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Holunder

Holunder zählt zu den beliebtesten Heilpflanzen gegen Erkältungen. Kein Wunder, denn Kalzium, Natrium und Kalium sind nur einige seiner vielen gesunden Bestandteile. Die bioaktiven Substanzen der Beeren hemmen das Wachstum von Bakterien und Viren, die ätherischen Öle wirken schweißtreibend.

Doch Vorsicht! Da Holunderbeeren leicht giftig sind und Übelkeit verursachen können, sollte man sie niemals roh verzehren! Besser ist die Zubereitung als Tee oder Saft.

Hagebutte

Fast unschuldig wirken die kleinen roten Beeren der Hagebuttenpflanze, dabei haben sie es in sich: Ihr Vitamin-C-Gehalt übertrifft den der Zitronen um das Fünffache. Zudem enthalten Hagebutten viele Pektine und Gerbstoffe, die den Darm reinigen und harntreibend wirken.

Ebenso werden Hagebutten schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkungen nachgesagt. Ideal also zur Bekämpfung von Erkältungen.

Hagebutten werden bevorzugt als Tee getrunken, können aber ebenso zu Marmelade, Mus und Likör verarbeitet werden.

Sanddorn

Vitaminbombe! Die säuerlich schmeckenden Beeren sind sicherlich nicht jedermanns Geschmack, dafür aber extrem gesund. Mit viel Kalzium und Magnesium sowie der zehnfachen (!) Menge an Vitamin C gegenüber Zitronen hilft Sanddorn müden Gemütern wieder auf die Beine.

Dank der entzündungshemmenden und regenerierenden Eigenschaften des Sanddorns sind Fieber und Erkältungen schon bald passé. Ob als Tee, Saft oder Marmelade, Sanddorn ist in allen Varianten ein starker Helfer.

Granatapfel

Die krankheitsabwehrenden Inhaltsstoffe der scharlachroten Frucht kannten schon die alten Ägypter. Tatsächlich verbergen sich hinter der blutroten Schale Pflanzenstoffe, die einen schützenden Effekt auf die Körperzellen haben und damit Erkältungen vorbeugen.

Granatäpfel sind zudem vitaminreich und kalorienarm - ein echter Fitmacher in der kalten Jahreszeit! Ideal zum Einnehmen sind Granatapfelkapseln, da die in der Frucht enthaltenen Säuren beim Verzehr von Granatäpfeln und Granatapfelsäften den Zahnschmelz angreifen können.

Mangostan

Zugegeben, rein äußerlich wirkt die auf Malaysia beheimatete Schalenfrucht etwas ungewöhnlich. Dafür ist sie aber extrem gesund: Neben Vitaminen und Mineralstoffen besitzt Mangostan äußerst viele sogenannter Xanthone, welche Entzündungen, Allergien, Bakterien und Viren entgegenwirken und sogar Anti-Aging-Substanzen besitzen sollen. Kein Wunder, dass die wohlschmeckende Frucht in ihrer ostasiatischen Heimat auch unter dem Namen "Königin der Früchte" bekannt ist.

Kamille

Kamille ist ein Klassiker unter den Heilpflanzen. Die Blüten dürfen in keiner Hausapotheke fehlen. Mit ihren entkrampfenden, entzündungshemmenden und beruhigenden Wirkungen ist die Pflanze ein wahrer Alleskönner. Ideal gegen Erkältungen und Magenbeschwerden jeder Art. Für ein Dampfbad bei verstopfter Nase geben Sie einige Löffel Kamillenblüten in eine Schüssel. Übergießen Sie diese mit heißem Wasser und inhalieren Sie etwa fünf Minuten.

Salbei

Schon die Mönche im Mittelalter schätzten Salbei wegen seiner heilenden Kräfte: Die vielen ätherischen Öle verhindern die Vermehrung von Bakterien. Die Gerbstoffe des Salbeis wirken außerdem entzündungshemmend und Flavonoide (Pflanzenfarbstoffe) krampflösend. Wohltuend bei einem schmerzenden Hals sind zum Beispiel Salbeibonbons und Salbeitees.

Thymian

Thymian ist uns hauptsächlich als Gewürz in der mediterranen Küche bekannt, dabei besitzt das Kraut verborgene Kräfte. Husten und Halsschmerzen lassen sich wegen der antiseptischen Wirkung des Krauts lindern. Thymian kann als Badezusatz oder Tee verwendet werden. Zur Zubereitung des Tees einfach einen Teelöffel Thymian mit einem viertel Liter heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Zur Schleimlösung bei Husten täglich drei bis fünf große Tassen trinken.

Linde

Die Linde ist in Sachen Erkältungen ein verlässlicher Helfer.

Ähnlich wie Holunder werden Lindenblüten eine schweißtreibende Wirkung und die Stärkung der Abwehrkräfte nachgesagt. Bekannt sind Lindenblüten zudem für ihre reizlindernden Eigenschaften. Abhilfe bei trockenen Erkältungen und Reizhusten schafft Lindenblütentee. Die in den Blüten enthaltenen Schleimstoffe werden im Tee gelöst und legen sich schützend auf die Rachenschleimhäute. So wird der Hustenreiz gelindert.

Spitzwegerich

Gegen Husten ist ein Kraut gewachsen! Spitzwegerich, der uns in warmen Monaten oft an Wegesrändern begegnet, ist ein wahrer Husten-Killer. Die im Kraut enthaltenen Schleimstoffe fördern den Heilungsprozess an den Rachenschleimhäuten und dämpfen den Hustenreiz. Das Besondere an den Inhaltsstoffen ist Aucubin, das durch Reaktion mit einem in der Pflanze enthaltenen Enyzm das Wachstum bestimmter Bakterien, Viren und Pilze hemmt und diese teilweise abtötet. Eine pflanzliche Wunderwaffe gegen Erkältungen!