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Vermehrung im März
Sommerblumen aussäen

Den Pflanzen-Nachwuchs für den Balkon und die Terrasse können Sie selbst auf der Fensterbank heranziehen. Bevor es losgeht, muss auf dem Arbeitstisch alles griffbereit liegen: Kästen und Töpfe, Holzklötzchen, Lineal, Pikierstab, Etiketten und nicht zuletzt die Samentüten.

Fleißige Lieschen, Zwergmargeriten, Studentenblumen und Männertreu lassen sich einfacher aussäen als Eis- und Knollenbegonien, deren Saatgut staubfein ist. Auch Kletterkünstler wie Schwarzäugige Susanne und Prunkwinde müssen früh ausgesät werden. Die Kapuzinerkresse kann dagegen noch ein paar Wochen warten - sonst werden ihre Triebe bis zum Auspflanzen in den Balkonkasten zu lang und dünn.

Drücken Sie die Erde im Aussaatkasten mit einem Holzstück an und so glätten sie, so dass sich die Fläche von der Mitte zu den Kistenrändern etwas neigt. Überschüssiges Gießwasser fließt dann besser zu den Seiten hin ab und sammelt sich nicht in der Mitte.

Zum Aussäen das Tütchen so aufreißen, dass man die Saat auf der unteren Fläche sehen kann. Bei feinem Saatgut das Tütchen entlang der Mitte einknicken, damit der Samen kontrolliert herausfällt. Gleichmäßig und nicht zu dicht aussäen.

Sobald sich der Sämling gut fassen lässt, kann man ihn pikieren, d.h. versetzen. Wichtig dabei ist, dass man die Sämlinge mit dem Pikierstab vorsichtig aus der Aussaaterde hebt und nicht herausreißt. Zu lange Wurzeln werden eingekürzt.

Nach dem Pikieren sorgen Sie weiterhin für hohe Luftfeuchte: die Sämlinge am Fenster mit Folie abdecken oder ins geschlossene Gewächshaus stellen. Dabei sollte möglichst viel Licht, aber keine direkte Sonne von oben kommen. Sobald die ersten Triebe zu sehen sind, sollten Sie häufiger lüften, indem Sie die Folie abnehmen.


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Foto: www.pixelio.de