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Entspannung vom Alltagsstress Wie entsteht Stress?

Der Tag beginnt mit einem schnellen Frühstück, für die Mittagspause bleibt keine Zeit, und nachts liegen wir wach: Alltagsstress kann zum echten Problem werden. Wenn der Stress chronisch wird, wir uns nicht mehr wohl fühlen, dann brauchen wir Entspannung!
Jeder durchlebt hin und wieder stressige Zeiten. Damit kommen Körper und Geist durchaus zurecht. Problematisch wird es jedoch, wenn wir irgendwann gar nicht mehr abschalten können, unsere Gedanken nur noch um den Job, die Kinder, die zahlreichen Verpflichtungen kreisen, und die Nächte keine Erholung mehr bringen.
Jeder durchlebt hin und wieder stressige Zeiten. Damit kommen Körper und Geist durchaus zurecht. Problematisch wird es jedoch, wenn wir irgendwann gar nicht mehr abschalten können, unsere Gedanken nur noch um den Job, die Kinder, die zahlreichen Verpflichtungen kreisen, und die Nächte keine Erholung mehr bringen.

Ab wann ist Stress schädlich?
Einzelne anstrengende Tage können wir gut verkraften. Unser Körper hat gelernt, mit Stress umzugehen. Susanne Preiss ist anerkannte Trainerin für Stressmanagement und Qi Gong. Sie sagt, dass unser Körper immer noch so funktioniere wie in der Steinzeit beim Anblick eines gefährlichen Tieres: Die Bedrohung ist da, der Mensch rennt um sein Leben, kann entkommen. Die Gefahr ist gebannt, der Mensch entspannt sich, kommt zur Ruhe und sammelt neue Kräfte.

Das Problem des modernen Menschen sei, sagt die Trainerin, die unter anderem auch Prominente wie TV-Moderatorin Frauke Ludowig coacht, dass die "Gefahr" im Grunde nie nachlasse. "Viele Menschen leben in permanenter Anspannung. Sie können ruhige Momente kaum noch ertragen. Der Stress-Pegel ist ständig hoch. Körper und Geist haben sich regelrecht an den Stress gewöhnt." Das gelte für Manager ebenso wie für Angestellte, Arbeitssuchende, Hausfrauen, Mütter, Schüler - die täglichen Anforderungen im Beruf und Pivatleben seien immens.

Permanenter Stress kann massive Auswirkungen haben: <ul> <li> Rückenschmerzen </li> <li> Verspannungen des Nackens und der Schultern </li> <li> Kopfschmerzen und Migräne </li> <li> Magen-Darm-Probleme </li> <li> Schlafstörungen </li> <li> geschwächtes Immunsystem </li> <li> Bluthochruck </li> </ul>
Es ist wichtig, die ersten Anzeichen einer permanenten Überforderung zu erkennen und dann aktiv gegenzusteuern. Wenn wir uns in ruhigen Momenten immer wieder neue Aufgaben suchen, uns jeden Morgen müde fühlen und der Kopf ständig brummt - dann ist die Zeit für bewusste Entspannung gekommen. "Wir müssen lernen, dass Kopfschmerzen erste Anzeichen sind. Auch permanente Nackenverspannungen sind nicht normal. Dann müssen wir sofort gegensteuern", sagt Coach Susanne Preiss.

Stressfaktor Job
Stressfaktor Job

Was sorgt für Stress?

Laut Expertin Susanne Preiss, hat die Stressthematik in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Experten gehen sogar davon aus, dass bis zu 90 Prozent der Bevölkerung schon einmal unter enormem, länger andauerndem Stress gelitten haben. "Ständig müssen wir erreichbar sein, die Sorge um den Job hat zugenommen, immer wollen und müssen wir funktionieren", nennt Susanne Preiss einige der Haupt-Stressfaktoren. "Immer mehr Menschen arbeiten über ihr eigenes Erschöpfungslimit hinweg. Gerade im Job erhöhen Themen wie flexible Arbeitszeiten, Outsourcing oder Umstrukturierung den Stresspegel." Interessant zu wissen: Unser Körper reagiert immer mit dem gleichen, individuellen Muster auf Stress. Wer zu Migräne neigt, wird in ganz unterschiedlichen Stress-Situationen immer wieder mit Migräne reagieren. Ein Leben lang bleiben diese Anlagen erhalten.

In Umfragen geben die Befragten verschiedene Stress-Faktoren aus ihrem Alltag an: <ul> <li> Beruf, Schule oder Universität </li> <li> finanzielle Sorgen </li> <li> Hausarbeit </li> <li> Kindererziehung </li> <li> Konflikte in der Beziehung oder Familie </li> </ul>
Spätestens dann, wenn wir das Gefühl haben, dass uns alles über den Kopf wächst, müssen wir Schritt für Schritt wieder lernen, uns zu entspannen.

1. Teil: Stress
2. Teil: Entspannung