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Allgemeine Tipps im November
Wenn sich das Herbstlaub häuft: Wo darf es liegen bleiben?

Fällt das Laub, schwingen viele Gärtner den Rechen und füllen damit ihre Biotonne. Schade darum, denn Laub enthält wertvolle Nährstoffe und sollte im Garten bleiben. 1. Als Laubpelz auf den Beeten: Unter Bäumen, zwischen Stauden und auf leeren Gemüsebeeten hält eine 10-15 cm hohe Laubschicht den Boden warm, fördert das Bodenleben und bietet Käfern Unterschlupf. 2. Als Laubvorrat: Lagern Sie das Laub in einer Gitterbox in der Nähe des Komposts und überstäuben Sie es mit kohlensaurem Kalk (Algenkalk). Im nächsten Jahr ergibt dies mit frischem Grasschnitt oder Küchenresten gemischt den besten Kompost. Nur auf Rasenflächen und niedrigen Pflanzen darf das Laub nicht liegen bleiben. Unter dem Laub fangen weiche Triebe und Gräser an zu faulen. Wichtig: Von Sternrußtau befallenes Rosenlaub muss in die Biotonne!
Foto: Klaus Krohme

Unter Rhododendren und anderen Ziergehölzen hält eine Laubschicht den Boden warm und schützt Wurzeln vor Frost.

Auf dem Rasen darf das Laub nicht liegen bleiben. Mit einem Laubrechen lassen sich die Blätter leicht zusammenharken.

Für die Mulchschicht unter Sträuchern ist eine Mischung aus verschiedenen Blättern ideal: hier ist es das Laub von Kirschbaum, Eiche und Rhododendren.


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Foto: Krohme