nlpopup

Gemüsegarten im Juni
Wie Sie gesunde und saftige Tomaten ernten

Damit die Tomaten sauber bleiben und besser reifen, werden die Pflanzen aufgebunden. Traditionell binden viele Hobbygärtner die Tomatenpflanzen an Holzstäben fest. Der Nachteil: Keime der gefürchteten Kraut- und Braunfäule überwintern in den Holzpfählen und können die neuen Tomatenpflanzen infizieren. Außerdem muss man die Triebe sehr fest schnüren, damit sie an geraden Stäben nicht abrutschen. Dabei steigt die Verletzungs- und damit die Infektionsgefahr, je schwerer die Früchte werden. Sehr gut lassen sich die Pflanzen an spiralförmigen Eisen- oder Kunststoffstäben befestigen. Der Haupttrieb wird um die Spirale gelegt, die Seitentriebe verhindern das Abrutschen. Sehr praktisch ist der Tomatenstab "Topmat" mit offenen, in der Höhe verstellbaren Ösen. Außerdem dient der hohle Stab gleichzeitig als Gießwasserspeicher. Informationen zu Topmat: aluplast, Englerstr. 23, 76275 Ettlingen, Fon 07243/7742-0, Fax 7742-999
Foto: Klaus Krohme

An dem Tomatenstab "Topmat" halten offene Ösen die Tomatentriebe, ohne sie einzuschnüren.

Spiralförmige Tomatenstäbe machen zusätzliches Binden unnötig.

Im Gewächshaus kann man raue Kordeln spannen und den Haupttrieb daran hoch schlängeln.

Sehr wichtig für einen hohen Fruchtertrag: Seitenzweige, so genannte Geiztriebe, müssen laufend entfernt werden. Gärtner sprechen von "ausgeizen".


Anzeige
Schramm
Instagram
Spiel Blütenregen
Foto: Krohme