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Kerzen: stimmungsvoll in die dunkle Jahreszeit

In der stimmungsvollen Jahreszeit dürfen Kerzen nicht fehlen. Wir sagen, welche Kerzen im Trend liegen und geben Tipps zu Deko, Qualität und Sicherheit.

Obwohl Kerzen das ganze Jahr über beliebt sind und bei festlichen Tafeln oder auf Geburtstagskuchen nicht fehlen dürfen, herrscht im Herbst Hauptsaison. Wenn die Tage kürzer werden, freuen wir uns auf gemütliche Sofa-Abende bei Kerzenschein. Kaum eine andere Lichtquelle schafft eine so entspannende und gemütliche Atmosphäre wie Kerzen.

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Welche Kerzen liegen jetzt im Trend?

Form und Farbe spielen bei Kerzen eine Rolle, wobei die Natur die Farbe mit ihrer herbstlichen Stimmung vorgibt. Dazu gehören Bordeaux-Rot, Honig- und Sonnenblumengelb, Kastanienbraun, Moosgrün, Pflaumenblau und alle Beerentöne von Brombeere bis Holunder. Bei der Zusammenstellung von Kerzen sehen Ton-in-Ton-Varianten oder Kombinationen mit Kontrastfarben besonders schön aus. Im Trend sind auch oberflächenveredelte bzw. lackierte Kerzen in metallisch glänzendem Gold, Bronze, Kupfer, Perle oder Silber sowie verschiedene Grautöne.

Zarte Rosétöne: Kerzen in femininen Farben liegen im Trend.

Klassische weiße oder champagnerfarbene Kerzen sind elegant und eine schöne Dekoration auf jeder klassischen Tafel. Zudem sind durchgefärbte und farbige (nur in Farbe getauchte) Stumpenkerzen in verschiedenen Größen angesagt.

Tipp: Es gibt zwar Kerzenanzünder – am stilvollsten sind und bleiben aber Streichhölzer. Extra lange sind prima, um gleich mehrere Kerzen anzuzünden.

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Weiße oder bunte Teelichter kommen nie aus der Mode und bringen die verschiedensten Windlichter zum Erstrahlen. Mit relativ geringem Aufwand und etwas Geschick können Sie diese dekorativ selbst verkleiden. Dekorativ sind auch Schwimmkerzen. In einer schönen Schale zusammen mit kleinen Steinen oder Blütenblättern sind die Kerzen ein Hingucker.

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Kerzen: Duftkerzen

Beliebt sind nach wie vor auch Duftkerzen, die je nach Aroma aufheitern, beleben oder entspannen sollen. Die Duftplallete reicht von Vanille über Lavendel bis zur Meeresbrise. In der kalten Jahreszeit sollen auch Kerzen mit Apfel-Zimt-Noten für Wohlbefinden sorgen. Bei empfindlichen Menschen können diese Kerzen allerdings zu Reizungen der Augen und Atemwege führen – und zwar sowohl bei natürlichen ätherischen Ölen als auch künstlichen Essenzen.

Lassen Sie bei den Kerzen unbedingt die Finger von Billigimporten. Die Konzentration stimmt bei den Kerzen häufig nicht, was zu verstärkten Reizungen und sogar zu einer höheren Brennbarkeit der Kerzen führen kann. Hersteller wie beispielsweise Millefiori haben sich auf die Herstellung von Raumdüften und Duftkerzen spezialisiert und sollen ausschließlich natürliche Aromen ohne Zusätze von chemischen Substanzen bei der Herstellung ihrer Kerzen verwenden.

Kerzen mit Duft: die zarten Gerüche von Duftkerzen sind nicht für jeden etwas. Wir geben Tipps zum Umgang mit Duftkerzen.

Woraus bestehen Kerzen eigentlich?

Kerzen werden aus Paraffin, Stearin oder Bienenwachs hergestellt. Paraffin ist ein Wachs, das aus Erdöl gewonnen wird und gereinigt in flüssiger, fester oder pulverisierter Form verarbeitet wird. Stearin wird aus tierischen Fetten und pflanzlichen Ölen gewonnen. Kerzen aus dieser alten Herstellungsmethode verursachen beim Abbrennen weniger Ruß als Kerzen aus Paraffin.

Für die Herstellung von Kerzen aus Bienenwachs, auch Imkerkerzen wegen des natürlichen honigsüßen Duftes genannt, wird das Wachs aus den Waben herausgeschmolzen und anschließend gereinigt. Kerzen aus Bienenwachs können eine weiße Patina bilden, was ein Qualitätskriterium ist und auf die Echtheit dieser Kerzen schließen lässt.

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Kerzen und Qualität

Mit dem RAL-Gütezeichen Kerzen garantiert die Europäische Gütegemeinschaft Kerzen e.V. hohe Qualität, Umweltverträglichkeit und Sicherheit. Kerzen mit dem Gütezeichen sind ruß- und raucharm. Die Kerzen setzen keine bedenklichen Mengen an Dioxinen und PAKs (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) frei. Die Hersteller sind verpflichtet, für die Kerzen keine schadstoffbelasteten Rohstoffe oder gesundheitsbedenklichen Kerzenfarben und -lacke zu verwenden, um den Schwefel- oder Schwermetallgehalte gering zu halten.

Kerzen und Qualität: mehr Informationen unter www.kerzenguete.com

Entspannung pur: ein Bad mit Kerzenschein. Wir geben 10 Tipps zum Umgang mit Kerzen.

Kerzen selbst herstellen

Aus den Resten heruntergebrannter Kerzen können Sie neue Kerzen herstellen. Dazu brauchen Sie einen Topf, in dem Sie die Kerzen zum Schmelzen bringen, einen Docht und Förmchen (Bastelbedarf oder Backform) und eventuell ätherisches Öl, getrocknete Kräuter oder Blütenblätter für die Herstellung von Duftkerzen. Schmelzen Sie die Kerzen auf niedriger Temperatur und geben Sie etwas von den Aromen hinzu. Gießen Sie das Wachs in die Formen und stecken Sie den Docht hinein. Jetzt die Kerzen abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form entfernen.

Text: Tanja Seiffert