Raumteiler: geteilter Raum ist doppelter Raum

Mit ihnen lassen sich Räume prima gestalten und aufteilen: Raumteiler. Ob mit einem Paravent, einer Trennwand, einem Vorhang oder Regal, Raumteiler sorgen für behagliche Wohnzonen und verschönern das gesamte Raumbild. Wir zeigen, wie vielseitig Raumteiler sein können.
Kleiderständer "Hang up" als Raumteiler von Jan Kutz

Dieser Kleiderständer dient zugleich als praktischer Raumteiler. "Hang up" von Jan Kutz über www.milanari.com.

In diesem Artikel
Mit Raumteiler doppelten Raum schaffen
Raumteiler schaffen Gemütlichkeit
Regale als Raumteiler
Trennwand als Raumteiler
Garderobe als Raumteiler
Raumteiler zum Aufhängen
Der Paravent

Mit Raumteiler doppelten Raum schaffen

Ein Raumteiler macht den Raum nicht kleiner, sondern verdoppelt ihn, denn durch die verschiedenen Wohnzonen wird das Raumbild abwechslungsreicher und wirkt wohnlicher. Wie gut, dass es den Raumteiler in vielen verschiedenen Ausführungen gibt. So kann jeder einen passenden Raumteiler finden. Wir zeigen, wie unterschiedlich Raumteiler sein können und wo es sie gibt.

Raumteiler schaffen Gemütlichkeit

Besonders große Räume lassen sich mit einem Raumteiler in gemütliche Bereiche teilen – zum Beispiel kann damit die Essecke vom Wohnbereich oder der Arbeitsplatz von der Wohnecke separiert werden. Ein Raumteiler zaubert als Sichtschutz auch ein intimes Umkleideplätzchen im Schlafzimmer oder Gästezimmer.

Regale als Raumteiler

Besonders geeignet als Raumteiler sind Regale, die von beiden Seiten zugänglich ist. Auch Sideboards trennen verschiedene Wohnbereiche gut voneinander ab und sorgen für ein harmonisches Raumbild. Dabei geben diese Raumteiler praktischen Stauraum und Ausstellfläche.

Regal "Stockholm" aus Holz als Raumteiler von Maison du Monde

Regale sind Sichtschutz und bieten praktischen Stauraum. Regal "Stockholm" aus massivem Sheeshamholz, www.maisonsdumonde.com

Trennwand als Raumteiler

Bei Trennwänden als Raumteiler ist die Größe und Höhe des Raumes wichtig, da diese Raumteiler feste Wände sind. Sie können in kleinen Räumen schnell wuchtig wirken und Tageslicht nehmen. Dem entgegen wirken Raumteiler in hellen Farben, mit lichtdurchlässiger Struktur wie Rattan oder aus transparentem Materialien wie Milchglas.

Garderobe als Raumteiler

Mobile Garderoben machen große Flure wohnlicher, können aber auch in anderen Räumen prima als Raumteiler eingesetzt werden. Beispielsweise schirmen sie im Schlafzimmer die Sicht auf das Bett ab.

Raumteiler zum Aufhängen

Weitere Varianten der Raumteiler sind Elemente zum Aufhängen. Hier ist die Auswahl groß: Vorhänge jeder Art, Stoffbahnen zum Schieben, Bambus-Rollos oder Kunststoff-Fliesen zum Einhängen werden zum dekorativen Raumteiler. Besonders angesagt sind licht- und blickdurchlässige Raumteiler, die aus einzelnen Elementen bestehen, die aneinander gehängt werden,  individuell gestaltet werden können, in erster Linie aber für optische Reize und nicht als Sichtschutz dienen.

Gardine "Aina" von Ikea als Raumteiler

Mit Vorhängen schafft man im Handumdrehen einen separaten Bereich im Raum. Clever: Eine zarte Gardine, die Tageslicht durchlässt und eine zweite schwere Gardine, die den Bereich optisch komplett von der Umgebung trennt. Vorhang "Aina" von Ikea.

Der Paravent

Der Paravent, auch “Spanische Wand” genannt, ist als Raumteiler sehr beliebt. Er besteht aus mindestens drei  Elementen, die durch Scharniere miteinander verbunden sind. Die Vorzüge liegen auf der Hand: Dieser Raumteiler kann leicht aufgestellt werden, ist mobil und sieht zugleich sehr dekorativ aus. Modelle und Tipps zum Aufstellen von Paravents.