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Gartenschule: Stauden & Sommerblumen

Gartenstauden teilen und in Töpfe setzen


Wenn Pflanzen wie Rudbeckien oder Herbstastern, die erst vor 2 Jahren gepflanzt wurden, bereits im Beet ihre Nachbarn auf bedrohliche Weise bedrängen, hilft nur eins: Die Riesenhorste mit dem Spaten ausgraben und teilen, bevor sie die schwächeren Pflanzen völlig verdrängt haben.

Einige Teilstücke werden an die ursprüngliche Stelle zurückgepflanzt. Wohin aber mit den restlichen vitalen Wurzelstücken? Für den Kompost sind sie viel zu schade. Sind alle Rabatten voll, werden sie in Töpfe gesetzt, z.B. um sie später zu verschenken. Viele sind es aber auch wert, das ganze Jahr nah am Haus im Topf gehalten zu werden. Dazu gehören Rudbeckien, Astilben, Goldgarbe, Feinstrahl, Spornblumen, Taglilien, Funkien und Bergenien.

Die meisten Beetstauden sollten alle 3-5 Jahre aufgenommen, geteilt und neu gepflanzt werden. Sonst blühen sie weniger, werden anfällig für Krankheiten. Die Pflanzenmitte stirbt ab, die Horste fallen auseinander. Nur Pfingstrosen, Funkien, Christ- und Lenzrosen werden lieber ungestört an einer Stelle uralt.




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Foto: Baumjohann,