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Zimmergarten im Dezember
Jetzt in Gefahr: Pflanzen im Wohnzimmer

Schwaches Licht und Heizungsluft machen Zimmerpflanzen jetzt besonders anfällig für Schädlinge. Nehmen Sie Ihre Pflanzen deshalb etwas genauer unter die Lupe: Die nur 1-1,5 mm großen Thripse saugen bei Blättern und Blüten die obersten Zellschichten aus, sodass die Oberfläche einen silbrigen Schimmer bekommt. Sie können Thripse mit einem feuchten Tuch abwischen oder mit "Schädlingsfrei Neem" (Scotts Celaflor) bekämpfen. Kleine braune Höcker an den Blattnerven und klebrige Blätter deuten auf einen Befall mit Schildläusen hin. Sprühen Sie die Pflanzen am besten mehrmals mit "Schädlingsfrei Naturen" (Scotts Celaflor). Wenn Sie sich über winzige schwarze Fliegen in Ihrem Zimmer ärgern, werfen Sie einmal einen Blick in die Erde Ihrer Topfpflanzen. Meist handelt es sich um Trauermücken, deren 5-7 mm große Larven in Blumentöpfen vom Substrat und den feinen Wurzeln der Pflanzen leben. Fangen Sie die Insekten mit gelben Klebetafeln, die Sie, an Stäben befestigt, in die Blumenerde hineinstecken. Die Larven können Sie mit parasitären Nematoden vernichten (Neudorff).

Foto: Kuttig

Die erwachsenen Tiere haben dunkle Streifen auf den Flügeln und sind etwas länger als die hellen Larven.

Thripse saugen die obersten Zellschichten der Blätter aus, sodass ihre Oberfläche silbrig schimmert und die Blätter absterben.

Von Schildläusen gibt es verschiedene Arten. Allen ist gemein, dass die Eiablage der Weibchen unter einem Schild stattfindet.

Die Mutterlaus stirbt dann ab. Die winzigen Larven sind nur kurze Zeit beweglich und setzen sich bald an Blatt oder Stiel fest.

Die Larven ernähren sich von organischen Substanzen in der Blumenerde, aber auch von feinen Pflanzenwurzeln.

Die erwachsenen Trauermücken schwirren wie kleine schwarzen Fliegen in der Umgebung der Pflanzen umher.


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Foto: Kuttig