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Der Weg zur Arbeit

In Bussen, U-Bahnen und Zügen sitzen morgens und abends viele Passagiere mit Laptop, Handy und Arbeitsunterlagen. Schnell eine E-Mail oder SMS schreiben, die neusten Nachrichten lesen, Arbeitsmappen für den nächsten Tag durchschauen. Um zu entspannen: Einfach mal nichts machen! Nur aus dem Fenster schauen, den Gedanken nachhängen, langsam in den Tag starten oder sich auf den Abend einstimmen. Gönnen Sie sich den Weg als bewusste Auszeit!

Mittagspause machen

Im Büro, in der Uni und auch zu Hause: Pausen sind wichtig. Gerade die Mittagspause lassen wir oft ausfallen. Im Büro gibt es schnell Fast Food am Computer oder Süßes nach dem langen Meeting. Auf Dauer fehlen uns so nicht nur die notwendigen Pausen, auch die Ernährung leidet. Um zu entspannen: Machen Sie in jedem Fall mittags eine Pause! Unser Biorhythmus beschert uns ohnehin gegen 14 Uhr ein Leistungstief. Lassen Sie die Arbeit ruhen, gehen Sie am besten ein bisschen spazieren und essen Sie Vollkornbrot, Salat, Obst oder eine wärmende Suppe.

Recken und strecken

Den ganzen Tag verbringen wir meist in nur wenigen Körperhaltung, so sitzen viele von uns zum Beispiel stundenlang vor dem Computer. Um zu entspannen: Recken und strecken Sie sich! Das ist eine der einfachsten und zugleich effektivsten Übungen für die kleine Auszeit im Alltag. Strecken Sie Ihre Arme und Beine aus, ziehen Sie Ihren ganzen Körper in die Länge. Diese Dehn-Übung hilft gegen verspannte Muskulatur, regt die Durchblutung an und verschafft Organen und Lunge Platz.

Durchatmen

Im Alltag atmen wir meist flach, schnell und nervös. Oft befinden wir uns in einem unheilvollen Kreislauf: Wir sind gestresst, atmen dadurch oberfächlich und werden durch diese flache Atmung noch nervöser. Um zu entspannen: Öffnen Sie das Fenster! Frische Luft tut gut. Nehmen Sie sich einen Augenblick Zeit für bewusstes Atmen: Legen Sie Ihre Hände auf den Bauch, atmen Sie tief ein, der Bauch wölbt sich. Atmen Sie langsam und fließend wieder aus. Konzentrieren Sie sich nur auf das Heben und Senken Ihres Bauches, riechen Sie die frische Luft. Tiefes Atmen entspannt automatisch, die Nervosität lässt nach.

Einfach genießen!

Im Alltag bleibt oft keine Zeit, um sich bewusst etwas zu gönnen. Das Essen schlingen wir hektisch herunter, am Tee verbrennen wir uns die Zunge und abends essen wir vorm Fernseher. Um zu entspannen: Gönnen Sie sich was - und zwar in aller Ruhe! Dafür müssen Sie keine Stunden einplanen, wenige Minuten reichen schon. Schmecken Sie ganz bewusst das Aroma des Tees, geben Sie in Ihr Mineralwasser einen erfrischenden, sauren Spritzer Zitrone, lassen Sie sich Zeit fürs Essen und nehmen Sie den Geschmack bewusst wahr!

Hobbys pflegen

Im Alltag bleibt oft nur für die Basics Zeit: Arbeiten, Einkaufen, Essen, Schlafen. Am Wochenende sind viele dann so erschöpft, dass Sie die freien Tage komplett auf dem Sofa verbringen. Um zu entspannen: Pflegen Sie Ihre Hobbys! Nichts hilft besser, um abzuschalten und die Gedanken in eine ganz andere Richtung zu bringen. Malen, Nähen, Basteln: Am größten ist der Erholungseffekt, wenn Sie ein aktives Hobby ausüben. Aber auch einen guten Roman zu lesen, dient natürlich der Entspannung. Hobby mit Doppelnutzen: ein Blasinstrument wie Trompete oder Flöte spielen. Hier schalten Sie ab und trainieren gleichzeitig eine besonders tiefe und entspannende Atmung.

Freundschaften pflegen

Abends sind wir oft müde, verbringen den Rest des Tages vor dem Fernseher oder Computer. Hin und wieder ist das ganz entspannend, aber auf Dauer bringt das Relaxen auf dem Sofa keine Zufriedenheit. Fernsehen und Computerspiel strengen Augen und Seele an. Um zu entspannen: Treffen Sie Freunde! Gehen Sie abends in eine Bar, besuchen Sie Ihre beste Freundin, schauen Sie sich gemeinsam einen Kinofilm an. Das bringt sie auf andere Gedanken. Außerdem können Sie Ihre Sorgen und Ihren Stress mitteilen, fühlen sich gut aufgehoben und verstanden, finden in der Gruppe vielleicht sogar Lösungen für akute Probleme.

Bewegung

Viele von uns sitzen den ganzen Tag im Büro, und abends lockt das Sofa. Die Folge: Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, schlechte Laune. Um zu entspannen: Bewegung ist einer der zentralen Bausteine, um Stress abzubauen. Sämtliche Anspannungen des Tages werden dabei in aktive Energie umgewandelt und ausgelebt. Sich komplett auszupowern ist jedoch nicht das Ziel! Durch Stress ist das Immunsystem ohnehin geschwächt, zu anstrengender Sport verschlechtert es weiter. Besser ist ein leichtes Training. Für Ruhe sorgt zum Beispiel die Qi Gong-Übung "Baum": Füße hüftbreit auseinander stellen, Becken vorschieben, Rücken gerade, Kopf schwebt, mit den Armen einen imaginären Baum umarmen. Profis können in dieser Haltung eine halbe Stunde stehen.