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Baurecht: Grundstück
Was ist ein Flächennutzungsplan?

Der Flächennutzungsplan gibt Auskunft über die derzeitige und die geplante Nutzung sämtlicher Flächen im Gemeindegebiet - also auch darüber, in welchen Teilbereichen der Gemeinde überhaupt gebaut werden darf und wo nicht. Er ist wie eine "Landkarte" der Gemeindeflächen, die die Wohnbauflächen, Gewerbe-, Verkehrs- und Grünflächen sowie die landwirtschaftliche Flächen darstellt. Aber auch Flächen für die Infrastruktur und Gemeindeeinrichtungen wie Schulen, Theater oder Krankenhäuser sind hier ausgewiesen (Maßstab 1:5000). Da der Flächennutzungsplan die langfristige Entwicklung der Gemeinde festlegt, wird er immer für einen Zeitraum von etwa zehn bis fünfzehn Jahren aufgestellt.

Welche Bedeutung hat der Flächennutzungsplan für den Bauherrn?
Für den Bauherrn lohnt sich ein Blick in den Flächennutzungsplan auf jeden Fall. Denn so kann er feststellen, auf welchen Flächen er überhaupt bauen darf. Womöglich ist sein Traumgrundstück von der Gemeinde nicht als Baufläche ausgewiesen - und damit unbebaubar. Außerdem kann der Bauherr im Flächennutzungsplan erkennen, in welchem Umfeld das Grundstück liegt und wie sich die Umgebung zukünftig entwickeln wird. Es könnte ja sein, dass die Gemeinde eine Ortsumgehungstraße plant, die direkt an seinem Grundstück vorbeiführt. Oder vielleicht soll in unmittelbarer Nähe ein neues Gewerbegebiet entstehen. Der Plan kann bei der Gemeinde eingesehen werden.



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