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Decken und Plaids Die Decke: stilvoll und praktisch

Die Decke ist ein besonders dekoratives und vor allem praktisches Wohnaccesoire. Zusammen mit Kissen bildet sie ein unschlagbares Deko-Paar auf Couch und Bett!

Decken für Herbst und Winter

Was gibt es Schöneres, als kalte Wintertage eingewickelt in einer gemütlichen Decke zu verbringen? Schöne Modelle finden Sie in unserer Fotostrecke.

Decken für Frühling und Sommer

Schöne und Leichte Decken sind im Frühjahr und Sommer praktische Accessoires. Zum Beispiel für einen lauen Abend auf der Terrasse.

Die Decke als Wohnaccessoire

Decken gibt es in allen Größen, Farben und aus verschiedenen Materialien.  Sie unterscheiden sich in der Herstellung, der Stärke sowie des jeweiligen Verwendungszwecks. Als Wohnaccessoire ergänzt eine Decke den individuellen Wohnstil und dient zum Beispiel als Farbakzent auf einem schlichten Sofa. Gleichzeitig sorgt eine Decke für Wärme und Gemütlichkeit auf Sofa, Sessel oder Bett.

Grundsätzlich sollte Hygiene bei jeder Art von Decke ganz groß geschrieben werden – denn sonst vermehren sich beispielsweise Milben ungehindert, gegen deren Ausscheidungen viele Menschen allergisch sind. Wie jede einzelne Decke richtig gepflegt wird, verraten wir hier: Pflegetipps für die Decke.

Die Tagesdecke

Tagesdecken sind vielseitig einsetzbar: Sie schützen die Bettwäsche, dienen bei Nacht als Ergänzung zur Bettdecke oder als Sofa-Deko. Tagesdecken werden aus Wolle, Leinen oder Vlies in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Mustern hergestellt. Im Vergleich zu normalen Überdecken sind Tagesdecken viel größer, sodass sie eine viel größere Fläche abdecken können.

Die Tagesdecke "Remix" von Ferm Living hat ein grafisches Muster und passt gut in modernen Wohnungen. Foto: www.fermlivingshop.com
Die Tagesdecke "Remix" von Ferm Living hat ein grafisches Muster und passt gut in modernen Wohnungen. Foto: www.fermlivingshop.com

Der Quilt ist eine besondere Form der Tagesdecke: Die Steppdecke besteht aus mindestens zwei, in der Regel aus drei Lagen; oben liegt ihre Schauseite, auch Top genannt, die Zwischenlage bildet ein wärmendes Vlies aus Wolle, Baumwolle, Seide oder Synthetik, und ihre Rückseite oder Unterseite besteht zumeist aus einer Stoffbahn. Typisch für den Quilt sind kleine Quadrate, die beim Steppen erzeugt werden.

Die Baumwolldecke

Baumwolldecken gehören zu den beliebtesten und am meisten verbreiteten Tages- und Kuscheldecken. Die aus reiner Baumwolle hergestellte und oftmals farbige Decke ist zum Kuscheln oder als warme Unterdecke zum Schlafen bestens geeignet. Die Decke aus Baumwolle ist dank der Eigenschaften der Naturfaser Baumwolle sehr angenehm auf der Haut und passt zu jeder Jahreszeit: Sie sorgt im Winter für warme Füße und bietet sich auch im Sommer als Kuscheldecke an ohne für Überhitzung zu sorgen. Der Nachteil einer Decke aus Baumwolle ist, dass die Fasern durch ihre raue Oberfläche besonders anfällig für Schmutz und Staub sind. Hartnäckige Flecken sind daher schwer von Hand auszuwaschen.

Die Wolldecke

Wolldecken sind ein ausgesprochen beliebtes und sehr sinnvolles Wohnaccessoires. In fast jedem Haushalt ist eine Decke aus Wolle zu finden, denn ihre besonderen Eigenschaften machen sie sehr beliebt. Wolldecken dienen zum Wärmen und Einkuscheln, wobei sie die Temperatur regulieren und eine Überhitzung vermeiden können. Eine klassische Decke aus Wolle besteht in der Regel aus reiner Schafwolle, beliebt sind aber auch Decken aus hochwertiger Merinowolle. Im Gegensatz zu Schafwolle ist Merinowolle gleichmäßiger, leichter und weicher. Ebenso edel ist eine Decke aus Kamelhaar oder Kaschmir. Die Wolldecke gibt es gestrickt, gewebt oder gefilzt. Auch Decken mit Kunstfaserbestandteilen sind verbreitet, weshalb beim Kauf die genaue Materialzusammensetzung beachtet werden sollte.

Die Decke "Belsito" von Urbanara ist aus feiner Kashmirwolle und dadurch besonders kuschelig. Foto: www.urbanara.de
Die Decke "Belsito" von Urbanara ist aus feiner Kashmirwolle und dadurch besonders kuschelig. Foto: www.urbanara.de

Eine besondere Wolldecke ist das Plaid. Als Plaid werden heutzutage die unterschiedlichsten Decken bezeichnet, sodass der Begriff meist eine falsche Verwendung findet. Richtig definiert ist das klassische Plaid eine relativ dünne, karierte Decke aus hochwertiger Schurwolle, die ursprünglich aus Schottland stammt. Heute spricht man aber bei dünnen Decken mittlerer Größe, ob mit oder ohne schottisches Karomuster, allgemein von einem Plaid.

Die Pelzdecke

Besonders kuschelig wird es auf dem Sofa mit einer Pelzdecke. Echtpelze von Chinchilla, Fuchs, Nerz oder Zobel meinen wir damit allerdings nicht. Stattdessen empfehlen wir Kunstpelze, auch “Webpelze” genannt. Optisch unterscheidet sich der Kunstpelz kaum vom echten Pelz, und auch in punkto Fellbeschaffenheit erkennen oft nur Kenner den Unterscheid.

Eine flauschige Decke aus Webpelz sorgt für Wärme und Gemütlichkeit im Wohnzimmer. Foto: www.maisondumonde.com
Eine flauschige Decke aus Webpelz sorgt für Wärme und Gemütlichkeit im Wohnzimmer. Foto: www.maisondumonde.com

Der Webpelz wird aus rein synthetischen Fasern hergestellt und ist in den verschiedensten Farbvarianten erhältlich. Er bringt außerdem die gleichen wärmenden Eigenschaften mit sich wie ein Echtpelz, ist dabei aber deutlich günstiger und vor allem ethisch vertretbar.

Die Bettdecke

Die klassische Bettdecke wird aus reiner Baumwolle oder Seide angefertigt und mit Daunen oder Federn gefüllt. Die Decke soll den Körper warm halten und für einen erholsamen Schlaf sorgen. Für einen gesunden Schlaf ist das Material, die Füllung und die Größe der Decke sehr wichtig. Das Standardmaß von Bettdecken liegt bei 155 x 200 cm. Gefüllt werden kann die Decke neben Daunen oder Federn auch mit Schafwolle oder anderen Natur- und Kunstmaterialien.

Erst die richtige Bettdecke macht das Bett zur Wohlfühl-Oase für erholsamen Schlaf. Foto: www.hay.dk
Erst die richtige Bettdecke macht das Bett zur Wohlfühl-Oase für erholsamen Schlaf. Foto: www.hay.dk

Je nach Art und Füllung wird die Decke in verschiedene Typen unterteilt: Beim Oberbett besteht die Hülle aus nur einer großen, gefüllten Kammer. Bei der Steppdecke, Einziehdecke und Stegdecke sind die Hüllen in kleine Abschnitte unterteilt; dadurch wird ein Wandern der Füllung innerhalb der Decke verhindert.

Beim Kauf einer Bettdecke ist die fachmännische Beratung unerlässlich, denn neben dem Kissen oder der Matraze kann auch eine falsch gewählte Decke Schlafstörungen, zum Beispiel wegen Überhitzung, verursachen.

Verschiedenen Arten von Bettdecken: Das einfache Oberbett besitzt im Gegesatz zur Steppdecke und der Duett-Decke keine Kammern. Foto: www.bettenhaus-shop.de
Verschiedenen Arten von Bettdecken: Das einfache Oberbett besitzt im Gegesatz zur Steppdecke und der Duett-Decke keine Kammern. Foto: www.bettenhaus-shop.de

Welche Bettdecke passt zu welcher Jahreszeit?

Die Bettdecke für den Winter
Baumwolle, Bambus und Edelhaare (Kaschmir, Kamel) sind besondere Füllmaterialien. Auf Grund ihrer Eigenschaft – der Temperaturregulierung – eignen sie sich nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter bestens als Füllmaterial. In der kalten Jahreszeit speichern sie die Wärme in der Decke und geben sie nach Bedarf an den Körper ab.
Ebenso empfehlenswert ist eine Decke mit Feder- oder Daunenfüllung. Die Federn und Daunen können sehr gut Wärme isolieren, sodass ein warmer Schlaf garantiert wird. Daunen sind im Gegensatz zu Federn leichter und damit als Füllmaterial qualitativ hochwertiger und kostbarer. Dieser elementare Unterschied macht sich vor allem im Preis bemerkbar – eine daunenbefüllte Decke ist um einiges teurer als eine Decke mit Federfüllung.

Die Bettdecke für den Sommer
Damit die warmen Nächte im Sommer nicht zur schwitzenden Qual werden, kommt es auf die richtige Füllung der Decke an. Leicht und kühl wirkend sollte die Decke bzw. ihre Füllung im Sommer sein. Wildseide bietet sich als Füllung für eine Sommerdecke bestens an. Die Faser ist leicht und wenig wärmeisolierend. Ebenso gut eignen sich Baumwoll-, Bambus oder Edelhaarfüllungen. Diese Materialien haben den Vorteil, dass sie die Temperatur regeln und große Mengen an Feuchtigkeit aufnehmen können. Das bedeutet: In der Nacht kommt es nicht zur Überhitzung.

Die Bettdecke für das ganze Jahr
Eine praktische Alternative für das ganze Jahr ist die Vierjahreszeiten- oder Duettdecke. Die Duettdecke verfügt über zwei Lagen, die bei Bedarf zusammengeknöpft oder wieder getrennt werden können. Die eine Decke ist sehr dünn, also für warme Sommernächte bestens geeignet, die andere ist dicker und perfekt für den Herbst und das Frühjahr – beide zusammengeknöpft wärmen sie wunderbar im Winter. Der Nachteil einer Duettdecke ist das Gewicht, da sich zwischen jeder einzelnen Decke zusätzlicher Bezugsstoff befindet. Duettdecken gibt es mit fast allen Füllmaterialien; es empfiehlt sich aber eine Daunenfüllung, um das Gewicht so gering wie möglich zu halten.

Text: Sebastian Kagerer & Elena Recke