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Zimmergarten im Dezember
Robuste Pflanzen

Der Winter ist für Zimmerpflanzen eine harte Zeit. Zu wenig Sonnenlicht, trockene Heizungsluft und hohe Temperaturen schwächen vor allem weichblättrige Arten wie die Zimmerlinde (Sparmannia africana), die Maranten (Maranta leuconeura) oder den Zimmerjasmin (Jasminum officinale). Die strapazierten Pflanzen sind ein gefundenes Fressen für Schädlinge wie Thripse und Spinnmilben. Wie Sie dem vorbeugen können: Am besten wählen Sie von Anfang an nur solche Zimmerpflanzen, die von Natur aus mit trockener Luft, wenig Licht und Zimmertemperaturen von mehr als 18 Grad kein Problem haben. Aus der Gruppe der Grünpflanzen sind das z.B. die robusten Palmlilien (Yucca aloifolia), der anspruchslose Bogenhanf (Sansevieria trifasciata), die Lanzenrosette (Aechmea fasciata) oder die Drachenbäume (Dracaena). Diese Pflanzen sind gut gegen Schädlinge gewappnet. Ihre dicke, ledrige Haut schützt sie vor zu starker Verdunstung und macht es zudem Spinnmilben und Thripsen schwer, ins Blatt einzudringen. Auch unter den blühenden Topfpflanzen gibt es eine Reihe von Arten, die den Winter über im Zimmer problemlos wachsen. Z.B. die Strauch-Begonie (Begonia-Corallina-Hybriden), die fast das ganze Jahr über blüht. Oder die bizarr wachsende Wüstenrose (Adenium obesum). Beide können im Winter ohne weiteres bei 20 Grad gehalten werden. Dekorativ sind auch buntlaubige Zimmerpflanzen, wie die Buntnesseln (Coleus-Blumei-Hybriden), die auch Anfängern den Winter über kaum Schwierigkeiten bereiten.
Illustrator: Gebhardt

Bei Lichtmangel wachsen nur lange, weiche Triebe.

Buntnesseln wachsen rasch - Tipp: regelmäßig stutzen!

Die ledrigen Blätter der Kranzschlinge sind widerstandsfähig.

Die Strauchbegonie "Lucerna" blüht das ganze Jahr über.


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Foto - Illustration: Stein - Gebhardt