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Matratzen: Hier liegen Sie richtig!

Schlaflose Nächte und unruhige Träume? Die falsche Matratze kann schuld daran sein. Aber welche Matratzen sind am besten für gesunden Schlaf? Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Kauf von Matratzen achten sollten und stellen verschiedene Typen von Matratzen vor.

Matratzen: für gesunden Schlaf

Wie man sich bettet, so liegt man. Dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr: Ruhen wir auf den richtigen Matratzen, regeneriert sich unser Körper über Nacht und wir sind fit für den Tag. Zweifelsfrei: Matratzen beeinflussen unser körperliches Befinden und mit den richtigen Matratzen können Körperleiden, wie zum Beispiel Rückenschmerzen, Verspannungen und Kopfschmerzen, aber auch Schlafstörungen, vermieden werden.

Matratzen beeinflussen unseren Schlaf und somit unser körperliches Befinden maßgeblich. Foto: www.ikea.de

Matratzen: Tipps für den Kauf

Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. Da darf bei der Wahl unserer Matratzen gute Beratung, Qualität und Probeliegen nicht zu kurz kommen. Abhängig von Körperform, Größe und Gewicht, Alter, Gesundheitszustand, Lebens- und Schlafgewohnheiten sollten Matratzen individuell gewählt werden.

Kaufen Sie Ihre Matratzen beim Fachhändler und lassen Sie sich umfassend beraten.

Bei der Vielfalt an Matratzen sollte man nicht nur probeliegen, sondern unbedingt probeschlafen. Gute Fachgeschäfte liefern Matratzen bis in Ihr Schlafzimmer und nehmen sie auch nach Wochen noch zurück, wenn sich herausstellt, dass Sie auf dieser Matratze keinen erholsamen Schlaf finden.

Nicht am falschen Ende sparen: Beim Kauf von Matratzen sollte besonderer Wert auf Qualität gelegt werden – auch wenn diese etwas mehr kostet. Bedenken Sie: Gute Matratzen verbessern das körpeliche Wohlbefinden und halten immerhin bis zu zehn Jahre. In Matratzen investieren lohnt sich also!

Matratzen mit abnehmbaren, waschbaren Bezüge sind nicht nur aus hygienischen Gründen empfehlenswert: Bei regelmäßiger Reinigung können sie Allergien vorbeugen oder eindämmen.

Matratzen: Welche passt zu mir?

Matratzen & Körpergewicht: Menschen, die nicht so viel wiegen und keine Rückenprobleme haben, brauchen besonders anpassungsfähige und weiche Matratzen, vor allem im Becken- und Schulterbereich. Schwere Personen hingegen brauchen eine starke Stützwirkung im Beckenbereich, um einen “Hängematteneffekt” zu vermeiden.
Speziell für Frauen gilt: Vorübergehende Gewichtszunahme, beispielsweise in der Schwangerschaft, sollten Matratzen aushalten und sich nicht deformieren.

Matratzen & Gesundheitszustand, Lebensgewohnheiten und Alter: Mit den Jahren verändert sich der Körper. Da sollten auch die Matratzen mitwachsen und sich der Körperhaltung anpassen. Wichtig also: Wählen Sie Matratzen abhängig von Ihrem Alter!
Schläfer, die an Knochen- oder Muskelkrankheiten leiden, sollten auf orthopädischen Matratzen ruhen, denn diese Matratzen können helfen, das Leiden zu lindern.
Neben Alter und Gesundheit darf bei der Wahl der Matratzen die Lebensgewohnheit nicht außer Acht gelassen werden, da Matratzen je nach Berufstätigkeit und täglicher Belastung Körperfehlhaltungen ausgleichen können.

Matratzen & Schlafgewohnheiten: Rücken- und Bauchschläfer brauchen Matratzen, die die Wirbelsäule in einer natürlichen Haltung belassen. Hier gibt es Matratzen mit unterschiedlichen Zonen, die den schlafenden Körper optimal ausbalancieren. Ein Tipp für Seitenlieger: Schulter und Becken sollten sich in Matratzen eindrücken, damit die Wirbelsäule gerade bleibt.

Bei der Wahl der richtigen Matratze, spielen Körpergewicht, Alter, Gesundheitszustand, Lebens- und Schlafgewohnheiten eine Rolle. Foto: www.ikea.de

Matratzen-ABC

Härtegrad: Der Härtegrad gibt an, wie sehr eine Matratze unter dem Körpergewicht nachgibt und wie hoch folglich die Stützkraft für den Körper ist. Es ist wichtig, ihn zu beachten, damit man weder zu tief einsinkt noch steif aufliegt. Angegeben wird der Härtegrad in weich, mittel und hart. Allerdings sind diese Parameter nicht genormt, was bedeutet, dass der Härtegrad abhängig von Matratze und Händler unterschiedlich ist. Als grobe Richtlinie gilt, dass weiche Matratzen für Menschen mit einem Körpergewicht von bis zu 60 Kilogramm geeignet sind und harte Matratzen für Menschen mit über 80 Kilogramm. Wer sich dazwischen bewegt, sollte eine Matratze mit mittlerem Härtegrad wählen.

Luftzirkulation: Ein Mensch verliert etwa einen halben Liter Schweiß pro Nacht, im Sommer sogar mehr, der an die Schlafunterlage abgegeben wird. Bei Matratzen mit hoher Luftzirkulation kann die Feuchtigkeit leichter entweichen, weil sie besser belüftet sind. Die Matratze fühlt sich etwas kühler an; Schimmel- und Bakterienbefall treten seltener auf.

Punktelastizität: Die Punktelastizität gibt an, wie sehr eine Matratze nachgibt, wenn man nur einen Punkt eindrückt. Im Gegensatz zur punktelastischen gibt eine flächenelastische Matratze mehr nach und ein für die Körperhaltung ungesunder “Hängematteneffekt” entsteht. Empfehlenswert sind daher Matratzen mit hoher Punktelastizität, da sie den gesamten Körper besser ausbalancieren und stützen.

Raumgewicht: Das Raumgewicht bezieht sich auf Schaumstoff- und Latexmatratzen und gibt das Gewicht je Kubikmeter Rohmasse an. Je höher das Raumgewicht ist, desto höher ist auch die Punktelastizität und somit der Liegekomfort.