Eiskalt erwischt
Auch Zimmerpflanzen kann winterliche Kälte direkt gefährlich werden:
Wird die Tür bei harten Minusgraden zu lange aufgelassen, kann die Zugluft an türnahen Pflanzen
bereits Schäden verursachen. Besonders betroffen davon sind tropische Pflanzen, die bereits bei Temperaturen
unter 5 Grad einen tödlichen Kälteschock erleiden können.
Dunkle, später bräunlich-grün werdende, weiche Blätter sind oft ein Hinweis darauf, dass die Pflanzen der
Kälte ausgesetzt waren. Oft sind einzelne Blattpartien wellig oder blasig aufgetrieben. Weihnachtssterne, auch
Dieffenbachien reagieren auf Temperaturen unter 15 Grad mit Laubfall, bei Begonien färbt sich das Laub rötlich.
Kälteschäden lassen sich nicht beheben, es bleibt nichts anderes übrig, als die Pflanzen stark
zurückzuschneiden.
Warme Füße für Hydropflanzen
Hydropflanzen, die auf Steinfußböden ohne Bodenheizung stehen, sollten im Winter einen Untersetzer aus Kork oder
Styropor erhalten. Wärmeliebende Pflanzen wie Birkenfeige, Schefflera oder Dieffenbachie werfen ihre Blätter ab,
wenn die Wurzeln ständig niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind. Das Gleiche gilt für die Hydropflanzen auf
Marmorfensterbänken ohne Heizkörper.