
Foto: Duravit
Waschmaschine & Trockner
Haushaltsgroßgeräte verbrauchen heute im Schnitt 50 Prozent weniger Strom als noch vor zehn Jahren. Eine Entwicklung, von der Sie enorm profitieren können.
In der Regel sind bereits niedrige Temperaturen ohne Vorwäsche vollkommen ausreichend: Normal verschmutzte Wäsche wird schon bei 30 °C bis 40 °C sauber. Für noch mehr hygienische Reinheit ist - z. B. bei Babywäsche - mit 60 °C gesorgt.
Eine 60-Grad-Wäsche benötigt rund ein Drittel weniger Energie als der Kochwaschgang, eine 30-Grad-Wäsche sogar 75 Prozent.
Generell gilt: Die Maschine immer voll beladen, die für den jeweiligen Waschgang niedrigste erforderliche Temperatur und das sparsamste Programm auswählen.
Vorsicht beim "Sparprogramm 1/2": Das "1/2" bezieht sich auf die Füllmenge, nicht auf den Wasserverbrauch. Sie sparen lediglich etwa 30 Prozent Energie bei gleicher Wassermenge. Zweimal 12 verbraucht sogar mehr Strom und Wasser als einmal das Standardprogramm!
Spezielle Programme wie die für Feinwäsche nur bei Bedarf einstellen: Sie verbrauchen grundsätzlich mehr Energie und Wasser als ein normaler Waschgang.
Wäschetrockner
Wäschetrockner sind wahre Stromfresser sie verbrauchen doppelt so viel Strom wie eine Waschmaschine. Trocknen auf dem Wäscheständer ist und bleibt daher unschlagbar günstig.
Wenn Sie dennoch nicht auf einen Trockner verzichten wollen: Die Wäsche gut vorschleudern (mindestens 1.000 U/min) und regelmäßig das Flusensieb reinigen.
Gut zu wissen: Ablufttrockner sind generell sparsamer als die Kondensvariante.