Gesund schlafen Weitere Tipps

aufmacher
Damit Ihr Schlafzimmer Ruhe, Wärme und Geborgenheit ausstrahlt und Sie sich perfekt entspannen und erholen können, kommt es auf verschiedene Faktoren an. Achten Sie bei der Wahl des Betts nicht nur auf die Optik, schließlich verbringen Sie rund ein Drittel des Lebens darin. Sorgen Sie für ein optimales Raumklima und eine natürliche Umgebung, gesunder Schlaf ist Ihnen dann sicher.
Je hektischer unser Alltag, desto wichtiger ist es, im Schlaf frische Energie zu tanken und dem Körper die verdiente Erholung zu geben. Das A und O ist ein ergonomisch vorbildliches Bettsystem mit einer genau abgestimmten hochwertigen Matratze. Das System sollte nachts die Wirbelsäule angemessen lagern und abstützen - je nach Ihren individuellen Bedürfnissen.

Angepasste Ergonomie heißt, dass sich die Matratze dem Körper anpasst und nicht umgekehrt. Da jeder Mensch einzigartig ist, gibt es keine Matratze, die für alle Menschen gleichermaßen passt. Somit besitzt die individuelle Anpassung des Bettsystems einen sehr hohen Stellenwert.

Das Bettsystem: Dem Bettrahmen kommt besondere Bedeutung zu. Er sollte aus massivem Vollholz, metallfrei und mit natürlicher und offenporiger Oberfläche gestaltet sein. Eine Betthöhe von über 40 cm ist ideal, da Sie dadurch einerseits oberhalb der sogenannten "Staubzone" liegen und andererseits die kalte Luft unterhalb Ihres Körpers liegt.

Der Unterbau: Der Einlegerahmen und die Federelemente sind das Herzstück der Bettsysteme und die Basis für Ihren gesunden Schlaf. Von ihnen hängt es ab, ob auch die Matratze ihre besten Eigenschaften zur Wirkung bringen kann. Das Federelement sorgt für die nötige Durchlüftung der Matratze und übernimmt die ergonomische Anpassung.

Die Matratze: Der Leitspruch "reine Natur" hat auch hier Vorrang. Damit ist die Matratze atmungsaktiv und in der Lage, Wasserdampf zu binden und kann außerdem Schweiß und Schlackenstoffe, die der Körper abgibt, aufnehmen und neutralisieren. Durch die Verwendung ausschließlich natürlicher Materialien isoliert die Matratze von unten gegen Kälte und verhindert im Sommer das Schwitzen.

Die Pflege: Nach dem Aufstehen sollten Sie die Matratze nicht sofort mit einer Tagesdecke zudecken, damit sie von oben und unten belüftet werden kann. Nach spätestens 10 Jahren ist es Zeit für einen Wechsel. Während dieser Zeit hat die Matratze bis zu 3.000 Liter Schweiß, angereichert mit Salzen, Giften und Schlacken aufgenommen und teilweise wieder abgegeben.

Schaffen Sie sich einen Raum, in dem Sie tatsächlich abschalten können und der frei von täglichen Belastungen ist. Achten Sie auf die Materalien im Raum. Die einfachste Lösung lautet "reine Natur", das heißt metallfrei, chemiefrei und stromfrei sollte das Schlafzimmer sein.

Lärm ist eine von vielen Ursachen für Schlafstörungen. Der Mensch hört unter normalen Umständen die Frequenzen zwischen 16 Hz und 20 Hz. Schon 30 dB (wie Flüstern, tropfender Wasserhahn) können zu Schlafstörungen führen. Wählen Sie deshalb ein lärmfreies Zimmer und ergreifen Sie, wenn notwendig, Lärmschutzmaßnahmen (z.B. Schallschutzfenster).

Strahlungen: Tatsächlich haben die Strahlungsbereiche der Erde einen gewissen Einfluss auf uns. Das eigentliche Problem sind aber nicht die Strahlen, sondern ihre Verdichtung und das Zustandekommen unglücklicher Kreuzungen, z.B. wenn eine Wasserader genau unter Ihrem Bett verläuft. Das kann Ihnen nicht nur durchaus den Schlaf rauben, sondern sogar zu Krankheiten führen. Wertvolle Hilfe kann ein seriöser Baubiologe bieten.

Materialien: Ebenso können Metalle, z.B. eiserne Bettgestelle, umlaufende Metallrahmen, Federkernmatratzen u.ä., Ursache von Schlafstörungen sein. Denn Metalle im Bett oder Federkernmatratzen können über ihren ferromagnetischen Metallanteil in den Drahtgittern und den dazwischenliegenden Spiralfedern zu statischen Magnetfeldern im Körperbereich und zu Verzerrungen des für uns so wichtigen Erdmagnetfeldes führen und sind praktisch nicht abzuschirmen. Der Trend zu Vollholzbetten und metallfreien Naturmatratzen ist daher neben dem Sympathiewert auch technisch wohl begründet.

Raumklima: Auch "Wohngifte" wie Formaldehyd (in Spanplatten, im Tabakrauch), toxische Lacke und Farben, radonhältige Gipskartonplatten, synthetische Leime, asbesthaltige Verkleidungen, synthetische Schaumstoffe, Kunstfaserteppiche etc. belasten das Schlafumfeld. Sorgen Sie für ausreichende, regelmäßige Lüftung, eliminieren Sie die Schadstoffquellen und ersetzen Sie diese durch natürlich Materialien.
Voraussetzung für einen gesunden Schlaf ist eine ausreichende Belüftung. Ob Sie ein eher kaltes oder warmes Schlafzimmer bevorzugen, hängt von den individuellen Schlafgewohnheiten ab. Eine Zimmertemperatur zwischen 18 bis 20°C ist jedoch empfehlenswert.

topateam
TopaTeam-Schreiner und -Tischler bieten fachkundige Beratung für optimale Raumgestaltung. Das Angebot reicht von der Maßanfertigung bis zur Beratung, wie Sie Designermöbel von verschiedener Herstellern optimal kombinieren. Weitere Informationen finden Sie unter:

www.topateam.de