Brennholz: wohlige Wärme im Winter

Brennholz: Wir haben Tipps zum Kauf und Lagern, dazu zeigen wir schöne Accessoires. Erst die wohlige Wärme aus einem Kamin macht es doch an Wintertagen richtig heimelig, das Flackern des Feuers sorgt für Entspannung. Das geht aber nur mit dem richtigen Brennholz.
Brennholz: wohlige Wärme im Winter
In diesem Artikel
So heizt Brennholz am besten ein
Die wichtigsten Brennholz-Arten
Tipps zur Brennholzbestellung

Gerade im Winter wird in den Kleinanzeigen und auch im Internet viel Brennholz angeboten. Ob es sich dabei um einen klein gesägten Kleiderschrank oder um fachmännisch aufbereitetes Feuerholz handelt, lässt sich am Telefon schnell klären. Fragen Sie auch, um welche Baumart es sich handelt, welchen Feuchtegehalt das Brennholz hat und in welcher Form es geliefert wird.

Brennholz verbrennt je nach verwendeter Holzart unterschiedlich schnell, schmeißt Funken um sich oder hat schöne Flammenfarben. Auch die Heizwerte variieren von Brennholz zu Brennholz, was Sie bei der Auswahl vom Brennholz unbedingt beachten sollten!

Draußen lagert Brennholz unter einem Überdach, im Haus in stylischen Körben, Regalen oder Brennholz-Wagen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Brennholz-Taschen unten und teilweise auch seitlich geschlossen sind, damit nichts heraus rieselt. Sollen Brennholz-Taschen auf empfindlichen Böden stehen, müssen die Taschen einen weichen Boden oder weiche Füße haben.

Kleiner Tipp: Denken Sie daran, rechtzeitig neues Brennholz von draußen zu holen, damit Sie für den Abend gerüstet sind und nicht im Dunkeln durch den Garten stapfen müssen.

So heizt Brennholz am besten ein

Gespaltenes Brennholz entzündet sich generell schneller als runde, unbehandelte Stücke. Brennholz muss in jedem Fall trocken und gut abgelagert sein, sonst wird der Kamin zur rauchenden Dreckschleuder und die Scheiben vor dem Kamin sowie Schornsteine verrußen. Außerdem wird bei nassem Brennholz viel Energie zum Verkochen des Wassers gebraucht, die dann einfach durch den Schornstein geht.

Brennholz: wohlige Wärme im Winter
Wer sein Brennholz stilvoll entzünden will, umwickelt Kiefernzapfen mit einem Docht und taucht sie in Eierbecher mit etwas flüssigem Wachs darin. Foto: T. Heß

Die wichtigsten Brennholz-Arten

Bei den Holzarten wird zwischen Hart- und Weichhölzern unterschieden. Zu den Harthölzern gehören Buche, Eiche, Esche, Ahorn und Kirsche. Sie brennen schwer an, dafür aber lange. Weichhölzer bringen den Kamin schneller auf Betriebstemperatur, verbrennen dafür aber auch rascher. Zu ihnen gehören: Linde, Erle, Weide und die Nadelhölzer Fichte, Kiefer, Lärche, Douglasie und Weißtanne.

Die beiden Holzgruppen zu unterscheiden ist einfach: Ein trockenes Stück Weichholz lässt sich im Gegensatz zum Hartholz mit dem Fingernagel eindrücken. Zudem ist Hartholz schwerer als Weichholz und harzt nicht.

Eichenholz hält lange vor, enthält aber viel Gerbsäure und kann beim Verbrennen eigenartig riechen. Einen angenehmen Geruch verbreitet dagegen Brennholz aus Birke, das voll mit ätherischen Ölen steckt, die beim Verbrennen angenehm riechen und oft für bläuliche Flammen sorgen. Sehr schön für Kamine und Öfen, bei denen man die Flamme sieht.

Heiße Tipps fürs Brennholz

  1. Weichhölzer brennen leichter an und bringen den Kamin schnell auf Betriebstemperatur. Harthölzer brennen langsam an, dafür länger.
  2. Brennholz muss trocken sein. Gespaltenes Holz trocknet schneller und kann meist schon im Winter nach dem Einschlag verfeuert werden.
  3. Nadelhölzer wegen der Harze nicht im offenen Kamin verfeuern.
  4. Händler von Brennholz finden Sie deutschlandweit unter www.brennholz-deutschland.de

Nadelholz wie Fichte, Tanne oder Kiefer ist als Brennholz preiswert und verbrennt sehr schnell. So ein Brennholz liefert zwar schnell eine hohe Wärme, diese hält aber nicht lange. Kachelöfen können diese Wärme speichern, für sie ist Nadelholz daher okay. Nadelholz enthält außerdem viel Harz und verbrennt daher mit lautem Knistern, das aber auch für reichlich Funkenflug sorgt. Das gilt besonders für Fichtenholz, das förmlich Glut verspritzt und für offene Kamine daher nicht geeignet ist.

Tipps zur Brennholzbestellung

Vor der Bestellung gilt es, Holzbedarf und Platz fürs Lagern abzuschätzen. Die gängige Maßeinheit für Brennholz ist der Schüttraummeter. Das entspricht der Menge an 33 Zentimeter langen Holzscheiten, die in eine quadratische Box mit einem Meter Kantenlänge passen, wenn sie geschüttet werden. Werden die Scheite gestapelt, brauchen sie weniger Platz. Holzhändler sprechen dann vom Raummeter.

Wenn der Kamin nur für den gelegentlichen, gemütlichen Rotwein-Abend angefeuert wird, reichen zwei bis vier Schüttraummeter pro Heizsaison völlig aus.
Um das gesamte Haus einen Winter lang mit einer Holzfeueranlage zu heizen, sollte man 15 bis 20 Schüttraummeter kalkulieren.
Wenn das Holz geliefert wird, sollten Sie sich die Scheite genau anschauen. Sind sie voller Erde oder gar verschimmelt, geben Sie sie dem Händler am besten gleich wieder mit.

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