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Allgemeine Tipps im Juli
Stickstoff sammelnde Pflanzen

Stickstoff sammelnde Pflanzen: Das ist kein "Gärtner-Latein". Es gibt tatsächlich Pflanzen, die den Boden mit wertvollem Stickstoff anreichern, statt ihn auszuzehren. Diese einmalige Fähigkeit besitzen alle Leguminosen, also Hülsenfrüchtler wie Erbsen, Wicken, Bohnen, Klee-Arten, Lupinen und Platterbsen. Das aber schaffen diese Pflanzen nicht allein. Sie gehen mit speziellen Bodenbakterien, den sogenannten Knöllchenbakterien, eine Symbiose ein. Diese siedeln sich an den Wurzeln der Leguminosen an und bilden dabei kleine, gut sichtbare Knöllchen. Diese Bakterien wandeln den Stickstoff aus der Luft in organisch gebundenen Stickstoff um. Die Wurzeln der Leguminosen sollte man deshalb nach der Ernte auf jeden Fall im Boden belassen und nur das oberirdische Kraut entfernen. Einige Leguminosen zählen zu den wertvollen Gründüngungs-Pflanzen, die man als Zwischenkultur auf die Beete aussät, zum Beispiel Lupinen und Klee.


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