Direkt zum Inhalt
Arbeitsplatte: Holz

Arbeitsplatten aus Holz sehen einfach immer gut aus und machen die Küche gemütlich! Das natürliche Produkt ist allerdings nicht günstig, und bei der täglichen Küchenarbeit ist Achtsamkeit geboten.



Kommt man aus Versehen mit dem Messer auf die Holz-Arbeitsplatte, hinterlässt das schnell Spuren, die mühsam oder gar nicht zu beseitigen sind. Die verursachten Rillen sind außerdem beliebte Orte für unerwünschte Gäste: Bakterien!



Ebenso ist Holz nur bedingt hitzebeständig. Stellt man einen heißen Topf auf die Arbeitsplatte, bleiben unschöne Flecken im Holz zurück.



Besondere Aufmerksamkeit bedarf das Waschbecken, das in eine Holz-Arbeitsplatte eingelassen ist. Die Kanten müssen gut versiegelt sein, ansonsten kommt Wasser auf die Arbeitsfläche und das Holz quillt.



: Mit einer guten Pflege und Reinigung kann man eine Arbeitsplatte aus Holz gut im Griff haben. Am besten schützende Öle und Lacke auftragen! Das macht die Pflege der Küchenarbeitsplatte zwar etwas mühsam und aufwändig, dafür hat man hinterher aber eine wunderschöne und gemütliche Küche mit Holz!

Arbeitsplatte: Edelstahl

Edelstahl lässt sich ohne weiteres in jedes Küchenumfeld integrieren, ist zeitlos und leicht zu reinigen. Heiße Töpfe können auf die Küchenarbeitsplatte gestellt werden, ohne dass die Hitze dem Material schadet. Allerdings können Kratzer in die Edelstahl-Oberfläche kommen, und Fingerabdrücke sind auf der Fläche immer gut zu sehen.



Ein Vorteil einer Arbeitsplatte aus Edelstahl: Spülbecken, die ebenfalls aus Edelstahl bestehen, können eingeschweißt werden, so dass keine Übergänge und Kanten entstehen, in denen sich Schmutz festsetzten kann.



Bei Arbeitsplatten aus Edelstahl keine scharfen Reiniger benutzen, die Chlor oder Salzsäure enthalten! Neben Schwamm und Lappen kann auch Stahlwolle benutzt werden, um hartnäckige Flecken zu entfernen. Diese sollte allerdings aus rostfreiem Edelmetall bestehen. Wer auf Nummer sicher gehen will, verwendet spezielle Reinigungsmittel für Edelstahl. Der Kontakt mit rostenden Eisenteilen sollte bei einer Edelstahl-Küche eher gemieden werden.

Arbeitsplatte: Granit

Arbeitsplatten aus Granit bekommt man im Küchenfachhandel oder kann sie beim Steinmetz maßanfertigen lassen. Letzteres ist natürlich um einiges teurer. Mit einem Preis von 100 bis 300 Euro pro laufendem Meter muss man rechnen. Dafür hat man eine individuelle Arbeitsplatte ganz nach dem eigenen Geschmack.



Granit ist sehr hitzebeständig und schnittfest. Ebenso wie bei der Arbeitsplatte aus Edelstahl, können Waschbecken und Kochfeld so eingelassen werden, dass keine Kanten entstehen, die beim Spülen stören, oder in denen sich Schmutz und Bakterien absetzen.



: Auf einer Arbeitsplatte aus Granit bleiben schnell Flecken zurück, wenn man beispielsweise Rotwein oder Ölflecken nicht sofort wegwischt. Um das zu verhindern, die Arbeitsplatte am Besten ein bis zweimal im Jahr imprägnieren.

Arbeitsplatte: Marmor

Marmor ist als Arbeitsplatte in der Küche sehr beliebt. Im Vergleich zu Granit ist Marmor allerdings deutlich weicher und somit anfälliger für Kratzer. Genauso verhält es sich mit Flüssigkeiten, diese werden schnell aufgesaugt und hinterlassen unschöne Flecken. Eine Arbeitsplatte aus Marmor hält wiederum hohen Temperaturen sehr gut stand.



Arbeitsplatten aus Naturstein sollten regelmäßig imprägniert werden. Bei Reinigungsmittel darauf achten, dass diese in den Marmor oder auch ins Granit eindringen und eine Schutzschicht bilden. Bei Pflegeprodukten für Naturstein am besten den Fachverkäufer um Rat fragen, da unterschiedliche Gesteine und Oberflächen auch unterschiedliche Pflege benötigen.

Arbeitsplatte: Kunststoff

Günstig, pflegeleicht und strapazierfähig: Arbeitsplatte aus Kunststoff sind deswegen auch am häufigsten in modernen Küchen zu finden. Sie sind mit Laminat überzogen und in vielen verschiedenen Farben erhältlich.



Bei beschichteten Arbeitsplatten ist zu beachten, dass es hier große Unterschiede in der Qualität gibt, die an der Beschichtung der Platten erkennbar ist. Grundsätzlich gilt: Je dicker desto strapazierfähiger. Bei einer günstigen Kunststoff-Arbeitsplatte ist die Beschichtung wenige Millimeter dünn und damit sehr anfällig für Schnittspuren. In den Kerben sammeln sich schnell Schmutz und Bakterien.



Achtung bei Hitze: Eine Arbeitsplatte aus Kunststoff hält nur für kurze Zeit höheren Temperaturen stand.

Arbeitsplatte: Fliesen

Eine Arbeitsplatte aus Fliesen ist eine prima Alternative zu massivem Stein. Hier wird die Arbeitsplatte einfach gefliest - und dank der riesigen Auswahl an Fliesen bleiben fast keine Wünsche offen.



Steinfliesen sind in der Regel hitzbeständig und schnittfest. Einziges Manko: Die Fugen erschweren die Reinigung der Arbeitsplatte und oft bilden sich unschöne Verfärbungen. Gegen diese Verfärbungen bieten aber viele Hersteller spezielle Reiniger an.

Arbeitsplatte: Beton

Beton ist ein sehr puristisches Material von sehr hoher Stabilität. Arbeitsplatten aus Beton sind extrem hitze- und kratzbeständig. Die Flächen werden gegossen, so können spezielle Formen und integrierte Spülen realisiert werden.



Die Farbe von Beton ändert sich im Laufe der Zeit - was optisch sehr reizvoll sein kann. Ist eine Verfärbung aber nicht gewünscht, muss die Arbeitsplatte versiegelt werden.



: Wer den typisch grauen Beton-Farbton nicht mag, aber auf seine Qualitäten micht verzichten möchte, kann die Arbeitsplatte mit Farbpigmenten, Naturkieseln oder Glasgranulaten versetzen lassen. So bildet sich ein individuelles Farbmuster.

Arbeitsplatte: Keramik

Keramik ist leichter als Aluminium und robuster als viele Natursteine, was den Werkstoff sehr beliebt macht. Heiße Töpfe können ohne Bedenken auf der Arbeitsplatte abgestellt werden, ohne dass Schäden und Spuren entstehen.



Keramik ist außerdem ohne Einschränkungen für Lebensmittel geeignet: Es werden keine gelösten Stoffe abgegeben, Schimmel und Bakterien können sich nicht entwickeln. Gegen Flecken kommt man mit handelsüblichen Reinigungsmitteln wunderbar an.



Großes Plus einer Arbeitsplatte aus Keramik: Das Material ist ein Naturprodukt, das aus dem selben Rohstoff wie Porzellan hergestellt wird. Es belastet nicht die Umwelt und kann zur Entsorgung einfach gemahlen und für andere Produktionsprozesse verwendet werden.

Küchenarbeitsplatte: Glas

Küchen mit einer Arbeitsplatte aus Glas wirken modern und extravagant. Darüber hinaus punktet die Glasplatte auch mit Hygiene, Hitzebeständigkeit und leichter Pflege. Diese Arbeitsplatte ist homogen und glatt, so dass Bakterien kaum Chancen haben sich festzusetzen. Hohe Temperaturen können der Glas-Platte auch nichts anhaben, bis 400°C hält die Platte alles aus.



: Die Glasplatte kann einfach mit Wasser und Spülmittel oder Glasreiniger gereinigt werden. Scharfe silikon- und säurehaltige Reinigungsmittel vermeiden!

Küchenarbeitsplatte: Cristalite

Küchenplatten aus dem Mineralwerkstoff Cristalite lassen fast keine Wünsche offen: Sie sind hygienisch, robust, besitzen eine porenlose Oberfläche und sind dadurch besonders pflegeleicht. Außerdem sehen Arbeitsflächen aus Cristalite besonders edel aus. Das Material ist extrem hart, so dass auch starke Beanspruchungen keine Spuren hinterlassen. Es kann sogar darauf geschnitten werden.



Spritzer und Flecken sind mit einem Wisch entfernt, und auch Bakterien haben keine Chance, sich auf diesem Material einzunisten.



Wem viel Arbeitsfläche zu Verfügung steht, für den ist Cristalite die richtige Wahl. Aus dem Material können extra große Flächen hergestellt werden.

Küchenarbeitsplatte: Corian

Corian ist ein neuartiges Material aus Acryl und Aluminiumhydroxid. Es ist hart und massiv, lässt sich je nach Wunsch verformen. Corian kann man mit fast allen bekannten Materialien wie Edelstahl, Holz oder Glas kombinieren.



Im Gegensatz zu vielen anderen Materialien lassen sich bei Corian kleine Gebrauchsspuren durch leichtes Schleifen und Polieren sehr einfach beseitigen.



In der Pflege ist Corian anspruchslos: Für die tägliche Reinigung reichen warmes Wasser, ein weiches Tuch und ein bisschen Scheuermilch. Für stärkere Flecken, wie beispielsweise solche vom Rotwein, nimmt man am besten einen Kunststoffschwamm.