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Rasen im Juli
Rasenkompost aus Holzhäcksel und Rasenschnitt

Wohin nur mit dem vielen Rasenschnitt? Diese Frage quält fast alle Besitzer von Hausgärten. Bei einer Rasenfläche von 100-200 qm quillt bereits nach einem Mal Mähen die Biotonne über. Weil Rasenschnitt viel Wasser enthält, fault er auf dem Komposthaufen, statt zu verrotten. Das aber muss nicht sein. Wer noch geschreddertes Holz vom Frühjahr gelagert hat, mischt dieses im Verhältnis 1 : 1 oder 1 : 2 unter den Rasenschnitt und füllt das Ganze in eine Komposttonne. Bereits nach einer Woche hat sich das Volumen auf die Hälfte reduziert. Der Clou: Zurück bleibt eine holzreiche Mischung, unter die Sie immer wieder frischen Rasenschnitt mischen können, ohne noch einmal Holzhäcksel zuführen zu müssen. Eine umweltfreundliche und sehr platzsparende Lösung. Wichtig ist dabei nur, dass Sie vor jedem Zumischen die Komposttonne abziehen, den Inhalt mit dem frischen Rasenschnitt gründlich vermengen und das Ganze neu einfüllen. Sie brauchen den Rasenkompost nicht anzufeuchten. Das Gras enthält genug Feuchtigkeit. Wer trotzdem noch Rasenschnitt übrig hat, mulcht damit einfach seine Beete. Verteilen Sie ihn zwischen Stauden und Sträuchern. Die Schicht darf aber nicht dicker als 5 cm sein.
Foto: Klaus Krohme

Wer nicht genug Holzmaterial hat, kann auch im Verhältnis 1 : 2 mischen.

Füllen Sie die Mischung in eine Komposttonne. Bereits nach einer Woche ist die Masse auf die Hälfte des ursprünglichen Volumens zusammengesackt.

Mischen Sie Holzhäcksel oder geschreddertes Schnittgut vom Frühjahr mit Rasenschnitt im Verhältnis 1 : 1.


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Foto: Krohme