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Kletterpflanzen im Juni
Pflegeleichte Klematis

Waldreben, so der deutsche Name der Klematis, zählen zu den attraktivsten Kletterkünstlern. Sie verschönern unansehnliche Wände und erklimmen in erstaunlichem Tempo Pergolen und Zäune.
Zwei sehr unkomplizierte Arten sind Clematis alpina und Clematis montana (Foto): Sie müssen nicht wie die anderen Klematisarten jährlich geschnitten werden. In den ersten Lebensjahren sollte ihnen die Gartenschere möglichst gänzlich erspart bleiben.

Erst im Alter, wenn die Klematis zu vergreisen droht, lichtet man ältere Triebe aus, indem man sie am Ansatz abschneidet. Die Pflanzen nehmen es Ihnen auch nicht übel, wenn Sie störende Triebe einkürzen.

Die beste Zeit für den Schnitt ist der Juni nach der Blüte. So bleibt den Kletterpflanzen noch genug Zeit, um Knospen fürs kommende Jahr anzulegen. Der Rückschnitt sollte sich auf wenige Triebe beschränken und besser auf mehrere Jahre verteilt werden.

Was die Pflege betrifft, sind alle Waldreben genügsam. Am liebsten stehen sie im Halbschatten, wobei Clematis alpina und Clematis montana auch im Schatten gut zurechtkommen. Sie wachsen gern in tiefgründigen, lockeren und humosen Böden. Mulchen Sie den Wurzelbereich, damit sich der Boden nicht stark erwärmt oder austrocknet. Versorgen Sie Ihre Klematis bei Trockenheit unbedingt mit Wasser.


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Foto: www.pixelio.de