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Stauden & Sommerblumen im Oktober
Herbstkur im Staudenbeet: Ausgraben, teilen, pflanzen

Große Funkienblätter verdrängen die Anemonen, der Rote Sonnenhut blüht nur noch schwach, die Asternhorste fallen auseinander und das Sonnenauge verkahlt von innen heraus. Trifft dies für Ihr Staudenbeet zu, ist der Zeitpunkt fürs Verjüngen gekommen. Jetzt im Herbst, wenn der Boden noch warm ist, wachsen geteilte und frisch verpflanzte Stauden schnell wieder an. Besonders Margeriten und der Rote Sonnenhut müssen alle drei Jahre verpflanzt werden. Feinstrahl, Schwertlilien und Herbstastern wachsen besonders prächtig, wenn man sie alle drei Jahre teilt, Rittersporn nach vier Jahren. Dazu schneiden Sie die Pflanzen stark zurück, graben die Wurzelballen aus, schütteln die Erde vom Wurzelballen und schneiden alte und faule Wurzelteile ab. Teilen können Sie mit den Händen oder mit einem Spaten, je nachdem wie fest die Wurzeln sind. Achten Sie darauf, dass jedes neue Teilstück eine Triebknospe und ausreichend Wurzeln hat. Beim Verpflanzen der Stauden können Sie auch Korrekturen bei der Höhenstaffelung oder Farbverteilung im Beet vornehmen. Ausnahmen: Kälteempfindliche Pflanzen wie Fackellilien und Ziergräser dürfen nur im Frühling umgesetzt werden. Pfingstrosen, Akeleien und Christrosen reagieren sehr empfindlich auf Störungen. Sie wollen immer am gleichen Ort wachsen.
Illustrator: Gebhardt

Staudensonnenblumen verjüngen: Schneiden Sie mit der Gartenschere die Blütenstängel direkt über dem Boden ab.

Die Wurzelballen der Staudensonnenblume mit der Hand vorsichtig auseinander ziehen.

Funkien teilen: Nach 5 Jahren verdrängen Funkien die Nachbarstauden. Vor dem Ausgraben die Funkienblätter abschneiden.

Der Wurzelballen ist sehr fest und kann nur mit dem Spaten geteilt werden.


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Illustration: Gebhardt