nlpopup

Rosen im Dezember
Rosen vor dem Erfrieren schützen

Rosen können in unseren Breiten aus zwei Gründen erfrieren: Entweder fällt die empfindliche Veredelungsstelle tiefen Temperaturen zum Opfer, oder die grüne Rinde verdunstet im Spätwinter so viel Wasser, dass die Zweige vertrocknen. Besonders frostempfindlich sind Rosenhochstämme. Außerdem können die Triebe bei Sturm aus der Veredelungsstelle brechen. Deshalb sollte man einer Stammrose immer einen Stab zur Seite stellen. Er muss so hoch sein, dass die Krone über der Veredelungsstelle daran befestigt werden kann. Die Krone nie mit luftdichter Folie einpacken, da die hohe Luftfeuchtigkeit darunter zu Pilzinfektionen führt. Wer die Veredelungsstelle beim Pflanzen 5 cm tief unter die Erdoberfläche setzt, spart das Anhäufeln im Herbst. Nur in Regionen mit strengen Frösten ist ein Erdhügel oder ein Kranz aus Laub erforderlich. Da Beetrosen ohnehin im Frühjahr zurückgeschnitten werden, braucht man die Triebe in den oberen Abschnitten nicht.
Foto: Klaus Krohme
Illustrator: Gebhardt

Der Stab muss über der Veredelungsstelle enden und in der Hauptwindrichtung vor dem Stamm stehen.

Schneiden Sie die Kronen auf ein Gerüst in Größe eines Fußballes zurück. Altes und krankes Holz entfernen.

Einen Jutesack oder Vlies über die Krone stülpen. Ziehen Sie das untere Ende wieder über die Krone. So schützt der Sack zweilagig.

Die Enden unten und oben mit Jutegarn verschnüren.

Kletterrosen: Hängen Sie die Fichtenwedel schuppenartig übereinander, und zwar mit dem dicken Ende nach oben. Schnee und Regen fallen so seitlich ab.

Damit bei starken Stürmen die Rosenzweige nicht durch verrutschende Wedel verletzt werden, fixieren Sie die Wedel am besten an mehreren Stellen mit solidem Blumendraht.


Anzeige
Schramm
Instagram
Spiel Blütenregen
Foto - Illustration: Krohme - Gebhardt