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Die Gebäudehülle

Inhalt

Das Grundprinzip

Das Grundprinzip Energie sparenden Bauens ist eine möglichst wind- und luftdichte Gebäudehülle mit sehr guter Wärmedämmung zu schaffen. Wir nennen Ihnen die wichtigsten Punkte.



Die Wärmedämmung


Wenn warme Luft aus dem Haus in die Wärmedämmschicht gelangt, kühlt sie sich ab. Feuchtigkeit wird frei. Deshalb muss die Innenseite der Dämmung durch eine lückenlose, luftdichte Schicht aus Folie oder Pappe geschützt werden.

Dämmstoffdicken sollten sein:
Außenwände: mind. 8 cm, 10 bis 12 cm ist optimal
Fensterlaibungen: mind. 2 cm, 4 cm ist optimal
Flachdach: mind. 14 cm, 20 cm ist optimal
Schrägdach: Sparrenhöhe voll ausnutzen, mind. 20-24 cm bei Auf- oder Untersparrendämmung
Kellerdecke zwischen unbeheiztem Keller und Wohnetage: mind. 6 cm

Wärmedämmverbundsysteme sollten möglichst nur geklebt werden und achten SIe dabei Umweltverträglichkeit. Dübeln nur bei einer Gebäudehöhe von bis zu 20 m oder bei schlechtem Untergrund, denn jeder Dübel führt zu Wärmeverlusten (genannt Wärmebrücke).

Innendämmung meiden, denn dadurch können spätere Bauschäden durch Nässe zwischen Dämmung und Wand entstehen.
Unbeheizte Keller gut gegen beheizte Treppenaufgänge dämmen!

Es sollten Wärmebrücken vermieden werden: z. B. Dübel, in die Wand integrierte Rollladenkästen, schlecht verfugte Fenster oder Türen, Fugen in der Dämmschicht z.B. am Übergang zwischen Kellerdämmung und Außenwanddämmung. Bei hinterlüfteten Fassaden auf die Unterkonstruktion achten, z. B. eine zweilagige, kreuzweise verlattete Holzunterkonstruktion mit zweilagiger Dämmung wählen.


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