Innere Werte Schlafenszeit

Immer häufiger ist die ersehnte Nachtruhe gestört, mittlerweile klagt fast jeder dritte Deutsche über mehr oder weniger schwere Einschlaf- und Durchschlafprobleme. Das richtige Bett hilft, diese zu lindern oder gar zu beheben. Das Bett sollte mit einer möglichst hochwertigen Matratze ausgestattet sein, die punktelastisch ist, um eine gute Druckverteilung zu gewährleisten. Die Wirbelsäule muss so abgestützt werden, dass sie ihre natürliche S-Form behält. Nur so können sich die Bandscheiben von den täglichen Belastungen erholen. Egal, ob Schaumstoff-, Federkern- oder Latexmatratze, entscheidend ist der Liegekomfort. Lassen Sie sich also viel Zeit beim Probeliegen.
Faustregel Nummer zwei: Keine falsche Sparsamkeit beim Kauf, denn die Matratze ist hauptverantwortlich für eine entspannte Körperhaltung während des Schlafes. Sie muss außerdem Feuchtigkeit aufnehmen und nach außen abgeben können, der Bezug waschbar sein. Wichtig: Auch die beste Matratze sollte nach maximal zehn Jahren ausgetauscht werden.
Die Elastizität der Liegefläche wird durch Federsysteme (Lattenrost, Metallgewebe oder Kunststoffelemente) unterstützt. Diese sollten „unterschiedliche Liegezonen mit feinstufigen Übergängen haben, die an die Körperkontur und das Gewicht des Schlafenden angepasst werden können. Die Federtiefe muss mindestens 40 mm betragen, der Spitzenwert liegt bei 140 mm“, so Alex Borghorst, Geschäftsführer der Bettenmarke Traum Station.
Natürlich muss auch der Bettrahmen selbst einige Bedingungen erfüllen: Eine ausreichende Rahmenstärke von mindestens 25 mm sorgt für die nötige Stabilität, Verbindungsbeschläge zum Nachziehen garantieren eine langfristige Winkelsteifigkeit. Doppelbetten sollten über eine freitragende Mittelstrebe verfügen, sodass weder Unterfederung noch Matratze durchhängen. Ist das Bett breiter als 140 cm, sind zwei Lattenroste (oder alternative Unterfederungen) und zwei individuell angepasste Matratzen sinnvoll. Immer beliebter und längst nicht mehr nur von Senioren oder Kranken favorisiert, werden verstellbare Lattenroste, um im Bett zu lesen oder fernzusehen. Fragen Sie nach geeigneten Matratzen, nicht alle Typen sind ausreichend flexibel.
Grundsätzlich gilt: No-Name-Produkte und Billigangebote meiden. Ines Chicherio, Marketingfachfrau bei Swissflex, erklärt die Vorteile von Markenprodukten: „Markenhersteller investieren in Forschung, Entwicklung und Erprobung von neuen Produkten. Daraus ergibt sich zwangsläufig ein technologischer Vorsprung und mehr Sicherheit in Bezug auf die Produktreife. Markenbetten garantieren Qualität, das heißt: Komfort, gute Verarbeitung und Langlebigkeit.“

Bettsysteme: Ein Blick durchs Schlüsselloch

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