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Bäume & Sträucher im Oktober
Jetzt ist Pflanzzeit für Hecken

Hecken schützen vor neugierigen Blicken - und auch vor starkem Wind. Im Gegensatz zu Mauern bremsen sie den Luftstrom um 40-60 Prozent ab, sodass man auch bei starkem Wind hinter einer Hecke nur noch eine angenehme Brise spürt.

Hinter Steinmauern können dagegen starke Luftwirbel entstehen. Baumschulen und viele Gartencenter bieten im Herbst wurzelnackte Heckenpflanzen an. Sie sind preiswerter als Pflanzen mit Erdballen, aber meist deutlich kleiner. Zum Pflanzen heben Sie zuerst einen Graben aus und schlagen dann alle 4 -5 Meter einen Pfahl in den Boden. Daran befestigen Sie auf etwa halber Höhe einen Spanndraht, er markiert eine gerade Linie und stützt später die Pflanzen.

Setzen Sie dann die Gehölze ein und füllen Sie den Pflanzgraben mit reifem Kompost und der Aushuberde im Verhältnis 1:3 auf. Die Erde leicht antreten und anschließend wässern. Zum Schluss binden Sie die Heckenpflanzen mit Bast oder einem anderen weichen Band an den Draht.

Hainbuchen (Carpinus betulus) z.B. wachsen schnell zu hohen, dichten Hecken heran, die sich relativ schmal halten lassen. Weißdorn (Crataegus monogyna) trägt im Juni schöne weiße Blüten. Er wächst rasch und bildet undurchdringliche Hecken.

Mauern lenken den Wind nach oben. Auf ihrer Rückseite entstehen so Wirbel, die zum Teil so heftig sind wie der Wind selbst. Erst in größerer Entfernung nimmt die Kraft des Windes ab.

Hecken mindern die Windgeschwindigkeit sanft und lenken den Wind nicht um. Das fördert das Kleinklima und das Wachstum der Pflanze im Garten dahinter.


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