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Allgemeine Tipps im Juli
Preiswerte Lösungen: Die grüne Garagenauffahrt

Der Weg von der Straße zum Carport oder zur Garage muss nicht unbedingt komplett gepflastert oder gar asphaltiert werden. Es genügt, die Fahrspuren mit Rasengitter oder -pflaster zu befestigen. Das ist ökologisch sehr wertvoll. Der Boden wird nicht versiegelt, sondern bleibt offen. So versickern Regen- und Schmelzwasser an Ort und Stelle in tiefere Bodenschichten, anstatt nutzlos ins Kanalsystem zu fließen. Es gibt verschiedene Systeme für solche Rasen-Auffahrten: Rasengittersteine aus Beton, Rasenpflastersteine mit speziellen Abstandhaltern für die Fugen und Rasenwaben aus recyceltem Kunststoff (PE). Deren Wabenstruktur sollte mit Anti-Rutsch-Noppen versehen sein, damit sie nach Regenfällen trittsicher sind. Dauerhaft eben bleibt die Fläche nur, wenn Sie vor dem Verlegen den Boden auskoffern, Schotter und eine Sandschicht einbringen. Wichtig: Füllen Sie die Fugen nicht bis zur Oberkante der Steine oder Elemente auf. Die Gräser brauchen 1 cm Luft zum Wachsen. Für solche Flächen gibt es auch spezielle Rasenmischungen. Informationen und Hersteller-Adressen - zum Rasenpflaster: Nostalit-Kontaktstelle, Postfach 70 11 49, 35020 Marburg, Fon 06421/9504-95, Fax 9504-49. - zum Rasengitter: remaplan GmbH, Marxhofstr. 1, 82008 Unterhaching, Fon 089/615219-0, Fax 615219-19 Gutta Werke GmbH, Postfach 64, 77744 Schutterwald, Fon 0781/609-0, Fax 609-39
Illustrator: Gebhardt

Rasenpflastersteine mit 2-3 cm großen Fugen. Diese nur 3/4 voll mit Mutterboden füllen, damit die Gräser von Autoreifen nicht platt gefahren werden.

Rasenwaben aus Kunststoff werden plattenweise verlegt und ineinander gesteckt. Unterbau: 3 cm Sand, 15 cm Schotter. Danach mit Mutterboden auffüllen und Rasen einsäen.


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Illustration: Gebhardt