober
Wenn Wegränder voll Unkraut sind

Weicher Tritt auf frischem Rindenmulch - verschlungene Wege durch den Garten haben ihren ganz besonderen Charme. Viele Gartenliebhaber ziehen es vor, diese Pfade nicht mit Platten oder Steinen zu befestigen. Allerdings wuchern dann darauf bald viele unerwünschte Unkräuter. Ein klare Abgrenzung zwischen Beet oder Rasen und dem Weg ist kaum noch zu erkennen. Das macht die Pflege schwierig. Entfernen Sie alle Pflanzen mit einer Grabegabel bzw. einem Löwenzahn-Stecher. Werfen Sie nicht alle Gewächse weg. Das Gänseblümchen zum Beispiel kann auch anderswo im Garten einen reizvollen Platz finden. Decken Sie den Weg mit einer mindestens 5 cm dicken Schicht aus Rindenmulch ab. Das sind 50 Liter je Qudratmeter. Auf dem weichen Belag lässt es sich gut laufen. Kiefernrinde eignet sich besonders gut, weil sie nach Regenschauern schnell wieder abtrocknet. Kiefernrinde gibt es in unterschiedlichen Siebungen: Grobe Kiefernrinde (bis zu 40 mm Durchmesser) hält sich länger als feine (5-10 mm). Sie brauchen diesen Wegbelag nur selten zu erneuern. Rindenmulch verhindert auch, dass angeflogene Unkrautsamen aufkeimen. Unerwünschte Pflanzen lassen sich leicht herausziehen.

Foto: Borkowski

Auf diesem Weg hat sich viel Unkraut angesiedelt. Eine klare Abgrenzung zur Rasenfläche ist nicht mehr zu erkennen.

Wenn Sie Gänseblümchen lieben, graben Sie sie aus und setzen sie an einen anderen Ort.

Tief wurzelnde Unkräuter wie Löwenzahn sorgfältig ausstechen.

Auf den abgeräumten Weg eine Decke aus Kiefernrinde schütten.

Der neu gemulchte Weg lädt wieder zum Wandeln durch den Garten ein. Die Mulchschicht ist leicht zu pflegen, Unkraut kommt nicht so schnell auf.


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Foto: Borkowski