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Gartenschule: Gartenteich

Der Teich verliert Wasser - die häufigsten Gründe


Der Wasserspiegel sinkt. Es sieht so aus, als ob der Teich ein Leck hat. Ein Problem, für das nicht immer ein Loch in der Folie verantwortlich sein muss: Allein Wind und Sonne sorgen für einen starken Wasserverlust, vor allem im Hochsommer. Der Wasserstand kann bis zu 6 mm pro Tag sinken. Das heißt, nach einem dreiwöchigen Urlaub liegt der Wasserspiegel 12 cm niedriger.

Bewegtes Wasser verdunstet noch schneller. Bei Springbrunnen besteht außerdem die zusätzliche Gefahr der Abdrift. Je feiner der Sprühnebel einer Fontäne ist, umso mehr kann der Wind das Wasser in den Garten wehen. Deshalb nach längerem Urlaub oder bei Teichen mit Wasserspielen regelmäßig Wasser mit dem Gartenschlauch nachfüllen.

Setzen Sie keine Pflanzen mit pfeilspitzen Wurzeln in die Sumpfzone. Vor allem der Blutweiderich durchbohrt mit großer Wahrscheinlichkeit schon im ersten Sommer Ihre Folie. Das geschieht besonders häufig, wenn sie nicht plan liegt (s. erste Zeichnung).

Wer in seinem Teich nachträglich Arbeiten verrichtet, muss vorsichtig sein. Tritt man mit den Schuhen auf die Folie und liegt ein spitzer Stein darunter, kann ein Loch entstehen. Überhaupt sind Steine, die zur Zierde im Wasser liegen, gefährlich. Wenn man sie verrückt, kann die Folie schnell Risse bekommen.

Allerdings können auch bauliche Fehler die Ursache dafür sein, dass der Teich stets Wasser verliert. Wenn das Teichufer ohne Kapillarsperre (s. dritte Zeichnung) gebaut wurde, hat der Gartenboden Kontakt zum Wasser und saugt es wie ein Docht aus dem Teich. Ein solches "Leck" senkt den Wasserspiegel aber höchstens bis auf das Niveau des Gartenbodens ab.




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Foto: Lindner