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Detox-Yoga

Yoga ist inzwischen nicht nur eine der beliebtesten Arten zu entspannen, sondern auch ein wahres Detox-Zaubermittel. Die spezielle Atmung, die beim Yoga angewendet wird, erhöht den Sauerstoffgehalt im Körper - so werden Schlackenstoffe gelöst und schneller abtransportiert. Vor allem der so genannte "Feueratem" wirkt reinigend auf Körper und Geist. Auch der Schulterstand, in Sanskrit auch "Sarvangasana" genannt, ist eine tolle Detox-Übung: Er nimmt Druck von den Entgiftungsorganen und fördert so ihre Durchblutung.

Sauna-Gänge

Schleusen auf! Die Hitze in der Sauna oder im Dampfbad wirkt auf unsere Haut wie ein Schleusenwerter: Sie öffnet die Poren und lässt den Giftstoffen freien Lauf, die über den Schweiß herausgeschwemmt werden. Die Haut wird von Schlacken, also Abfallprodukten, die beim Stoffwechsel entstehen, gereinigt. Der plötzliche Temperaturanstieg fördert außerdem die Durchblutung aller Organe, die vermehrt Giftstoffe ans Blut abgeben.

Unter die Dusche

Um die Durchblutung anzuregen, helfen seit Uhrzeiten auch Wechselduschen. Zugegeben, aus dem kuscheligen Bett in die heißkalte Dusche zu schlüpfen, klingt nicht gerade reizvoll. Es hilft aber, den Kreislauf in Schwung zu bringen und alle Funktionen im Körper ordentlich anzukurbeln. Wer den Effekt noch verstärken will, nimmt als Sauerstoff-Booster einen Peelinghandschuh oder eine Naturhaarbürste zur Hilfe. Dafür mit kreisenden Bewegungen an den Füßen starten und sich langsam Richtung Herz herantasten. Das regt die Durchblutung der Haut an, rubbelt abgestorbene Zellen ab und versorgt die neuen Zellen gleich ordentlich mit Sauerstoff.

Fußbäder

Füße nehmen im Detox eine ganz besondere Rolle ein: In den Fußsohlen sitzen etwa 4000 Schweißdrüsen, über die sich viele Säuren und Gifte ausscheiden lassen. In der Naturheilkunde werden Füße deswegen auch oftmals als "Hilfsnieren" bezeichnet. Basische Fuß- oder Salzbäder können gezielt helfen, den Körper zu entgiften, weil sie die überschüssigen Säuren neutralisieren.



Es gibt auch spezielle Detox-Fußbäder, die mit einer chemisch-physikalischen Methode arbeiten: der Elektrolyse. Die hohe Ionenkonzentration im Wasser, die durch die Elektrolyse entsteht, beschleunigt die Stoffwechselvorgänge im Körper, denn die drüsenreichen Fußsohlen nehmen die elektrischen Ladungen leicht auf und geben sie wieder ab.

Massagen

Wer eine Detox-Kur macht, kann den Entgiftungseffekt durch jede Art der Massage vorantreiben. Denn Massagen regen den Stoffwechsel an, wirken stimulierend auf die Lymphe und fördern so die Entschlackung. Zwei Massage-Arten werden im Zusammenhang mit Detox aber besonders häufig genannt: Die Zupfmassage und die Hotstone-Massage. Zupfmassagen sind einfach bei sich selbst durchzuführen, fördern die Durchblutung des Bindegewebes und straffen die Haut. Bei der Hotstone-Massage regen die bis zu 58 Grad heißen Basaltsteine die Blutzirkulation an und beschleunigen dadurch den Abtransport der Toxine im Körper.

Entschlackende Körperwickel

Sind wir von Innen vergiftet, werden unsere Organe träge. Wer Leber, Galle und Darm wieder in Schwung bringen will, versucht es mit altbewährten Wärmewickeln: Dafür befüllen Sie eine Wärmflasche mit heißem (nicht kochendem!) Wasser, umwickeln sie mit einem feuchtheißen Leinentuch und legen den Wickel unterhalb des rechten Rippenbogens, genau dort, wo die Leber sich befindet, auf. Darüber kommt ein trockenes Handtuch. Zugedeckt ruhen Sie nun mindestens 20 Minuten - das stimuliert ihre körpereigene Entgiftungszentrale!

Qigong

Qigong vereint synchronisierte Atmung mit meditativen Bewegungen, um Körper und Geist zu heilen und das "Qi" (Mandarin Chinesisch etwa für "Lebensenergie")  zu stärken. Es ist eine alte, chinesische Praxis, die zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehört und eigentlich alles umfasst, was beim Detoxen wichtig ist: Physiologisch bewirkt das regelmäßige Training nämlich, dass das Lymphsystem gereinigt und die Sauerstoffzufuhr verbessert wird.

Lymphdrainage

Das Lymphsystem hat sich zur Aufgabe gemacht, unseren Körper von Krankheitserregern und Bakterien, aber auch von Schlacken zu befreien. Den Abtransport übernimmt die Lymphflüssigkeit oder Lymphe. Bei einer Lymphdrainage kommen kreisförmige Massagegriffe zum Einsatz, die das ganze Lymphsystem mit Druck aufrütteln und die Lymphflüssigkeit mobilisieren - Abfallstoffe werden so schneller abtransportiert.

Bäder

Entspannung ist beim Detoxen das A und O. Bei der Kur geht es schließlich nicht nur um die Entgiftung des Körpers - auch die Sinne sollen von Ärger und Stress befreit werden. Der Gang in die heiße Badewanne ist da genau das Richtige. Wer der Haut zusätzlich etwas Gutes tun will, kann zu Meersalzbädern greifen: Sie helfen beim Entschlacken, denn das Salz zieht überflüssiges Wasser und Toxine aus dem Körper und strafft das Gewebe. Auch basische Badezusätze können helfen, die Säuren im Körper zu regulieren und die körpereigene Säureausscheidung anzukurbeln.

Fußreflexzonen-Massage

Eine Fußmassage kann mehr sein als Entspannung: Der Druck auf den Akupressurpunkt unterhalb der Fußballen entlastet speziell die Entgiftungsorgane (Leber, Galle, Niere) und regt die Durchblutung an. Mehr Sauerstoff in den Blutbahnen bedeutet schnelleren Abtransport der Schlackenstoffe - und somit Detox pur!